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21.09.2018: Mit Hammer und Meißel in der Berkel verewigen! Kunstaktion im Schlosspark vom 8. bis 21. Oktober

COESFELD. Die Trittsteine, die im Schlosspark über die Berkel führen, erhalten nun ihren letzten „Schliff“: Bei einem offenen Kunstprojekt können interessierte Laien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom 8. bis 21. Oktober selbst Hand anlegen und „Berkelsteine“ gestalten, die anschließend in die Trittsteine eingelassen werden.

Larissa Bomkamp, die das Berkelprojekt in der Stadtverwaltung begleitet, sagt dazu: „Diese Kunstaktion gehört noch mit zum Regionale-Projekt UrbaneBERKEL. Wir haben ein Künstler-Atelier gefunden, das solche Aktionen auch in anderen Städten schon gemacht hat. Ab Montag (08.10.) wird dazu im Schlosspark ein Zelt aufgebaut, eine mobile und offene Werkstatt, die täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet hat.“ Interessierte können mit ihren Motivideen in den Schlosspark kommen und werden von den beiden Künstlern bei der Umsetzung unterstützt und angeleitet. Insgesamt 70 quadratische Sandsteine (20x20 cm) können von den Coesfeldern gestaltet und bearbeitet werden. Larissa Bomkamp: „Jeder kann dabei mitmachen. Das Angebot ist offen und kostenlos, die Materialien werden zur Verfügung gestellt. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.“ Sie ergänzt: „Schön wäre es, wenn die Motive das Thema „Berkel“ oder „Wasser“ aufnehmen oder eine Verbindung zu Coesfeld herstellen.“

Und auch Zuschauer sind in der offenen Werkstatt im Schlosspark während der zweiwöchigen Aktion willkommen. Denn während dieser Kontakt-Kunst-Aktion bearbeiten zwei Bildhauer drei Steinblöcke, die einen stilisierten „Berkelzompen“ darstellen werden, den früher typischen Lastkahn auf der Berkel. Diese Skulptur soll ihren Platz an der neuen Berkelpromenade erhalten, im Bereich zwischen der Poststraße und dem Gerichtsring. Larissa Bomkamp abschließend zur Projektidee: „Die Berkelsteine tragen so zur Identifikation mit der Berkel, ihrer Geschichte und Coesfeld bei.“

 

Kontakt-Kunst-Aktion „Berkelsteine“ im Schlosspark

Montag (08.10.) bis Sonntag (21.10.) täglich von 9 bis 18 Uhr

offene Kunst-Werkstatt im Zelt zur Gestaltung von „Berkelsteinen“

Informationen bei Larissa Bomkamp in der Stadtverwaltung, Tel. (02541) 939-1806 oder Larissa.Bomkamp(at)coesfeld.de

 

Die Gestaltungsidee

Kalkmann Kontakt-Kunst verfügt über langjährige Erfahrungen mit Partizipationsprojekten. In einer zweiwöchigen Aktion vor Ort arbeitet Kalkmann-Kontakt-Kunst nach dem Bauhüttenprinzip in einem Zelt, das als mobile und offene Werkstatt dient. Hier kann auf unterschiedliche Weise am Gestaltungsprozess der Skulptur teilgenommen werden.

•          durch Zuschauen beim Arbeiten der Bildhauer

•          durch Gespräche mit den Bildhauern

•          durch Hilfestellungen bei bestimmten Arbeiten am Objekt

•          durch eigene Arbeit an einem Stein

•          und durch das Erstellen eines „Berkelsteines“, der nach Fertigstellung in die schon verlegten Trittsteine eingefügt wird.

Im Rahmen dieser Kontakt-Kunst-Aktion bearbeiten also zwei Bildhauer drei Steinblöcke aus Obernkirchner Sandstein, die einen stilisierten Berkelzompen darstellen. Er wird nach Fertigstellung in der Berkel seinen Platz finden. Parallel dazu haben, wie vorn beschrieben, interessierte Laien die Möglichkeit, Reliefplatten zu erstellen, die die Berkel- und Wasserthematik aufnehmen.

Auf diese Weise entsteht ein „Fries“ mit direktem Bezug zur Berkel, der einen Einblick in die Geschichte dieses für Coesfeld einmal wichtigen Flusses gibt. Die Berkelsteine tragen so zur Identifikation mit dem Kunstprojekt in der Berkel und Ihrer Geschichte bei.

Dezember 2017: Abschluss der Regionale 2016

"Willkommen im Zukunftsland!"

Unter diesem Motto fand die Regionale 2016 im Zeitraum von 2010 bis 2017 im westlichen Münsterland statt. Mit Hilfe des Strukturförderprogramms des Landes NRW wurden viele verschiedene Projekte zu den Themen "Landschaftswandel gestalten", "Profile schärfen" und "Daseinsvorsorge sichern" entwickelt. Hierzu gehören z.B. auch die Coesfelder Projekte "BerkelSTADT Coesfeld" und "BahnLandLust".

