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Sichtbare Notinseln für Kinder jetzt auch in Coesfeld und Lette

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Schon 21 Betriebe bieten sichere Anlaufstellen für Kinder im Notfall

Kindern eine sichere und unkomplizierte Anlaufstelle bieten, wenn sie in der Stadt plötzlich in eine Angst- oder Notsituation kommen, das möchte das bundesweite Projekt „Notinsel“. Auch in Coesfeld und Lette sind schon jetzt 21 Betriebe und Läden als eine solche Notinsel gut sichtbar aktiv: Mit einem entsprechenden Aufkleber im Eingangsbereich. „Wir freuen uns sehr, dass sich spontan schon so viele Läden an der Aktion beteiligen und das Projekt unterstützen“, freuen sich Barbara Jünemann vom städtischen Jugendamt und Mechtild Henke von der Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus. Sie haben das Projekt Notinsel gemeinsam koordiniert, machen derzeit in den Grundschulen darauf aufmerksam und stehen als Ansprechpartnerinnen auch weiterhin zur Verfügung: „Mit der Einrichtung des Notinselprojektes wollen wir eine Willkommenskultur für Kinder und Familien schaffen und alle - die Bürgerschaft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Geschäften sensibel dafür machen, ein wachsames Auge auf Kinder zu haben. Denn auf dem Schulweg oder auch in der Freizeit gibt es immer wieder Situationen, in denen Kinder Schutz oder Hilfe brauchen: Manchmal fehlen nur ein Pflaster oder eine Auskunft, manchmal geht es aber auch um mehr.“ Das Projekt Notinsel wird unterstützt durch die Coesfelder Bürgerstiftung.

Wer Fragen zum Projekt hat oder sich ebenfalls aktiv einbringen möchte, kann sich an folgende Adressen wenden:

Zum Thema Notinsel

Die Stadt Coesfeld und die Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus setzen das Notinsel-Projekt seit diesem Jahr um mit einer Partnervereinbarung, die sie mit der Kinderschutzstiftung „Hänsel + Gretel“ geschlossen haben.

Die im Jahr 1997 gegründete Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel hat das Ziel, Kinder vor

Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen und sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken.

Diese Stiftung hat verschiedene Projekte in ihrem Programm z.B. das Präventionsprojekt

„(K)EIN KINDERSPIEL“, das auf Initiative mit der Berliner Polizei entstanden ist.

Die Idee mit dem Notinselprojekt wurde von der Stiftung im Jahr 2002 eingerichtet. Programm dieses Projektes ist es, Kindern gekennzeichnete Anlaufstellen zu bieten, wo sie in Angst- und Gefahrensituationen unkompliziert Schutz finden können. Dieses Projekt wird inzwischen bundesweit an ca. 230 Standorten in ca. 17.000 Geschäften umgesetzt. Den Kindern werden mit Hilfe eines Notinselzeichens Fluchtmöglichkeiten aufgezeigt, wo sie Hilfe bekommen. Neben öffentlichen Stellen wie z.B. Schulen können u.a. inzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, kleinere Supermärkte, Apotheken, Banken usw. Notinsel-Partner werden, wenn sie sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn sie Hilfe benötigen.

Notinsel-Partnergeschäfte unterschreiben eine Selbstverpflichtung, erhalten einen Notinsel-

Aufkleber und eine Handlungsanweisung. Der Notinsel-Aufkleber muss gut sichtbar für Kinder angebracht werden. Auf der Handlungsanweisung sind regionale Notrufnummern vermerkt und eine Erläuterung, was im Notfall zu tun ist. Mit Hilfe des Notfalllogos können sich Kinder sicher fühlen, dass sie in kleinen und größeren Notlagen Hilfe bekommen.

Betriebe, die sich schon beteiligen:

  • Allgemeine Zeitung, Geschäftsstelle Rosenstraße
  • Allianz Hauptvertretung André Tittel, Borkener Straße
  • Aral Tankstelle Paul Uckelmann, Coesfelder Straße
  • Bäckerei Ebbing, Paradiesweg, Letter Straße, Neutorstraße und Kupferstraße
  • Die Blumenbinderei, Bruchstraße
  • Bürgerbüro im Rathaus, Markt
  • Eiscafé Lette, Alter Kirchplatz
  • Eiscafé San Remo, Markt
  • Genießerei Terwey, Markt
  • Geschenkemanufaktur Seelenallerlei, Kleine Viehstraße
  • Gesundheitshaus Hammer, Coesfelder Straße
  • Hörakustik Brinkhus, Markt
  • Körperformen Brockmann, Letter Straße
  • Lebenslust Floristik, Kleine Viehstraße
  • Lindenapotheke, Letter Straße
  • O2 Shop, Schüppenstraße
  • PC Spezialist M. Kirchesch, Bernhard-von-Galen-Straße
  • Provinzial Versicherungen Lette, Tobias Schumacher

Bildunterschrift: Auch an der Rathaustür weist ein Aufkleber jetzt für Kinder gut sichtbar auf das Projekt „Notinsel“ hin. Für das Team im Bürgerbüro ist es selbstverständlich, ansprechbar zu sein für Kinder in Not – damit Kinder das erkennen, hilft der Aufkleber.

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