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Adventlicher Besuch aus dem Stadtrat

Ratsmitglieder besuchen Coesfelder Senioren

In diesen Tagen machen sie sich wieder auf den Weg: Die 43 Damen und Herren des Coesfelder Stadtrates besuchen auch dieses Jahr in der Adventszeit die ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt.

Bürgermeister Heinz Öhmann: „Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit. Der persönliche Besuch der Ratsmitglieder ist weihnachtliche Tradition in Coesfeld und auch, dass dabei kleine Präsente an unsere ortsältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger vergeben werden, wobei der persönliche Besuch und das Gespräch im Vordergrund stehen sollen.“

Er selbst war in diesem Jahr zu Gast bei Heti Schmülling. Die 95-jährige lebt seit vier Jahren im Katharinenstift und fühlt sich hier sichtlich wohl. Sie genießt das vielfältige Angebot, besonders die regelmäßigen Singe-Runden: „Früher wurde bei uns zu Hause an der Osterwicker Straße immer viel gesungen und musiziert. Das Singen macht mir bis heute viel Freude.“ Da ist sie sich einig mit Bürgermeister Öhmann: „Singen, das stiftet Verbundenheit, das ist ein Stück Heimat. Besonders auch jetzt zur Weihnachtszeit.“

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Weihnachtsbesuch der Ratsmitglieder

Die Tradition, dass die ältesten Coesfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Jahresende von den 42 Ratsmitgliedern und vom Bürgermeister besucht werden, ist kaum bekannt. Vorbereitet werden die Besuche in der Stadtverwaltung. „Die Liste der ältesten Mitbürger erhalte ich bereits im November und kläre dann erst einmal ab, ob ein Besuch möglich ist und auch gewünscht wird“, sagt Christiane Leifkes aus dem Fachbereich Ordnung und Soziales. „Häufig sind die Senioren und ihre Angehörigen überrascht, wenn sie den Brief aus dem Rathaus mit der Termin-Anfrage bekommen. Aber die meisten freuen sich sehr über diese persönliche Geste.“

Und die Ratsmitglieder kommen nicht mit leeren Händen: Früher bestand das kleine Präsent, das sie mitbringen, häufig aus einem Pfund Kaffee oder etwas Gebäck. In diesem Jahr wurde ein hübscher Karton gepackt mit dem Bildband „Die Berkel“ und kleinen Aufmerksamkeiten aus den Werkstätten von Haus Hall.

Foto: (c) Stadt Coesfeld