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Warten auf dem Flur ist bald Vergangenheit

Der Vorstandsbereich im Rathaus wird in einfachem Standard für 62.500 € baulich neu geordnet

Coesfeld. Das Warten auf dem Flur des Rathauses ist bald Vergangenheit. Wie die Stadt Coesfeld mitteilt, haben die Umbauarbeiten in der ersten Etage des Rathauses begonnen. Bürger treten künftig in ein größeres Empfangszimmer ein, können dann in einem internen Bereich auf ihren Termin bei  Bürgermeister Öhmann, Stadtbaurat Backes oder Beigeordnetem Dr. Robers warten. Betroffen sind davon zum Beispiel Investoren, andere Geschäftsleute  oder auch die Bürger, die am ersten und dritten Montag die Bürgermeistersprechstunde besuchen.


Der Leiter des ausführenden Fachbereichs, Uwe Dickmanns sagt: „ Der Umbau erfolgt auf einfachstem Niveau. 62.500 € kosten alle Maßnahmen zusammengenommen.“ Er beschreibt, dass  Schreibtische, Sitzkombinationen und Regale  werden weiter genutzt werden. Lediglich ein Besprechungstisch für das vergrößerte  Bürgermeisterbüro und eine Teeküche werden neu angeschafft.  


Und weil bei jedem Eingriff in einen Bestandsbau der Brandschutz neu überprüft werden muss, sind hier nicht unerhebliche zusätzliche Kosten schon eingerechnet. Das berichtet Klaus-Jürgen Sundermann, Architekt aus dem Fachbereich Bauen und Umwelt. „Das verglaste Türelement, auf das Besucher im Zugang vom Treppenhaus treffen, hat Brandschutzqualität“, erklärt er. So fällt noch Licht in den abgetrennten Flur und der Blick auf den verglasten Empfangsbereich ist frei. „Mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit“, das verspricht sich Bürgermeister Öhmann von der Maßnahme. Dort empfangen die Sekretärinnen Sylvia Hohmann und Anika Haveresch spätestens im neuen Jahr die Besucher. „Derzeit gehen wir davon aus, dass der Umzug aus den provisorischen Büros zurück in die Vorstandsetage im Dezember erfolgen kann“, meint Sundermann.  


Zusätzlich zum höheren Komfort für Besucher haben den Rat der Stadt noch weitere Gründe von der Maßnahme überzeugt. Die Abläufe können durch die Zusammenlegung der Sekretariate organisatorisch erheblich verbessert werden. Die Effizienzsteigerung führt dazu, dass eine halbe Personalstelle eingespart werden kann. Damit amortisiert sich die Baumaßnahme nach vier Jahren.


Durch die Verlegung des Trauzimmers in den Torbogen über der Bernhard-von-Galen-Straße (ehemaliges Stadtschloss) haben die wachsenden Scharen von Gratulanten mehr Raum zum Anstoßen und Beglückwünschen – und beeinträchtigen nicht den weiterhin stattfindenden Publikumsverkehr im Rathaus.

Dominik Tenberge und Klaus-Jürgen Sundermann zeigen das künftige Sekretariat und den Wartebereich - beides mit Blick auf den Marktplatz.