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Holocaust-Gedenken zur Herzensangelegenheit machen

Schüler gestalten Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Betroffenheit machte sich auf dem Jüdischen Friedhof Raum, als sieben Schüler des Nepomucenum davon berichten, wie sie sich bei einer Intensiv-Woche im vergangenen Jahr auf Spurensuche gemacht haben. Sie haben im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes Erinnerungsorte in Coesfeld zusammengestellt und die Geschichte der Coesfelder Familie Eichenwald nachgezeichnet, beispielhaft für alle, die während des Nationalsozialismus Opfer wurden von Rassismus, Verfolgung und Völkermord.

Ihr Vortrag stand am Montag im Mittelpunkt der Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus. Bürgermeister Heinz Öhmann erinnerte an die Bedeutung dieses Gedenktages, des 27. Januar, der in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit erhält, weil sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zum 75. Male jährt. Er würdigte die Bedeutung von Gedenktagen und wies auf die verschiedenen Gedenkorte hin, die es in Coesfeld gibt. Der Bürgermeister nahm aktuell Bezug auf die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und appellierte: „Es muss uns allen, den Älteren aber in Zukunft insbesondere auch den Jüngeren, nicht nur eine Verpflichtung, sondern ein Herzensanliegen sein, den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Damit es ein solches Terror-Regime nie wieder, niemals wieder gibt.“

Foto: (c) Stadt Coesfeld