Zum Abschluss der Regionale 2016 hat die Regionale 2016 Agentur GmbH eine Dokumentation veröffentlicht. Die Dokumentation können Sie hier einsehen oder herunterladen:

Weitere umfangreiche Informationen zu den Projekten finden Sie auf: http://www.regionale2016.de

30.11.2017: Ausgrabungen an der Bernhard-von-Galen-Straße: Archäologen finden Reste des Jesuitenklosters

LWL veröffentlicht Einzelheiten zu den Grabungen im Zuge des Straßenbaus

Die Straßenbauarbeiten in der Bernhard-von-Galen-Straße werden begleitet von Archäologen im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der LWL hat zu den Arbeiten und den Funden eine Pressemitteilung veröffentlicht, die Sie über folgenden Link öffnen können:

 

13.09.2017: Ausbau Bernhard-von-Galen-Straße: Stadt wirbt mit Straßenbannern um Rücksichtnahme

„Coesfeld nimmt Rücksicht“ steht auf mehreren großformatigen Bannern, die die Stadtverwaltung jetzt im Bereich der Bernhard-von-Galen-Straße und am Markt aufgehängt hat. Und „Gemeinsam entspannt ans Ziel“. Der Schriftzug richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer: PKW-Fahrer, Radler und Fußgänger werden gebeten, während der Baumaßnahmen in der Innenstadt besonders aufmerksam zu sein. Alfred Richters vom Fachbereich Planung, Bauordnung und Verkehr begleitet die Baumaßnahme und sagt: „Während des Straßenausbaus wird es in der Baustelle und auch in der angrenzenden Fußgängerzone sicher mal eng werden. Wir bitten deshalb alle Passanten schon jetzt um Verständnis und Rücksichtnahme.“ PKW, die aus der Marktgarage kommen, werden rechts herum über den westlichen Teil der Bernhard-von-Galen-Straße und weiter über die Süringstraße abgeleitet. Der Marktplatz und die Schüppenstraße werden bis zur Bernhard-von-Galen-Straße für den Radverkehr freigegeben, zunächst testweise während der Bauzeit.
Informationen zur Baumaßnahme gibt Alfred Richters, Fachbereich Bauen & Umwelt, Tel: 02541/939-1257.

 

22.08.2017: Straßenausbau Bernhard-von-Galen-Straße - Arbeiten beginnen

B-v-G-Straße wird Einbahnstraße, Umleitungen für Kraftfahrzeuge und Radfahrer über die Süringstraße

In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Bernhard-von-Galen-Straße (BvG) von der Einmündung Münsterstraße bis zum Anschluss an die Fußgängerzone auf Höhe der Zufahrt zur Marktgarage. Der Ausbau erstreckt sich ebenfalls auf den Rathausinnenhof. Die vorbereitenden Maßnahmen haben begonnen, die Parkplätze im Rathausinnenhof wurden gesperrt, jetzt wird die Baustelle eingerichtet.


Das führt zu Einschränkungen vom Einmündungsbereich der Münsterstraße bis zur Einfahrt der Marktgarage und dem Abzweig zur Kuchenstraße. Die Zufahrt zur Marktgarage und zur Kuchenstraße bleibt möglich.
Kraftfahrzeuge und Radfahrer können diesen Bereich während der Bauzeit nur in Richtung Marktgarage nutzen (Einbahnstraße). Der abfließende Verkehr wird über die Süringstraße geleitet. Die Süringstraße bleibt aber verkehrsberuhigter Bereich und wird als Tempo 10-Zone ausgewiesen. Auch sie ist während der Bauphase Einbahnstraße und für Radfahrer Richtung Innenstadt gesperrt. Umleitungen werden ausgewiesen über Basteiwall und Kapuzinerstraße.
An der Kreuzung Süringstraße/Schüppenstraße wird ein provisorischer Fußgängerüberweg eingerichtet.
Um die Situation für Radfahrer insgesamt zu erleichtern, werden der Marktplatz und die Schüppenstraße bis zur Süringstraße für den Radverkehr frei gegeben. Die Stadt appelliert aber an alle Radler, sich rücksichtsvoll zu verhalten.
Für Fußgänger wird an der Bernhard-von-Galen-Straße ein einseitiger Gehweg in der Baustelle auf der nördlichen Straßenseite eingerichtet.


Dieser erste Bauabschnitt wird voraussichtlich bis April 2018 dauern. Dabei werden die Straßenführung und die Einmündungsbereiche an der Bernhard-von-Galen-Straße komplett neugestaltet. Die Stadtwerke verlegen neue Leitungen; Fahrbahn und Gehwege erhalten neue Pflasterungen, 14 neue Bäume werden gepflanzt, 12 neue Straßenleuchten aufgestellt. Im Anschluss daran wird dann in einem zweiten Bauabschnitt der Kreuzungsbereich Münsterstraße/Bernhard-von-Galen-Straße umgestaltet.

