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Heriburg Gymnasium

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung

Die Stadt Coesfeld beabsichtigt das Heriburg-Gymnasium bis zum Schuljahr 2026/27 zu sanieren und zu erweitern. So soll ein neues Fachraumgebäude für die Naturwissenschaften und ein Kreativ-Cluster entstehen. Das Bestandsgebäude wird modernisiert und in Teilen neu organisiert.

Der Modernisierungs- und Sanierungsbedarf ist neben der Abbildung neuer Raumbedarfe, aufgrund veränderter pädagogischer Konzepte und organisatorischer Maßnahmen (Rückkehr zu „G9“), vorrangig Auslöser der geplanten Maßnahme. Bis zum Schuljahr 2026/2027 wird zusätzlicher Raumbedarf für Klassenräume, mit nach heutigen pädagogischen Anforderungen entsprechender Raumgröße, nötig. Der Raumbedarf wird anhand der Geburtenzahlen und der Übergangsquote zum Gymnasium auf 3 Züge in der Sekundarstufe I und 4 Züge in der Sekundarstufe II angenommen. Die bisher im Schulgebäude verorteten Fachräume werden in den geplanten Erweiterungsbau umziehen, sodass die freigezogenen Flächen den erweiterten Bedarf für Klassenräume im Bestand auffangen können.

Über einen Architektenwettbewerb soll aus vielfältigen Planungsideen eine gestalterisch wertvolle Konzeption für eine Erweiterung gefunden werden. Hierbei soll die barrierefreie Zugänglichkeit des Bestandsgebäudes Berücksichtigung finden. Ziel ist es, die Erweiterung an das bestehende Hauptgebäude funktional anzubinden und eine optimale Positionierung auf der Grundstücksfläche zu finden.

Die zentrale Aussage des Schulgebäudes aus den 70er Jahren mit der lichtdurchfluteten Eingangshalle soll erhalten bleiben und soll optisch und gestalterisch durch eine moderne und mit dem Schulgebäude harmonisierende Erweiterung ergänzt werden. Eine hohe gestalterische Qualität ist hier die Grundlage für diese anspruchsvolle Planungsaufgabe.

In Bezug auf die Sanierung und Modernisierung des Bestandsgebäudes ist eine engagierte wertschätzende Auseinandersetzung mit dem Schulbau der 70er Jahre gewünscht. Sie erfordert eine enge Verzahnung mit dem geplanten Erweiterungsbau hinsichtlich aller funktionalen Beziehungen sowie auch der gebäudetechnischen Ausstattung.


Ihre Ansprechpartnerin

Elke Löderbusch, Projektleiterin    


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