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Projektziele und Projektgebiet

Der Schnellradweg soll – wo möglich – entlang der stillgelegten Bahntrasse entstehen. Es sollen Radwege von ausreichender Qualität gebaut werden, sodass Radfahrer effizient und bequem größere Entfernungen zurücklegen können, auch unter Berücksichtigung der Ansprüche von elektronischen Fahrrädern.
Der Radweg soll so dimensioniert werden, dass das Überholen und nebeneinander fahren kein Problem mehr darstellt. Dafür sorgt eine Breite von mindestens 4 Metern.

Die Route wird weitgehend parallel zu bestehenden Hauptverkehrsachsen (wie z.B. B67, L572 und L581) geführt. An einigen Stellen verläuft sie unter Einhaltung eines ausreichend breiten Trennstreifens, teilweise auch direkt auf der Straße. Außerdem soll den Fahrradfahrern an allen Kreuzungsstellen die Vorfahrt eingeräumt werden. Dieses Vorhaben wird durch entsprechende Rampen, Markierungen, Unter- bzw. Überführungen unterstützt.
Unter Berücksichtigung des Radtourismus auf dem Radschnellweg sollen mindestens zwei Rastplätze an gezielten Schnittstellen errichtet werden, die Wetterschutz, Toiletten, E-Ladevorrichtungen und Verweilräume vorweisen können.


Zu den zentralen Projekt-Bausteinen gehören:

  • Stärkung des Umweltverbundes: Durch den Radschnellweg wird die Erreichbarkeit der Bahnhöfe verbessert, dies ist insbesondere für Pendler interessant.
  • Impuls für den Tourismus: Der Radschnellweg erschließt neue touristische Gruppen und stärkt den Radtourismus in der Region.
  • Warentransport auf zwei Rädern: Durch einen gut ausgebauten Radschnellweg werden Kurier- und Transportdienste im Nahbereich (mit Fahrrad und E-Bike) zu einer realistischen Option.

Für den weiteren Verlauf des Projektes wird als nächstes eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den konkreten Verlauf und die Kosten der Trasse zum Inhalt haben wird.