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Mit Meisen gegen Raupen - IBP zimmert 100 Nistkästen für Straßenbäume in der Stadt

Baubetriebshof beginnt mit dem Aufhängen in den nächsten Wochen

Wie können wir dem Eichenprozessionsspinner, der auch in Coesfeld im letzten Sommer für Verdruss und Gesundheitsprobleme gesorgt hatte, zu Leibe rücken? Die Stadtverwaltung hatte dem Rat dazu im Herbst einen konkreten Vorschlag gemacht: Anstatt Biozide im Kampf gegen die Eichenprozessionsspinner einzusetzen, will der Baubetriebshof die natürlichen Fressfeinde der Raupen unterstützen, nämlich die Singvögel, die in den öffentlichen Parkanlagen und Grünflächen leben. Denn wenn die Singvögel im Frühling Nachwuchs haben, brauchen die Nestlinge unentwegt Futter.

Der IBP fertigt jetzt in seiner Werkstatt 100 Nistkästen für Kohlmeisen. Diese sollen an Eichen in den Straßen und Grünanlagen aufgehängt werden, Meisen und Co. anlocken und den Vogelbestand so auf natürliche Weise unterstützen.

„Denn auch wenn das Einflugloch an den Nistkästen für Kohlmeisen praktisch „maßgeschneidert“ ist: Auch andere Singvogelarten nutzen diese Kästen gern für ihre Brut“, informiert Theo Reckert, Leiter des Baubetriebshofes. „Wir hängen die Kästen bis Mitte März an den städtischen Eichen im Stadtgebiet und am Stadtrand auf“, sagt er und ergänzt: „Es wäre natürlich toll, wenn uns auch private Gartenbesitzer unterstützen und zusätzliche Nisthilfen für Gartenvögel aufhängen. Jetzt im Februar und März ist dafür eine gute Zeit.“

Foto: (c) Interkulturelle Begegnungsprojekte