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Filmdokumentation am Dienstag (09.07.) um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge

Pius-Projektkurs Geschichte stellt Recherche zum Bombenangriff vom 10.10.1943 vor

Ein Jahr lang hat der Projektkurs Geschichte des St.-Pius-Gymnasiums zu dem Bombenangriff auf Coesfeld recherchiert, bei dem am 10. Oktober 1943 fast 200 Menschen starben. Daraus entstanden ist eine Filmdokumentation, die am Dienstag (09.07.) in den Räumen der ehemaligen Synagoge an der Weberstraße zu sehen ist. Alle Interessierten sind eingeladen, Beginn ist um 19 Uhr.

Zum Thema:

Am 10.10.1943 wurde die Stadt Coesfeld Opfer eines Bombenangriffs, die Innenstadt war zu Teilen zerstört. Mit diesem Angriff hat sich der Projektkurs Geschichte des St.-Pius-Gymnasiums Coesfeld im letzten Schuljahr beschäftigt. Hierfür führte der 12-köpfige Kurs Gespräche mit Zeitzeugen, wodurch die Schüler ein realistisches Bild der grausamen Kriegsrealität vermittelt bekamen. Zudem recherchierten die Schüler im Stadtarchiv Coesfeld und im Landesarchiv Münster nach Quellen, die dabei helfen konnten, ein realistisches Bild vom damaligen Geschehen zu bekommen. Auch wurde in einer zweitägigen Exkursion das Bunkermuseum in Hagen besichtigt, bei welcher der Kurs an einer so genannten Simulation eines Bombenangriffs teilnahm.

Foto: (c) St.-Pius-Gymnasium Coesfeld