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Aktuelles

Im Januar 2014 ist die zusammenfassende Abschlussbroschüre zum integrierten Handlungs- und Maßnahmenkonzept Innenstadt 2025 erschienen. Die Broschüre liegt für alle Interessierten im Bürgerbüro aus (1. Auflage) und ist zusätzlich hier als Download verfügbar (InHK 2025 Broschüre; 2. Auflage).

Am 10. Oktober 2013 fand eine Sondersitzung des Rates zum integrierten Handlungskonzept 2025 statt. In dieser Sitzung wurde die Entwurfsfassung des Konzepts, ergänzt/geändert durch die vom Rat abgewogenen Änderungs- und Ergänzungsvorschläge, als strategische Leitlinie für die Innenstadtentwicklung 2013 bis 2025 beschlossen. Damit ist das integrierte Handlungskonzept 2025 abgeschlossen.

Was ist ein integriertes Handlungs- und Maßnahmenkonzept (InHK)?

Um den komplexen Herausforderungen der zukünftigen Stadtentwicklung begegnen zu können, wird für Coesfeld ein integriertes Handlungs- und Maßnahmenkonzept für die Innenstadt erstellt - kurz Handlungskonzept Innenstadt. Das Konzept bildet die Basis zur Sicherung und Stärkung der Innenstadt als wichtigen Wirtschafts- und Lebensraum. Als Ergebnis werden konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen formuliert, die die weitere Entwicklung vorbereiten. Ferner bildet das Konzept die rechtliche Grundlage für die Einwerbung von Städtebaufördermitteln von Bund und Land. Durch einen offenen Beteiligungsprozess soll das Konzept auf eine breite gesellschaftliche "Basis" gestellt werden.

Den geplanten Verfahrensablauf können Sie hier nachlesen.

Beteiligung:

Am 26.11. und am 27.11.2012 fanden insgesamt vier Expertengesprächsrunden zu folgenden Themen statt:
   o Verkehr + Mobilität
   o Wohnen + Baukultur + Stadtmarketing + Identität
   o Wirtschaft + Einzelhandel + Gastronomie+ Gesundheitssektor
   o Soziales + Bildung + Freizeit + Kultur + Tourismus
In den moderierten Diskussionsrunden wurden neben den Stärken der Coesfelder Innenstadt deren Handlungsbedarfe zusammengetragen und über die wichtigsten Themen und Aufgaben diskutiert, die im Rahmen des Handlungskonzept Innenstadt im Fokus stehen sollen.

Am 8. Januar 2013 fand der 1. Dialog Innenstadt als öffentlicher Auftakt für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Bürgerhalle statt. Neben einer Begrüßung durch Herrn Öhmann und Herrn Backes gab es einen "Überraschungsredner". Herr Uwe Manteuffel aus Ibbenbüren berichtete über den Stadtentwicklungsprozess in Ibbenbüren und welche Chancen aus diesem Prozess entstehen. Das beauftragte Planungsbüro BPW baumgart+partner  präsentierte erste Analyseergebnisse und stellte Vorschläge für die Handlungsfelder und Entwicklungsziele zur Diskussion. Im Anschluss hatten die Anwesenden die Gelegenheit diese zu ergänzen, zu verändern und auch zu bewerten. Im Downloadbereich kann das Protokoll und die weiteren Inhalte eingesehen werden.

