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12.04.2017

Ludgerischulhof: Informationsversammlung für Nachbarn

Bürgerversammlung nach den Ferien am Mittwoch, 26.04., 18 Uhr im Foyer der Ludgerigrundschule

Der Ludgerischulhof soll aufgewertet werden. Die Stadt hat dazu 63.000 € Fördermittel des Landes für die Aufwertung von Quartieren abrufen können. Am Mittwoch, 26. April, stellt die Verwaltung den Bewohnern im Ludgeriquartier das Gesamtkonzept vor. Die Bürgerversammlung beginnt um 18 Uhr in der Aula der Grundschule. Unmittelbare Nachbarn der Ludgerischule werden nach Ostern zusätzlich zur städtischen Öffentlichkeitsarbeit über Handzettel zum Termin eingeladen.


Das Aufwertungskonzept für den Schulhof ist mit der Ludgerischule, also mit Schulleitung und Lehrkräften sowie Schülern abgestimmt worden. In weiteren Beteiligungsprozessen hat der städtische Fachbereich Jugend, Familie, Bildung, Freizeit Kinder und Jugendliche informiert und ihre Wünsche und Ideen aufgenommen.


Welche Änderungen sind auf dem Schulhof geplant? Vorgesehen ist ein Multifunktionsfeld für Fußball und Basketball sowie Sitzbänke und begrünende Elemente. Außerdem haben sich Kinder und Jugendliche weitere Spielgeräte gewünscht.


Die Landesmittel stammen aus dem Programm „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“. Begründet wird die besondere Situation im Ludgeriquartier mit dem relativ hohen Anteil an Objekten des sozialen Wohnungsbaus. Auch weitere soziale Rahmendaten sprechen dafür, dass eine Verbesserung der Aufenthalts- und Spielsituation für Kinder und Jugendliche in diesem Bereich angezeigt ist.


Zugleich kann das neu gewonnene Kleinspielfeld als Ersatz für das öffentliche Basketballfeld im Sportzentrum West dienen. Es gibt die Überlegung, das Feld in einen „Funsportpark“ der DJK Eintracht Coesfeld – VBRS e.V. mit Kletterangeboten umzuwandeln.


Der Rat der Stadt Coesfeld hatte der Verwaltung im Dezember 2016 aufgegeben, Kinder und Jugendliche sowie die Schule und die Nachbarn zu informieren und zu beteiligen. Im Mai werden die politischen Gremien über die Beteiligungsergebnisse beraten. Letztlich entscheidet der Rat ob die Maßnahme tatsächlich durchgeführt wird.