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09.11.2017

40 Jahre Städtepartnerschaft Coesfeld - De Bilt: "Auch in Zukunft gemeinsam Gradmesser für gute Städtepartnerschaften"

Besuch zum Jubiläum des Städtebandes in De Bilt

„40 Jahre Städtepartnerschaft, wenn das kein Grund zum Feiern ist“, so dachten viele Coesfelder Bürger und machten sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach De Bilt. Der Einladung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten folgten viele Vertreter von Organisationen, von Vereinen und Schulen, interessierte Freunde und Unterstützer der Partnerschaft, Mitglieder des Rates und des Partnerschaftsausschusses, Bürgermeister Öhmann und viele mehr. Somit füllten sich schnell zwei Busse mit insgesamt 86 Personen und die Delegation aus Coesfeld startete um 10 Uhr in Richtung De Bilt. Während der Fahrt informierte Bürgermeister Öhmann die Reisenden über die Partnergemeinde De Bilt, die Region Utrecht und die politischen Verhältnisse in De Bilt und den Niederlanden; Brigitte Exner gab einen Überblick über die vielen Austauschprogramme zwischen den beiden Partnerstädten. Um 13 Uhr erreichten die Gäste aus Coesfeld den Veranstaltungsort Het Lichtruim, dem neuen Kulturzentrum der Stadt, und wurden auf das herzlichste von dem Partnerschafts-Team aus De Bilt begrüßt. Während des Empfangs mit Getränken und einer kulinarischen Stärkung wurden Freunde begrüßt, Informationen ausgetauscht, sich kennengelernt oder einfach ein nettes Pläuschchen gehalten. Zur Eröffnung des Festaktes verwöhnte die Weathertown Bigband der Musikschule aus De Bilt mit Swing- und Jazz-Rhythmen die Ohren der Gäste. Es folgten interessante Rückblicke und Aussichten auf die Partnerschaft in Ansprachen der beiden Bürgermeister. Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann betonte in seiner Ansprache, dass Deutschland und die Niederlande als Gründerstaaten der Europäischen Gemeinschaft weiterhin die historische Aufgabe haben, dem europäischen Einigungsprozess neue Impulse zu geben: „Städtepartnerschaften sind ein wichtiges Element der Zukunft. Sie fördern das gegenseitige Verständnis, schaffen Gemeinsamkeiten und vertiefen persönliche Verbindungen zwischen den Menschen. Sie tragen zum Frieden unter den Völkern bei.“
De Bilt sei, das habe er im niederländischen Fernsehen erfahren, für die ganzen Niederlande repräsentativ, „ein Gradmesser für die ganzen Niederlande“. Öhmann ergänzte: „Wir wollen auch in Zukunft gemeinsam Gradmesser und repräsentativ sein für gute Städtepartnerschaft“. Er zitierte das Königlich Niederländische Metereologische Institut (KNMI) mit dem Worten: „En als De Bilt het zegt, dan is het zo.“ (Und wenn De Bilt es sagt, dann ist das so.)
Brigitte Exner, Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses aus Coesfeld, merkte in ihrer Ansprache an: „Wir sind stolz, dass die Freundschaft zwischen den Städten De Bilt und Coesfeld immer noch so lebendig ist.“ Und dass sie lebendig ist und auch gelebt wird, davon konnten sich die Gäste bei den beeindruckenden Kostproben der Tanzschule De Bilt mit der Aufführung Ikarus und dem Auszug aus „Im weißen Rößl“ mit Leopold und der Wirtin, sowie einer Tanzshow der Freilichtbühne Coesfeld überzeugen. Die Künstler wurden für ihr herausragendes Spiel mit Standing Ovation belohnt. Auch bei dem anschließenden Empfang mit Wein, De Bilter Bier aus eigenen Brauerei, Häppchen wie unter anderem Bitterballen wurden die ersten Kontakte, die an diesem Tag geknüpft wurden, vertieft. Um 17 Uhr hieß es aber leider wider Abschied nehmen und die Coesfelder Gäste machten sich schweren Herzens auf die Rückreise. In Erinnerung aber bleibt ein unvergesslicher Tag.