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Fundsachen ab 20. Februar unterm Hammer

Übersicht zur Online-Versteigerung schon ab Donnerstag (23.01.) einsehbar

Die Stadt Coesfeld lässt wieder Fundsachen im Internet versteigern. Alles, was innerhalb eines halben Jahres nicht vom Eigentümer bzw. nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vom Finder abgeholt wird, kommt ab Donnerstag (20.02.) unter den Hammer.

Bereits ab Donnerstag (23.01.) können sich Interessenten alle zu versteigernden Gegenstände im Internet ansehen unter www.sonderauktionen.net .

Mit dabei sind bei dieser Auktion unter anderem Fahrräder, Bluetooth-Lautsprecher, ein Handy, Schmuck, Uhren und Brillen.

Und so geht es: Nach einer kurzen kostenlosen Anmeldung auf www.sonderauktionen.net kann jeder ab dem 20. Februar um 19 Uhr mitbieten, und zwar zehn Tage lang, also bis zum 1. März. Nach dem „Count Down Prinzip“ fallen die Preise im Angebotszeitraum in regelmäßigen Abständen in Cent-Schritten von einem hohen Startpreis bis auf einen Euro. Man kann jeweils zum aktuell angezeigten Kaufpreis zuschlagen und die Auktion damit beenden. Melanie Aleff vom Bürgerbüro erläutert: „Je länger man also wartet, desto günstiger wird der Gegenstand, desto größer ist aber auch das Risiko, dass einem der Gegenstand vor der Nase weggeschnappt wird. Der jeweils Höchstbietende erhält den Zuschlag beim Erreichen des Kaufpreises.“

Alle angebotenen Gegenstände müssen nach Zuschlag abgeholt werden. Es ist kein Versand vorgesehen, denn die Auktion spricht meist nur Bieter aus der Region an. Durch die kurzen Wege entfallen Kosten für Verpackung und Versand (z.B. gerade bei Fahrrädern ein großes Problem) und die Gegenstände können entsprechend günstig angeboten und abgeholt werden. Selbstverständlich kann auch jeder weit entfernte Bieter an dieser regionalen Versteigerung teilnehmen und dabei entscheiden, ob er den Aufwand für die Abholung für den aktuellen Preis in Kauf nimmt.

ZUM THEMA

Wer eine Sache im Wert über 10 Euro findet muss dies der Gemeinde des Fundortes anzeigen. Die Frist zur Aufbewahrung der Fundsache beträgt 6 Monate nach Anzeige des Fundes. Ist der Verlierer nicht bekannt geworden, erwirbt der Finder nach Ablauf dieser Frist das Eigentum an der Sache.

Gem. § 976 BGB erwirbt die Gemeinde des Fundortes das Eigentum an einer Fundsache, wenn der Finder auf das Recht zum Erwerb des Eigentums verzichtet hat, oder, wenn dieser das Eigentum erworben hat, die Fundsache nicht innerhalb einer bestimmten Frist abholt.

Es werden nur Fundsachen versteigert, an denen die Stadt Coesfeld nach dieser

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