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05.02.2018

Bahnhofsprojekt nicht umzusetzen: Ecoplan, IBP und Stadt bedauern, dass sich das Konzept nicht realisieren lässt

Bahnflächenentwicklungsgesellschaft BEG und Stadt stimmen weiteres Vorgehen ab

Manfred Höne von der Firma Ecoplan und Andrea Schmeing und Martin Althoff von IBP informierten gemeinsam mit Stadtbaurat Thomas Backes am Donnerstag (01.02.), dass sich das Konzept für die künftige Nutzung des Coesfelder Bahnhofsgebäudes leider nicht umsetzen lässt. Das Konzept war Gewinner eines Investorenauswahlverfahrens gewesen, das die Bahnentwicklungsgesellschaft BEG gemeinsam mit der Stadt Coesfeld durchgeführt hatte.

Ecoplan und IBP betonten, dass sich die Rahmenbedingungen als zu komplex erwiesen hätten. Durch die Änderung des Wohn- und Teilhabegesetzes seien die Kosten für das geplante betreute Wohnangebot für 24 Klienten des IBP in die Höhe getrieben worden. Alle Seiten hätten sich durch vielfältige Kontakte zur Landesverwaltung, zur Wohlfahrtspflege und Politik bemüht, das ambitionierte Projekt unter den erschwerten Rahmenbedingungen doch noch realisierbar zu machen. Leider ohne greifbares Ergebnis. Für Ecoplan sind ohne den zentralen Baustein IBP die anderen Komponenten nicht umsetzbar.

Die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft BEG als Vertreterin des Eigentümers DB AG wird nun in Abstimmung mit der Stadt entscheiden, wie es nach dem Rückzug des Gewinners des Investorenauswahlverfahrens weitergehen kann.