Am Samstag, den 13. April wurde eine halbtägige Bürgerwerkstatt von 11:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr im Heriburg-Gymnasium durchgeführt. Hier wurde in fünf Kleingruppen vertieft an Zielen und konkreten Maßnahmenvorschlägen gearbeitet, die sich als relevant in der Analysephase heraus gestellt haben. Mit Stift und Papier haben die 50 Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Planungsbüro BPW und der Verwaltung Überlegungen anstellen, in wie fern die Situation als Fußgänger und Radfahrer verbessert werden kann, welche Qualitäten die Berkel in Zukunft ausbilden sollte, wie das Wohnangebot und das Wohnumfeld konkret aufgewertet werden kann, welche Nutzungen der Bahnhof und das Bahnhofsumfeld aufnehmen sollten und welche Freiräume und Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren geschaffen werden müssten. Die Powerpointpräsentation zur Einführung in diesem Tag können Sie unten einsehen bzw. herunterladen. Die Ergebnisse zum Thema Berkel flossen in die Planungs- und Ideenwerkstatt "Innenstadtberkel" ein (siehe unten).Ein Tag vorher, am Freitag, den 12. April von 14:00 bis 17:30 Uhr, gab es in der Bücherei für die jungen Coesfelderinnen und Coesfelder einen Jugendworkshop, an dem sich Jugendliche in den Planungsprozess einbringen konnten. Hierbei wurde deren Blickwinkel auf die Innenstadt gelenkt - an einigen Punkten denken diese gar nicht so anders als "die Erwachsenen". Dabei galt es zum einen die "schönen" und "besonderen" Orte zu identifizieren, aber eben auch die "unangenehmen" und "verbesserungswürdigen" Räume in der Innenstadt zu benennen und konkrete Projekte zu entwickeln, wie die Innenstadt lebendiger, vielfältiger und attraktiver werden kann. Im Anschluss an die Bürgerwerkstatt und den Jugendworkshop gab es am 28. Mai einen sogenannten Stakeholderworkshop. Hier wurden "Schlüsselakteure" eingeladen, um Einzelmaßnahmen zu konkretisieren und deren Umsetzung gemeinsam zu erörtern. Als Abschlussveranstaltung (siehe oben Aktuelles) ist ein Bürgerforum geplant, auf dem die Handlungsfelder und erarbeiteten Maßnahmen vorgestellt werden. Hier wird es abschließend noch einmal die Möglichkeiten geben, sich kritisch mit den Ergebnissen des Prozesses auseinander zu setzten und die weitere Umsetzung zu diskutieren. Eine Lenkungsgruppe, besetzt mit politischen Vertretern aller Fraktionen, hat den Prozess des Handlungskonzeptes Innenstadt kontinuierlich über die Monate begleitet. Hier wurden in regelmäßigen Terminen die Bearbeitungsstände und Inhalte erörtert.

Analyse bis Umsetzung

Bestandsanalyse:  Im Rahmen einer Bestandsanalyse werden die Stärken und Handlungsbedarfe der Coesfelder Innenstadt ermittelt. Auf Basis vorhandener Daten und Gutachten, den Expertengesprächen und sowie den Begehungen werden die unterschiedlichen Themen und Orte, die von Bedeutung sind zusammengetragen. Gleichzeitig wird auch ein Blick auf die veränderten Rahmenbedingungen geworfen, die die heutige Stadtentwicklung stark beeinflussen. Die Auswirkungen des demographischen Wandels, des Strukturwandels und auch des Klimawandels sind schon heute zu spüren. Diese haben Folgen für die unterschiedlichsten Bereiche, wie z.B. die Handels- und Freizeitangebote in der Innenstadt aber auch auf das Wohnen und das Mobilitätsverhalten der Menschen.

Entwicklungsziele und Handlungsfelder: Die Entwicklungsziele werden aus den in der Analyse identifizierten Stärken und Handlungsbedarfen hergeleitet und zeigen die Richtung der künftigen Entwicklung auf. Aufbauend auf der Analyse sowie den Entwicklungszielen  werden Handlungsfelder formuliert, die für die zukünftige Innenstadtentwicklung in Coesfeld von Bedeutung sind.

Maßnahmen- und Umsetzungskonzept: Im Prozess werden konkrete Projekte und Maßnahmen erarbeitet und konkretisiert.  Diese sollen zur Erreichung der Entwicklungsziele beitragen sowie die Profilierung und Entwicklung der einzelnen Innenstadtbereiche unterstützen. Für das Umsetzungskonzept  erfolgen Hinweise auf die Bündelung und die Synergieeffekte der Einzelmaßnahmen, die Benennung der Akteure sowie eine Priorisierung im Gesamtkontext. Darüber hinaus werden Angaben zur Förderfähigkeit gemacht und eine Kostenschätzung abgegeben.

Kontakt

Stadt Coesfeld

Fachbereich Planen, Bauordnung, Verkehr
Ludger Schmitz

Markt 8, 48653 Coesfeld
(02541) 939-13 11
ludger.schmitz(at)coesfeld.de


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