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„Die letzte Geburt“ Öl, Acryl und Collage auf Leinwand

„Plato’s letzter Auftritt“ Öl auf Leinwand

„Plato’s letzter Auftritt“ Öl auf Leinwand
Anschrift:
De-Bilt-Allee 7, 48653 Coesfeld
Telefon:
02541 / 842520
E-Mail:
gardianr@web.de
Künstlerischer Tätigkeitsbereich:
Ich male z.Zt. vorwiegend mit Öl und Acryl und benutze sämtliche Materialien des menschl. Lebens. Mein Hauptinteresse gilt der Zukunft des menschlichen Körpers. Das menschl. Zusammenleben ist durch zahlreiche Selbstverständlichkeiten z.B. im Verhalten zum eigenen Körper gekennzeichnet, die erst durch den Einsatz neuer Technologien auf die Menschen aus ihren Zusammenhängen gerissen werden und neue Fragen nach dem Urmenschen aufwerfen.
Es hat sich etwas in unserem Körper eingenistet, das ihn verändern will. Die Lust am Körper ist eigenständig geworden. Da Lust aber zur Lust am Neuen geworden ist, muss sie, um als diese Neulust dieselbe zu bleiben, neue Körper erschaffen. Zur Zeit ist eine neue Technologie des Anfangs angesagt. Reality-Shows am Fernsehen, in denen sich Leute von Schönheitschirurgen optimieren lassen sind der letzte Schrei. Das Fernsehen spielt Gott, das Phantasma wird Realität.
In dem sich der Gedanke von der Befreiung des Körpers Raum schafft, durchdringt er diesen mit Gedanken, die in Technik umsetzbar sind. Die Ersetzung der Zeugung und Empfängnis durch reproduktionsmedinische Techniken findet ihre Vollendung in der Fortpflanzung ohne Partner. Das Wort Fortpflanzung ist ohnehin schon aus dem Anschauungsbereich der Botanik entnommen und es ist insofern nur konsequent, wenn sie beim Menschen auch die Technik des Ablegers beinhaltet. Sich auf partnerliche Probleme einzulassen, nur damit etwas nachwächst, kann durch die Ablegertechnik vermieden werden. Wie der Klon in die rüberkommenen Familienstrukturen eingeordnet werden kann, wird sich zeigen. Neben dem Kind wuchs früher auch der Kegel auf.
Zum Lebensbegriff scheint der Stoffwechsel nicht mehr ohne weiteres hinzugehören, so kann ein Mensch nach den Regeln der Rechtssprechung tot sein, auch wenn sein Stoffwechsel noch funktioniert.
Ist Stoffwechsel überhaupt eine unverzichtbare Bedingung für das Vorhandensein von Leben? Könnten Denkprozesse nicht auch auf den Grundmaterialien von Kunststofftanks verwirklicht werden, da diese doch ähnlich durchlässig sind wie Nervenzellmembranen?
Wäre es nicht viel vorteilhafter, wenn der Mensch von der unangenehmen Seite des Stoffwechseln befreit würde? Warum sollte das kein Leben sein? Was aber ist es für ein Bewusstsein, das von technischen Impulsströmen getragen wird?
Liegt hier nicht die Einbruchstelle, an der wir beginnen müssen, auch dem Computer Bewusstsein zuzuschreiben? Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass Bewusstsein und Intelligenz "emergente" Phänomene sind - also etwas, was bei hinreichender Komplexität der Elektronengehirne von selbst entsteht und das man dann in den Innereien des Computers ebenso wenig lokalisieren kann, wie in den Windungen des menschlichen Gehirns.
Künstlerischer Werdegang:
Angaben zu Kunstausstellungen:
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