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Geplante Entschärfung der Fliegerbombe am Sonntag: Weitere Haushalte in der Sperrzone werden informiert.

31.01.2014/Kreis Coesfeld. Auch innerhalb des Umkreises von 200 Metern um die Baustelle an der Jakobikirche werden die betroffenen Haushalte nun durch die Stadt Coesfeld informiert – mit Handzetteln und im persönlichen Kontakt. Denn innerhalb der Sperrzone dürfen sich am Sonntag (02. Februar 2014) ab 11:00 Uhr keine Personen mehr im Freien aufhalten. Auch Fahrzeuge sollten in dem Bereich nicht draußen geparkt werden.

 
Wenn die vermutete Bombe entschärft werden muss, wird die Coesfelder Innenstadt am Sonntag (02. Februar 2014) ab 08:00 Uhr weiträumig abgeriegelt, Absperrposten werden am Rand des Bereichs eingerichtet. Damit Einsatzfahrzeuge passieren können, sind möglicherweise weitere kurzfristige Sperrungen erforderlich. Der Evakuierungsbereich in direkter Nachbarschaft der Fundstelle wird bis 11:00 Uhr komplett geräumt sein; Einsatzkräfte stellen dies sicher.

Für die Zeit der erforderlichen Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen wird am Sonntag um 08:00 Uhr eine Betreuungsstelle im Gymnasium Nepomucenum, Holtwicker Straße 8 in Coesfeld, eingerichtet. Dort können sich die Betroffenen aufhalten und werden verpflegt. Zum Transport der evakuierten Personen wird am Sonntag im Bereich der Letter Straße vor der Jakobikirche um 09:30 Uhr ein Bus bereitstehen. Betroffene sollten an wichtige Medikamente denken und sicherstellen, dass ihre Haustiere versorgt sind. Wer gehbehindert oder bettlägerig ist, sollte dies bitte bis spätestens Samstag (01. Februar 2014) um 21:00 Uhr dem Bürgertelefon beim Kreis Coesfeld unter der Telefonnummer (02541 / 18-1818) mitteilen.

Innerhalb des Umkreises von 200 Metern sind spätestens für die Zeit ab 13:00 Uhr auch beim Aufenthalt im Haus besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Das bedeutet: Betroffene sollten sich möglichst in Kellerräumen aufhalten, alternativ in Räumen, die von der Entschärfungsstelle abgewandt und soweit wie möglich unten im Gebäude liegen. Diese sollten möglichst über eine Betondecke verfügen. Keinesfalls darf man sich in Räumen, die der Entschärfungsstelle zugewandt sind, oder gar an deren Fenstern aufhalten. Zurzeit wird davon ausgegangen, dass die Absperrmaßnahmen von 11:00 Uhr an für circa drei bis vier Stunden erforderlich sind. Für den Sonntag wird die Zentrale Notdienstpraxis der Hausärzte, die sich in Nähe der Fundstelle befindet, in das Dülmener Krankenhaus verlegt.

 
Auf Lautsprecherdurchsagen ist zu achten; wenn die Bombe entschärft ist und die Absperrmaßnahmen aufgehoben werden können, wird dies über Lautsprecherdurchsagen und die Medien, aber auch am Bürgertelefon des Kreises Coesfeld bekannt gegeben – unter (02541) 18-1818.

Das St. Vincenz-Hospital, fotografiert von Hartwig Heuermann, liegt im Evakuierungsgebiet.