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Wie eine Regenjacke schützt jetzt ein Gemisch aus Bitumen und Splitt den Weg in Bauerschaft Flamschen. Zuvor haben Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Straße gereinigt und überhöhte Bankettfläche abgetragen. Dann wurde mit dem „Roadmaster“ ein Gemisch aus Bitumen und Splitt in den Weg eingearbeitet. Sieben Kilometer Wirtschaftswege sind so behandelt worden. „Das ist für uns eine wichtige Maßnahme zur Werterhaltung von Straßen und Wegen“, erklärt Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Stadt Coesfeld.
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| ![]() Mit einer Fernbedienung wird die Maschine zur Oberflächenbehandlung von Straßen gesteuert. |
Die zum Fachbereich gehörende Außenstelle Baubetriebshof hat in den letzten Wochen Wege in den Bauerschaften Flamschen (1,7 km), Stevede (1,1 km), Goxel (1,0 km), Stockum (0,4 km) und Sirksfeld (2,7 km) bearbeitet.
„Durch die verkehrsbedingten Belastungen der Straßen und Witterungseinflüsse entstehen Risse in den Asphaltdecken, die besonders nach Niederschlägen, wenn die Straße noch leicht feucht ist, gut zu erkennen sind“, erläutert Theo Reckert, Leiter des Baubetriebshofs. „Was anfangs wie dünne schwarze Linien aussieht, wächst weiter. Mittelfristig entstehen so Risse und Schlaglöcher.“ Der aufgetragene Belag schützt die Asphaltdecken vor dem Eintritt von Wasser.
Theo Reckert betont dass diese Reparaturmaßnahme dann geeignet ist, wenn sich die Straße noch in einem relativ guten Zustand befindet und lediglich Haarrisse abgedichtet werden sollen. Nicht geeignet ist die Methode, wenn die Straße schon viele Schlaglöcher hat. „Dann hilft nur noch die Investition in einen vollständigen Asphaltüberzug“, erklärt Uwe Dickmanns. Die Deckenüberzüge auf ca. 2,5 Km werden im September durchgeführt. 100.000 € sind dafür im Haushalt 2012 veranschlagt. Wie immer wurden die Prioritäten mit Vertretern der Landwirtschaft und aus der Politik festgelegt.
Wirtschaftswege im Virtuellen Rathaus