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Sonja Bannasch neue Vorsitzende im Jugendamtselternbeirat
Elternvertreter wirken mit bei Entscheidungen zur Kindertagesbetreuung
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Die Eltern der Coesfelder Kindergartenkindern haben jetzt einen neuen Jugendamtselternbeirat (JAEB) gewählt. Auf Einladung des städtischen Fachbereichs Jugend, Familie, Bildung und Freizeit hatten sich zur Versammlung der Elternbeiräte 27 Elternvertreterinnen und -vertreter gefunden, die bei den Planungen und Entscheidungen über die Kindertagesbetreuung mitreden wollen. Über die Resonanz freut sich Fachbereichsleiterin Dorothee Heitz. „Die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Elternbeirat war bislang gut und vertrauensvoll. Es ist für die Verwaltung und den Jugendhilfeausschuss wichtig, die Elternsicht zu kennen und zu berücksichtigen.“ Die Verwaltung nutzte den Termin, um über die Elternmitwirkung und anstehende Planungen in der Kindertagesbetreuung zu informieren. Es folgte ein kurzer Bericht über die Arbeit des JAEB im vergangen Kindergartenjahr.
Für 23 Einrichtungen mit etwa 1.650 Kindern ist der Fachbereich Jugend, Familie, Bildung und Freizeit zuständig. Jeder Elternbeirat war eingeladen, Teilnehmer zu der Versammlung zu entsenden, um den Jugendamtselternbeirat zu wählen. Es ist der nunmehr fünfzehnte seit Einführung dieser Form der Elternmitwirkung.
Der neue Jugendamtselternbeirat hat nun 22 Mitglieder, hinzu kommen die jeweiligen Vertreter. Zum Vorsitzenden wählte der Beirat Sonja Bannasch (Familienzentrum Martin Luther). Sie ist damit zugleich beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Zu ihrem Stellvertreter wurde Matthias Wehrmann (Anna-Katharina-Emmerick-Kindergarten) bestimmt. Um den Stadtjugendamtsbezirk bei der noch anstehenden Wahl des Landeselternbeirates zu vertreten, wurde Tabea Winkler (DRK Kita Osterwicker Str.) benannt. Sie wird durch Lea Hohnrath (Montessori-Kinderhaus) vertreten. Jetzt muss das neue Gremium die Arbeit aufnehmen. Ein Thema bahnt sich schon an: Die angekündigte Reform des Kinderbildungsgesetzes, das den rechtlichen, finanziellen und fachlichen Rahmen für die Arbeit in den Kindergärten setzt.