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Abwasserwerk erhöht den Wasserstand der Innenstadt-Berkel

Arbeiten an der Umflut gehen voran

                                                                                  

Das Abwasserwerk leitet in den kommenden Wochen mehr Berkelwasser durch die Innenstadt, damit die Arbeiten in der Umflut zwischen Wiesenstraße und Fegetasche erleichtert werden. Bauleiter Patrick Voelker erklärt: „Wichtiger noch als der Wasserstand in der Umflut ist die Strömung, denn sie erschwert die Bauarbeiten im Flussbett.“ Damit diese Arbeiten im Rahmen des Projekts „Naturberkel“ zügig weitergehen können, wird über einen Schieber am Walkenbrückentor etwa sechs Wochen lang mehr Berkelwasser durch die Innenstadt geleitet. Voelker: „Wir heben den Wasserstand in der Innenstadt um etwa 20 Zentimeter an. Das entspricht im Schlosspark etwa einer Wassertiefe von insgesamt 35 bis 40 Zentimetern und einem Durchlauf von maximal 600 Litern pro Sekunde.“ Hochwasser, wie die aufgestellten Schilder im Schlosspark andeuten, ist das also nicht. Voelker betont, dass diese Wassermengen bei der Planung für den Schlosspark und auch den Wiemannweg bereits einkalkuliert worden waren: „Der Wasserstand war hier seit der Eröffnung der neuen Uferanlagen sehr niedrig, auch wegen der langanhaltenden Trockenheit im letzten Sommer. Die Pflanzen an den Uferbefestigungen sind angewachsen und halten den höheren Pegel gut aus.“ Einziger Wermutstropfen für die Parkbesucher: Die Brücken und Wege im Schlosspark bleiben passierbar, aber die Abgänge und Furten werden für die nächsten Wochen abgesperrt. Auch der Wasserspielplatz ist für diese Zeit nicht nutzbar. „Wir hatten schon im letzten Jahr Absperrbaken und Schilder angeschafft, um Passanten im Falle von tatsächlichem Hochwasser zu warnen. Sie kommen im Rahmen dieser geplanten Aktion jetzt erstmals zum Einsatz, im Park und am Wiemannweg“, sagt Voelker.  

Die Umleitung des Berkelwassers durch die Innenstadt ermöglicht, dass in der Umflut mit den Arbeiten an der Gewässersohle weitergemacht werden kann. Vier Schwellen wurden in den vergangenen Wochen entfernt, nun werden Steine ins Flussbett eingeschüttet, aus denen später eine Rinne und eine Fischtreppe modelliert werden.

Fragen zu den Bauarbeiten beantwortet beim Abwasserwerk Patrick Voelker, Tel. (02541) 929-323.

Foto: Stadt Coesfeld