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Kinder und Jugendliche an den Schulen fördern: Schulsozialarbeiter tauschen sich aus

Treffen der sechs Schulsozialarbeiter aller städtischen Schulen in Coesfeld

Zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen fanden sich die sechs Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter jetzt im Coesfelder Rathaus ein. Sie sind zuständig für die städtischen Schulen in der Kreisstadt, beraten junge Menschen, insbesondere in schwierigen Lebenslagen und bei schulischen Problemen, bieten aber auch AGs an oder Projekte zum sozialen Lernen. „Wir freuen uns, dass wir jetzt gemeinsam am Tisch sitzen, unsere Ideen und Erfahrungen austauschen und schulübergreifende Projekte planen können“, sagt Sabine Wessels aus dem städtischen Fachbereich Jugend, Familie, Bildung und Freizeit.
Die Schulsozialarbeit, die inzwischen an allen städtischen Schulen stattfindet, soll soziale Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen ausgleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ermöglichen.

Zum Thema Schulsozialarbeit
Bis 2016 gab es lediglich zwei Schulsozialarbeiter*innen im Landesdienst, die an den Hauptschulen (damals Anne-Frank und Kreuzschule) tätig waren. Durch die Landesprogramme „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets“ und „Multiprofessionelle Teams an Schule“ konnten neue Stellen für die Schulsozialarbeit geschaffen werden, sodass inzwischen vier zusätzliche Kräfte an Coesfelder Schulen im Einsatz sind. Drei Schulsozialarbeiter*innen sind im kommunalen Dienst und eine im Landesdienst angestellt. Die Stadt erhält für Ihre Schulsozialarbeiterstellen einen Landeszuschuss von 50 %. Beide Landesprogramme haben in erster Linie zum Ziel, soziale Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen.
„Wir haben die städtischen Schulsozialarbeiter an die Abteilung Jugendförderung angegliedert.“ erläutert Dr. Thomas Robers, Beigeordneter der Stadt Coesfeld. „Dadurch rücken die Bereiche Schule und Jugendhilfe weiter zusammen und es entstehen konstruktive Kooperationen, um sozial oder monetär benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“ so Robers weiter.
Kooperation und Vernetzung sind auch wichtige Stichworte für die Schulsozialarbeiter*innen, die ein breites Aufgabenspektrum abdecken müssen. „Obwohl die Schulsozialarbeiter*innen unterschiedliche Arbeitgeber haben, gelingt es, sich regelmäßig auszutauschen, zu kooperieren und ein gemeinsames Konzept zum Sozialen Lernen („K.a.T. – Klasse als Team“) an allen weiterführenden Schulen umzusetzen.“ freut sich Sabine Wessels, die die Schulsozialarbeit in Coesfeld koordiniert. Auch für die Grundschulen, an denen zwei Fachkräfte tätig sind, wurden Sozialtrainings für die erste bis vierte Klasse entwickelt und nach Bedarf durchgeführt.
In Zukunft werden sich die Schulsozialarbeiter*innen regelmäßig drei bis viermal im Jahr zu einem Austausch treffen, um sich über Bedarfe und gelingende Projekte an den jeweiligen Schulen auszutauschen und den Bereich des Sozialen Lernens an allen Schulen fest zu implementieren und weiterzuentwickeln.

Bildunterschrift: Die Schulsozialarbeiter von den Coesfelder Schulen trafen sich jetzt im Fachbereich Jugend, Familie, Bildung und Freizeit (vlnr.) Niklas Dapper (Freiherr-vom-Stein-Realschule), Sabine Wessels (Koordination Schulsozialarbeit), Sebastian Wilde (Lamberti-, Laurentius- und Ludgeri-Grundschule), Cinia Förster (Theodor-Heuss-Realschule, Gymnasien Nepomucenum und Heriburg), Matthias Geisler (Kreuzschule), Andrea Wiesner (Maria-Frieden-, Martin-Luther- und Kardinal-von-Galen-Grundschule), Theo Vahlmann (BFDler an der Kreuzschule) und Dr. Thomas Robers (Beigeordneter der Stadt Coesfeld)

Foto: Stadt Coesfeld