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Konzert Theater Coesfeld: "Die Schöne und das Biest" - Handlungsballett am Donnerstag (23.01.) um 18.30 Uhr

Malandain Ballett Biarritz debütiert in Coesfeld

Es war einmal … Märchen sind wie Träume, sie spiegeln unsere Sehnsüchte und Ängste aus dem Unterbewusstsein. Sich Zeit für Märchen zu nehmen, heißt, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Am 23. Januar laden wir zu dem traditionell-französischen Volksmärchen „La Belle et La Bête“, „Die Schöne und das Biest“, in das konzert theater coesfeld ein. Es handelt von der „Schönen“ (La Belle) und den gefühlskalten Prinzen, der von einer Fee in ein unansehnliches Biest (La Bête) verwandelt wurde. Es ist eine der romantischsten Liebesgeschichten überhaupt. Die erste Veröffentlichung des Märchens war eine Aufbereitung der Französin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve im Jahre 1740. Bekannter als diese erste Version ist allerdings eine gekürzte Version, die 1756 von der französischen Schriftstellerin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont stammt.

Auf eindrucksvolle Art und Weise präsentiert eines der erfolgreichsten Ballett-Ensembles - das Malandain Ballet Biarritz – wie nur durch die Liebe eines Menschen das Biest in einen Menschen, zurückverwandelt werden kann. Thierry Malandain, der künstlerische Leiter des Malandain Ballet Biarritz, zielt in seiner Märchen-Ballett-Inszenierung darauf ab, die Dualität des Wesens aufzulösen: „La Belle“ verkörpert die Seele des Menschen, während „La Bête“ Lebenskraft und Instinkte repräsentiert. „La Bête“ ist dabei eine Mischung zwischen Mann und Biest, sowohl schön als auch hässlich. So gehören zum Biest und seiner kreativen Macht sechs Elemente: die Liebe, die Rose, der Schlüssel, das Pferd, der Spiegel und der Handschuh. Die Inszenierung zeigt, wieviel wichtiger das Gute einer Seele im Vergleich zur Schönheit doch sein kann. Durch seinen Geist schafft „La Bête“, das Herz von „La Belle“ zu gewinnen und befreit sich von seiner Gestalt als Tier und dem Schleier seiner Hässlichkeit und wird „schöner als der Tag“.

Zerbrechlichkeit, Kraft und Sinnlichkeit des tanzenden Körpers – darauf richtet Thierry Malandain, sein Hauptaugenmerk: In all seinen Choreographien sind Mensch und Tanz Körper und Seele.

Malandain schuf bislang über 80 Choreographien für zahlreiche Compagnien weltweit und wurde 1998 zum Direktor des neu gegründeten CCN Malandain Ballet Biarritz berufen.

Die Compagnie verfügt über ein festes Ensemble von 22 Tänzerinnen und Tänzer. Diese sind alle klassisch ausgebildet, der künstlerische Ausdruck ist zeitgenössisch geprägt. Das Ensemble ist mit über 80.000 Zuschauern eine der meistgesehenen Compagnien Europas und gibt fast 100 Vorstellungen im Jahr im In- und Ausland.

Karten für den Ballett-Abend gibt es zum Preis von 21,- / 25,- und 29,- € an der Kasse des Theaters, unter der kostenfreien Hotline (Tel. 0800/539 6000), an der Theaterkasse im WBK (Osterwicker Str. 29) und im Internet unter www.konzerttheatercoesfeld.de.

 

Foto: (c) Olivier Houeix