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Nach dem Lockdown der Bildungs- und Kultureinrichtungen: Erste Erleichterungen in Sicht

für Volkshochschule, Musikschule, Stadtarchiv und Museum "Das Tor"

Auch in den Bildungs- und Kultureinrichtungen der Stadt werden in dieser Woche, ähnlich wie in den Schulen, die Vorbereitungen getroffen, damit der Normalbetrieb zumindest teilweise wieder aufgenommen werden kann.

„Priorität hat die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher und der Mitarbeitenden. Wir müssen sehen, ob und wie wir die strengen Hygieneregeln sicherstellen können“, so Fachbereichsleiterin Bildung und Kultur Dr. Mechtilde Boland-Theißen.

Das Museum plant die Wiedereröffnung für Samstag (09.05.), auch das Archiv startet schon mit Auflagen ab Montag (11.05.).

Komplexer gestaltet sich der Start eines Teils des Unterrichts für die Musikschule und die VHS.

Bildungsangebote in Volkshochschulen und Musikschulen sind nach der Coronaschutz-Verordnung in NRW zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist und der Zutritt zu Schulungsräumen auf maximal eine Person pro fünf Quadratmeter Raumfläche sichergestellt ist.

In Musikschulen ist nur Einzelunterricht zulässig (§ 5 Abs. 2 CoronaSchVO). Bei atmungsintensiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) muss pro Person eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorgesehen werden. Auch im Flur und in den Kursräumen gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. „Es ist eine Herausforderung, den digitalen Unterricht, den wir erfolgreich begonnen hatten, jetzt kurzfristig zu koppeln mit dem wieder möglichen Präsenzunterricht“, sagt Dr. Mechtilde Boland-Theißen.

Die nötigen Abstandsregeln und Raumgrößen gelten auch für die Volkshochschulen. Sie können zunächst am Hauptstandort im WBK sichergestellt werden. „Wir starten mit unseren Kursen deshalb zuerst im WBK“, sagt Dr. Mechtilde Boland-Theißen: „Und zwar mit Gruppen von fünf bis maximal acht Personen.“ Größere Gruppen und Kurse in den Außenstellen können, falls überhaupt möglich und gewünscht, erst in einer zweiten Phase starten. Sportbetrieb ist landesweit weiter untersagt nach der Coronaschutz-Verordnung; die VHS-Kurse im Bereich Bewegung und Entspannung finden deshalb noch nicht wieder statt.

„Wir hoffen, dass unsere Dozentinnen und Dozenten und auch die Besucherinnen und Besucher die Angebote wahrnehmen“, sagt Dr. Boland-Theißen: „Einige gehören zu den Risikogruppen, aber wir tun alles, um vernünftige Bedingungen zu schaffen. Wir werden deshalb die nächsten Tage nutzen, um die Resonanz festzustellen und die weiteren Planungen darauf abstimmen. Das gilt insbesondere für die Volkshochschule“, kündigt sie an. 

Über die Fortschritte bei den Planungen wird zeitnah berichtet.

Bildunterschrift: Die Türen geschlossen, die Fahrradständer leer: So sieht es am WBK seit Mitte März aus. Aber das ändert sich bald, denn auch Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen dürfen wieder öffnen, wenn nur auch nur eingeschränkt und unter Auflagen.

Foto: (c) Stadt Coesfeld