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20.03.2018

Neuordnung der Innenstadt - Bürgerversammlung am Mittwoch (21.03.) um 18.00 Uhr

im Pädagogischen Zentrum an der Holtwicker Straße

In seiner letzten Sitzung am 22. Februar hat der Rat beschlossen, das Aufhebungsverfahren zum Bebauungsplan Nr. 3 „Neuordnung der Innenstadt“ einzuleiten. Die städtebaulichen Ziele des alten Bebauungsplans Nr. 3 aus dem Jahr 1980 werden nicht mehr verfolgt, weil sich die tatsächliche Nutzung der Flächen in den vergangenen Jahren geändert hat: Vor fast 40 Jahren als Kerngebiete festgelegte Innenstadt-Bereiche werden heute überwiegend als Wohnflächen genutzt. Die für Kerngebiete typische Nutzung (kleinteiliger Einzelhandel, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe) wird heute im Bereich dieses Bebauungsplans zwischen Münsterstraße (im Süden), Große Viehstraße (im Westen), Burgwall (im Norden), Walkenbrückenstraße, Mühlenstraße (bis zum Walkenbrückentor im Osten) kaum noch nachgefragt.
Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung lädt die Stadt zu einer Bürgerversammlung ein, die am Mittwoch (21.03.) um 18.00 Uhr im Pädagogischen Zentrum an der Holtwicker Straße 8 (Eingang ehem. Hauptschule) stattfindet.
Nähere Informationen zum Planverfahren können auf der Website der Stadt unter dem folgenden Link abgerufen werden: https://www.coesfeld.de/wirtschaft-bauen/planung/bauleitplanung/aktuelle-bauleitplanverfahren/003-aufhebung/


Zum Thema:
Durch die Aufhebung des B-Plans Nr. 3 soll für die Eigentümer wieder Planungssicherheit geschaffen werden, neue Bauvorhaben werden dann nach § 34 BauGB (unbeplanter Innenbereich) beurteilt und müssen sich in die nähere Umgebung einfügen und einzeln betrachtet werden.
Bestehende Betriebe und andere genehmigte Nutzungen verfügen auch nach Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 3 über Bestandsschutz und bleiben auch weiterhin, wie genehmigt, zulässig.
Zusätzlich zur planungsrechtlichen Prüfung nach § 34 BauGB ist zu beachten, dass im Geltungsbereich des B-Plans Nr. 3 die Gestaltungssatzung Innenstadt anzuwenden ist. Das heißt, dass alle gestalterischen Vorgaben der Gestaltungssatzung Innenstadt (beispielsweise zur Fassaden- und Dachgestaltung) im Rahmen von Bauvorhaben zu beachten sind. Eine Aufhebung des B-Plans Nr. 3 hat also nicht zur Folge, dass gar keine gestalterischen Vorgaben mehr einzuhalten sind.