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Konzert Theater Coesfeld: Operette Pariser Leben - witzig und spritzig am Freitag (31.05.)

um 19.30 Uhr Persiflage auf den Tourismus der Stadt der Liebe mit dem Theater Hagen

In Paris kommt jeder auf seine Kosten: Touristen wollen etwas erleben für ihr Geld. Die Einheimischen wollen Geld zum Leben. Von den Touristen. Das war zu Zeiten Offenbachs so und das hat sich bis heute nicht geändert. Und damals wie heute weiß man nie, an wen man gerät. Manchmal entpuppt sich ein General als Diener, eine Lebedame als Gräfin oder ein Punker als vertrauenswürdiger Stadtführer.

In Jacques Offenbach Operette „Pariser Leben“ ist nichts, wie es scheint. Ein schwedischer Baron und seine Frau sind nach Paris gereist, um sich ihre Träume zu erfüllen. Paris, die Stadt der Liebe und der Kultur. Doch am Bahnhof treffen sie auf zwei junge Männer, die sich in die gleiche Frau verguckt haben und streiten. Es weil zusammenkommt, was zusammengehört, vertragen sich die beiden Streithähne schnell wieder und bieten sich dem adeligen Paar als Fremdenführer durch ihre Heimatstadt.

Jacques Offenbachs Operette „Pariser Leben“ ist eine wundervolle und liebevolle Persiflage auf den Tourismus der Stadt der Liebe. Regisseur Holger Potocki hat das Stück am Theater Hagen behutsam modernisiert, einige Musiknummern umgestellt und die Dialoge neu gefasst. Und prompt wird aus „Pariser Leben“ ein Stück von heute, das die glanzvollen Seiten genauso wie die schäbigen Seiten der französischen Hauptstadt zeigt und das die Stadt der Liebe auch als eine Stadt der Abzocke erscheinen lässt. Aber auch musikalisch zeigen die Solisten und das Orchester des Theater Hagen unter Leitung von Rodrigo Tomillo, wie witzig und spritzig Operette heute sein kann.

                                                                                       

Karten gibt es zum Preis von 29,- € | 35,- € | 39,- € an der Kasse des Theaters, unter der kostenfreien Hotline (Tel. 0800/539 6000), an der Theaterkasse im WBK (Osterwicker Str. 29) und im Internet unter www.konzerttheatercoesfeld.de.

 

Foto: (c) Klaus Lefebvre