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Für weniger Holperstraßen, mehr Müllsammelaktionen und mehr Spielgeräte: Kreativer Auftakt beim ersten Kinderexpertenrat

Ideenkarussell drehte sich zum ersten Mal

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Kinder beim Herumlaufen in Bewegung
Beim ersten Kinderexpertenrat ging es ums Kennenlernen und die ersten Ideen zu Themen, die Kinder interessieren. Foto: © Stadt Coesfeld

Am ersten Osterferien-Dienstag fand im Stadtschloss das erste Treffen des neu gegründeten Kinderexpertenrates statt. Von 15 bis 17.30 Uhr kamen 32 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zusammen, um ihre Ideen, Wünsche und Sichtweisen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Initiiert hatte das Treffen Gabi Kaudewitz aus der Jugendförderung der Stadt Coesfeld. Mit einem Team von weiteren Mitarbeiterinnen und Honorarkräften begleitete sie den Nachmittag voller Spiele und Ideen. Auch zwei junge Mitglieder des Ältestenrats der Kinderstadt Klein Kuhfeld halfen bei der Aktion. 

Im Mittelpunkt des Auftakts stand ein symbolisches Ideenkarussell – ein Bild für die gemeinsame Arbeit der Kinderexperten. Es soll zeigen, dass jede Runde neue Gedanken, Wünsche und Perspektiven der Kinder sammelt und sichtbar macht.

Zum Auftakt wurden einige Kennenlernspiele gespielt, damit sich die Kinder untereinander vertraut machen konnten. Anschließend sorgte ein Kahoot-Quiz mit Fragen rund um Coesfeld für einen spielerischen Einstieg. Danach ging es direkt an die kreative Arbeit: Die Kinder entwickelten erste Ideen zu vier großen Themenbereichen.

Unter dem Titel „Mission Straßenabenteuer“ ging es um Sicherheit im Straßenverkehr. Genannt wurden unter anderem der Wunsch nach weniger Holperstraßen, Tempo-30-Zonen vor Schulen, mehr Blitzern für zu schnelle Autos und zusätzlichen Spielstraßen. Beim Thema „Die Umwelthelden von Coesfeld“ standen der Schutz der Natur und ein saubereres Stadtbild im Mittelpunkt. Die Kinder wünschten sich regelmäßige Müllsammelaktionen, Belohnungen für engagierte Müllsammler, weniger Baumfällungen und eine Umwelt ohne Müll, damit Tiere nicht zu Schaden kommen. Im Bereich „Freizeitzauber in Coesfeld“ wurden zahlreiche Ideen für attraktive Freizeitangebote gesammelt, darunter mehr Spielgeräte auf Spielplätzen, ein Niedrigseilgarten, ein Wasserspielplatz, ein Pumptrack auf der Bergwiese, zusätzliche Bäume und mehr Tischtennisplatten.

Auch für die Zukunft des Kinderexpertenrat hatten die Kinder klare Vorstellungen. Sie wünschen sich Ausflüge, zum Beispiel zum Kettelerhof, möchten eine Kinderbürgermeisterin oder einen Kinderbürgermeister wählen, die Bürgermeisterin besuchen und sich am liebsten drei- bis fünfmal im Monat treffen. Nach der intensiven Ideensammlung gab es Pizza für alle – ein gemeinsamer und fröhlicher Abschluss eines kreativen Nachmittags. Das nächste Treffen findet nach den Osterferien statt; der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Dann werden die Kinderexperten an den Themen weiterarbeiten, die beim ersten Treffen die größte Zustimmung erhalten haben.

Informationen rund um den Kinderexpertenrat gibt es bei Gabi Kaudewitz im Fachbereich Jugend, Familie, Bildung und Freizeit, E-Mail: gabi.kaudewitz@coesfeld.de, Tel. (02541) 939-2230