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Entwarnung für den Bereich Hansestraße/ Dülmener Straße:
Verdachtspunkte haben sich nicht bestätigt
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Die beiden Verdachtspunkte im Bereich der Hansestraße/Dülmener Straße haben sich nicht bestätigt: Die konkrete Suche hat lediglich einen gusseisernen Kanaldeckel ergeben, der sich etwa drei Meter unterhalb der Oberfläche befand. Die Arbeiten und Sondierungen konnten somit deutlich schneller zum Abschluss gebracht werden, als von den Fachleuten geplant. Damit werden jetzt alle Vorbereitungen für eine möglicherweise anstehende Entschärfung gestoppt.
„Wir freuen uns, dass die Arbeiten so schnell zum Abschluss gebracht werden konnten und natürlich auch über das Ergebnis, dass wir nun Klarheit haben, dass hier keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind“, so Ordnungsdezernent Christoph Thies.
Zum Thema:
Der Bereich des Coesfelder Bahnhofs und der Bahnanlagen war im Zweiten Weltkrieg Ziel von Bombardierungen. Es kam immer wieder vor, dass abgeworfene Munition nicht gezündet hatte und sogenannte „Blindgänger“ im Boden verblieben. In den Nachkriegsjahren wurden die Krater, die auf alten Luftaufnahmen noch zu sehen sind, häufig zugeschüttet um Platz für Neues zu schaffen.