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Zeichen der Verbundenheit in Corona-Zeiten

Bürgermeister in internationalen Kontakten

Bürgermeister Heinz Öhmann ist auch in Corona-Zeiten in Kontakt mit Vertretern der Coesfelder Partnerstädte und mit dem britischen Generalkonsul Rafe Courage: „Der Kontakt zum Generalkonsul des Vereinigten Königsreiches in NRW war im letzten Jahr entstanden, als Coesfelder Vereine, Verbände und Unternehmen anlässlich der Europawahl einen Aufruf unterzeichnet haben, um ein Zeichen zu setzen: Für ein geeintes Europa und gegen den damals bevorstehenden Brexit“, erinnert sich Heinz Öhmann. Mit dieser Resolution war er gemeinsam mit dem Coesfelder Unternehmer Helmut Schumacher und Schulleiter Christian Krahl nach Düsseldorf gereist und hatte den Aufruf im Konsulat des Vereinigten Königreiches übergeben. „Generalkonsul Courage rief mich letzte Tage an und erkundigte sich nach der Infektionslage und den besonderen Schutzmaßnahmen in Coesfeld, die zu einer Eingrenzung des Virus auf Mitarbeiter des Schlachtbetriebes geführt haben“, sagt Öhmann: „Bei der Gelegenheit hat er auch sein Angebot erneuert, mit Unternehmern in Coesfeld in Kontakt zu treten und über die aktuelle Entwicklungen in Großbritannien und Optionen weiterhin gemeinsamen Handelns zu berichten.“

Nachrichten gab es auch aus Plerguer, der französischen Partnerstadt von Lette: Christian Reiling, Vorsitzender des Letter Partnerschaftskomitees, teilt mit, dass die Infektionslage in der Bretagne vergleichbar ist mit der im Münsterland. Anders als hier mussten die Bewohner aber eine wochenlange Ausgangssperre hinnehmen. Niemand durfte ohne Passierschein die Wohnung verlassen und nur ausgewählte Berufe durften arbeiten. „Nous sommes en guerre – wir sind im Krieg“, hatte Staatspräsident Emmanuel Macron Anfang März deutliche Worte gefunden. Seit dem 11. Mai finden auch in Frankreich schrittweise Lockerungen statt.

In Coesfelds niederländischer Partnerstadt De Bilt hatte der Freiheitstag am 5. Mai Rahmen für zahlreiche Feiern sein sollen, unter anderem mit einem großen gemeinsamen Partnerschaftsfest, das am 9. Mai im Coesfelder Schlosspark stattfinden sollte und nun verschoben worden ist.

Wie die Corona-Situation in den Niederlanden ist, das wird in De Bilt besonders beobachtet und analysiert: Das in De Bilt ansässige 1909 gegründete „Reichsinstitut für Volksgesundheit und Umwelt“ ist vergleichbar mit dem deutschen Robert-Koch-Institut und gibt täglich aktuelle Meldungen zum landesweiten Infektionsgeschehen. Bürgermeister Heinz Öhmann stellt fest: „Die niederländischen Statistiken nehmen, anders als die deutschen Diagramme, nicht die Gesamtzahlen in den Blick. Sie zielen auf die täglichen Entwicklungen  ab und zeigen die Neuinfektionen, die Zahl der Covid-19-Patienen, die in Krankenhäuser aufgenommen wurden und die Zahl der Verstorbenen, aufgeteilt nach Männern und Frauen und nach der Altersstruktur, jeweils bezogen auf das ganze Land.“

Meldung des Reichsinstituts für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) von gestern (27.05.20):

Insgesamt 45.768 COVID-19-Patienten wurden dem RIVM in den Niederlanden bis einschließlich 27. Mai 10.00 Uhr morgens gemeldet. Die Hälfte aller gemeldeten Patienten ist 60 Jahre oder älter. Bis heute wurden 11.697 der gemeldeten Patienten ins Krankenhaus eingeliefert und 5871 sind gestorben. Die Hälfte der aufgenommenen Patienten ist 69 Jahre oder älter, und die Hälfte der verstorbenen Patienten war 82 Jahre oder älter.

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