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Wie weit schneide ich Bäume und Hecken zurück?

Stadt informiert über Pflichten der Grundstückseigentümer / hereinragende Hecken und Äste können schnell verkehrsgefährdend wirken

Coesfeld. Bäume, Hecken und andere Sträucher, die in öffentliche Fahrbahnen und Geh- oder Radwege hineinragen, müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Sonst ist schnell die Verkehrssicherheit gefährdet.

„Die am Straßenverkehr beteiligten Personen und Fahrzeuge sollen öffentliche Straßenflächen immer ungehindert benutzen können“, sagt Uwe Dickmanns,  Leiter des Fachbereiches Bauen und Umwelt. „Dabei ist besonders an Fahrzeuge zu denken, die nicht die üblichen Abmessungen haben“, erläutert Dickmanns weiter und nennt Omnibusse im Linien- und Schülerverkehr, Feuerwehr- und Rettungsdienste, Müll- und Straßenreinigungsfahrzeuge, Umzugs- und Speditionsfahrzeuge. Zum Rückschnitt verpflichtet sind die Grundstückseigentümer.

 

Der Rückschnitt ist in folgendem Umfang notwendig:

An Straßen dürfen bis zu einer Höhe von vier Metern Äste nicht in die Fahrbahn ragen. Über der gesamten Fahrbahn muss ein Lichtraum von 4,5 Metern frei bleiben.  An Radwegen dürfen Äste bis zu einer Höhe von 2,5 Meter nicht hereinragen, an Gehwegen gilt dies bis zur Höhe von 2,3 Meter. Verkehrszeichen dürfen nicht verdeckt sein.

Die Anpflanzungen sind so weit zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern rechtzeitig wahrgenommen werden können. Auch Straßenlaternen dürfen nicht „zugewachsen“ sein. Hier sind Anpflanzungen so weit zurückzuschneiden, dass die Laternen ihre volle Leuchtkraft entfalten können.

Heckenschnitt an der Laurentiusschule.
Heckenschnitt an der Laurentiusschule.