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Der neue Kreisverkehr Dülmener Straße / Grimpingstraße läuft jetzt rund

Freigabe der Straße seit Freitag, 9. Mai / Abschluss der Baustelle deutlich vor dem geplanten Eröffnungstermin / Kostenrahmen von 400 000 Euro eingehalten / Gestaltung des inneren Kreises mit Schienenabschnitten aus der alten Ladestraße nimmt Bezug auf die Historie des Ortes / Arbeiten auf der ehemaligen Ladestraße, jetzt Hansestraße, gehen in Kürze weiter, so dass die Erschließung des neuen Einkaufszentrum planmäßig zum 1.10.2008 abgeschlossen werden kann

Coesfeld. Im Kosten- und mehr als im Zeitplan: Der Kreisverkehr an der Dülmener Straße war eine Vorzeigebaustelle, auch für die Verantwortlichen im Rathaus. Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt: „Die Arbeiten sind in den vergangenen vier Wochen vorbildlich gelaufen, alle Rahmenbedingungen waren hervorragend. So wünscht man sich das“. 400.000 Euro kostet der Kreisverkehr mit Geh- und Radwegen und stellt eine der größten städtischen Investitionen in 2008 dar. Die Querungen für Fußgänger und Radfahrer sind mit Zebrastreifen und den geführten Radwegen eindeutig und übersichtlich gestaltet. Im Gegensatz zur Situation vor dem Bahnhof werden die Radfahrer auf eigenen Radwegen geführt, geschützt durch Bordsteine. In den Einmündungen – z.B. in die Grimpingstraße -  führt den Radler eine Furt parallel zum Zebrastreifen wieder auf den Radweg.

 
An die Geschichte der alten Ladestraße erinnern jetzt in der Mitte des Kreisels Bahnschienen. „Früher ging es richtig rund auf der Ladestraße“, so Dickmanns weiter. Die Firma Scholz, die Bundeswehr und weitere Coesfelder Firmen verluden dort Waren in großem Umfang. Scholz und Bundeswehr hatten gar einen eigenen Gleisanschluss. „Jetzt erinnern die Schienen, die wir an der Ladestraße gefunden haben an diese vergangenen Zeiten“, beschreibt Uwe Dickmanns die Hintergründe der Gestaltung. Sowohl den bereits fertig gestellten Kreisel vor dem Bahnhof als auch den neuem Kreisverkehrsplatz schmücken nun hoch aufragende, im Boden verankerte Gleisabschnitte. „Anfang und Ende der Lade- bzw. Hansestraße sind so markiert“, meint Dickmanns. Eine pfiffige und zugleich kostenneutrale Idee. Auf die Gleise ist man bei den Arbeiten generell gestoßen. „Wir haben alle gefundenen Gleisabschnitte verarbeitet“.

Zwischen die Gleise hat die Stadt Birken gepflanzt, die nun wirklich nicht als Straßenbäume bekannt sind. Wieso das? Uwe Dickmanns: „Birken säen sich selber aus und gelten als so genannte Pioniergehölze. Sie sind deshalb typisch für Bahngelände und fügen sich insofern gut ein“.

Abschließend noch eine wichtige Meldung für Kunden des Kaufhauses real: Die vorübergehende zweite Führung über den Kupferhammer ist ab sofort wieder abgebunden. Der Verkehr kann wieder in vollem Umfang über die Dülmener Straße fließen. Für die Stadt gehen die Arbeiten in Kürze auf der alten Lade- jetzt Hansestraße weiter. Die Eröffnung des Einkaufszentrums „Bahnhofsquartier“ ist für den 1. Oktober 2008 vorgesehen.

 

Zum Thema:

Nutzungen Bahnhofsquartier

 

  • SB-Markt
  • Lebensmittel-Discount
  • Elektronik-Fachmarkt
  • Getränkemarkt
  • Heimtierbedarf
  • Spielsalon
Jetzt sind die Bauarbeiten abgeschlossen (Foto mit Unternehmer Venderbosch: AZ Coesfeld).