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Verdachtspunkt am Pulverturm:

Blindgänger soll voraussichtlich am 15. März entschärft werden

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Baustellenabsperrung am Straßenrand, daneben ein runder Backsteinturm
Die Entschärfung des am Pulverturm vermuteten Blindgängers wird für Sonntag (15.03.) vorbereitet. Foto: © Stadt Coesfeld

Für den Kampfmittelverdachtspunkt beim Pulverturm, der in den vergangenen Monaten näher untersucht worden ist, zeichnet sich jetzt ab wie es weitergeht.

Fest steht: Im Untergrund liegt, seit Jahrzehnten unbemerkt und unberührt, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser Blindgänger soll in Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg fachmännisch entschärft werden. Als Termin für die Entschärfung wurde Sonntag, der 15. März 2026 festgelegt. Die beteiligten Institutionen und Hilfsorganisationen bereiten sich auf diesen Einsatz vor.

Bis dahin ist Zeit für die notwendigen Erd- und Absicherungsarbeiten im Bereich des Verdachtspunktes. Insbesondere für die unweit liegenden Christophorus Kliniken wurden eine Reihe von Vorsichts- und Sicherungsmaßnahmen erarbeitet, die vorbereitet werden können. Eine vollständige Evakuierung der Kliniken wird nicht erforderlich sein, die Stadtverwaltung ist dazu in direktem Austausch mit den Kliniken.

Für die Zeit der Entschärfung werden Anwohnende voraussichtlich in einem Radius von 250 Metern ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen, angrenzende Straßen werden gesperrt. Einzelheiten, auch über Hilfsangebote und Aufenthaltsmöglichkeiten, werden rechtzeitig bekannt gegeben.