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Von Berlepsch bis Sternrenette: 14 neue Bäumchen im Hochzeitswald gepflanzt

Zur Erinnerung an einen ganz besonderen Tag

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eine lange Reihe Menschen, einige mit Spaten, auf einer Wiese
Gemeinsam mit Hans Peter Meyer und Dr. Clemens Leushacke (9. und 10. v.l.) von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald griffen die Hochzeitspaare und ihre Familien und Freunde zu Spaten und Gießkanne bei der Pflanzaktion im Hochzeitswald. Foto: © Stadt Coesfeld

In der letzten Woche hatten das Coesfelder Standesamt und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wieder die 14 Brautpaare eingeladen, die sich in den vergangenen Monaten das Ja-Wort gegeben hatten und zur Erinnerung einen Baum pflanzen wollten. Nun konnte "ihr" Hochzeitsbaum seinen Platz finden im Wäldchen am Coesfelder Berg.
Die Aktion, die jedes Jahr Anfang November stattfindet, ist eine Kooperation zwischen der Stadtverwaltung Coesfeld mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Schon mehr als 200 Bäume stehen im Hochzeitswald, der sich am Coesfelder Berg befindet.

Die erste Pflanzaktion fand 2007 statt. Viele Jahre wurden "Waldbäume" gepflanzt, seit 2021 werden alte Apfelbaumarten wie Berlepsch, Boskoop, Jakob Lebel, Klarapfel, Rote Sternrenette, Cox Orange, Gravensteiner oder die Dülmener Rose gepflanzt. 

Zum Thema
Wer sich im Coesfelder Standesamt, auf der Loburg, im Heimathaus in Lette oder auch an einem anderen Ort traut, hat die Möglichkeit, einen Baum für den Hochzeitswald zu kaufen und diesem mit einem Namensschild zu versehen. Die anschließende Pflege wird von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald übernommen. Der Preis für einen Erinnerungsbaum liegt bei 125 Euro, verschiedene Apfelsorten stehen zur Auswahl. Einmal im Jahr werden die Bäume dann von den Brautpaaren gemeinsam mit Mitarbeitenden des Standesamtes und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gepflanzt.