Informationen zu Straßensperrung und Umleitungen gibt Rudolph Berning, Fachbereich Ordnung und Soziales, Tel. (02541) 939-2421.

 

02.08.17: Brückenliebe im Schlosspark - Liebesschlösser bitte nur an Geländerstangen anbringen

An den Gitternetzen angebrachte Schlösser können bis Anfang September umgehängt werden.

Liebe ist etwas Schönes, der Schlosspark auch:
Die neuen Brücken im Schlosspark sind ein zentrales Element für den Rundweg und geben den Parkbesuchern eine schöne Aussicht auf die Berkel und die neu gestalteten Uferböschungen. Für Verliebte oder frisch verheiratete gibt es außerdem die Möglichkeit sich mit einem Liebesschloss zu verewigen. Hierfür wurden an beiden Brücken gesonderte Edelstahlstangen (jeweils in der Mitte der Brücke) unterhalb des Geländers befestigt, an denen die Liebesschlösser festgemacht werden dürfen.

Das darunterliegende Gitternetz ist hierfür nicht gedacht. Zukünftig werden Liebesschlösser, die an den Gitternetzen angebracht werden, entfernt. Da jeder eine zweite Chance verdient, können hier bereits angebrachte Schlösser bis Anfang September umgehängt werden.

 

26.07.17: Ministerin besucht den neugestalteten Schlosspark und informiert sich über die BerkelSTADT

Ina Scharrenbach, Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, startet Heimat-Tour im Regionale-Gebiet

Am 26.07.2017 stattete die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) Ina Scharrenbach dem Westmünsterland einen Besuch ab. Sie informierte sich während Ihrer Tagestour über die Regionale-Projekte in Olfen (Unser Leohaus, Bewegtes Land und 2 Stromland), Lüdinghausen (WasserBurgenWelt), Coesfeld (BerkelSTADT Coesfeld), Legden (ZukunftsDORF Legden) und Vreden (kult Vreden).
Die Ministerin wurde von Thomas Backes (Erster Beigeordneter) im neugestalteten Schlosspark in Empfang genommen. In einem kleinen Rundgang im Park wurde ihr das Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ und der neugestaltete Schlosspark näher vorgestellt. „Das Konzept hört sich schlüssig und integriert an“ bilanziert Ina Scharrenbach und ist erfreut über die gute Umsetzung des Schlossparks mit Hilfe der Fördergelder. „Das ist ein Quantensprung!“ ergänzt Klaus Austermann (MHKBG), der noch den Ausgangszustand des Schlossparks kennt. Von dem Projekt erhofft sich die Stadt Coesfeld weitere positive Impulse für die gesamte Innenstadt, auch von private Investoren.
Neben dem Berkel-Projekt wies Thomas Backes auf die anstehende Sanierung des Schulzentrums hin. Hier erhofft sich die Stadt ebenfalls Unterstützung durch Landesmittel.

 

23.07.17: Berkelaktionstag: Auf geht's wir berkeln!

"Auf geht's wir berkeln!"... Getreu diesem Motto wurde am 23.07.17 wurde von Billerbeck bis Eibergen geberkelt. Das vielfältige Programm lockte wieder tausende Besucher und auch in Coesfeld wurde fleißig geberkelt. Wir sagen DANKE:

 

Liebe Berkelaner,

der dritte Berkelaktionstag im neugestalteten Schlosspark und am Pictorius Berufskolleg hat wieder sehr viel Spaß gemacht und ist von den Besuchern gut angenommen worden. Über den Tag verteilt waren sicherlich um die 1000 Besucher anwesend, sowohl zum kurzen als auch zum längeren Verweilen. Hierzu hat das vielfältige Programm, das mit Ihrer Hilfe gestaltet wurde, beigetragen. Egal ob deutsch-niederländisches Chöre Treffen, Live-Musik, musikalische Lesung, Berkelführungen „Down Under“, Malaktion der Mini-Badenden, Staffellauf, kulinarische Köstlichkeiten oder aber auch das Thema „Windkraft trifft Wasserkraft“, Sie haben die BerkelSTADT Coesfeld an diesem Tag in Szene gesetzt und auf den Fluss und seine Menschen aufmerksam gemacht. Eine tolle Aktion!

Das alles konnte nur dank Ihrer großartigen Unterstützung und Ihres Engagements entstehen. Deshalb möchte ich Ihnen, auch im Namen von Herrn Öhmann (Bürgermeister), Herrn Backes (Erster Beigeordneter) und Herrn Schmitz (Fachbereichsleiter Stadtplanung), meinen herzlichen Dank ausdrücken!

Ein besonderer Dank gilt natürlich auch dem Team berkeln (Doris Röckinghausen, Doris Vogt, Hartmut Levermann und Alexander Jägers) für die tolle Organisation des Veranstaltungsprogramms sowie für die Unterstützung durch die Allgemeine Zeitung mit der „AZ-Bühne“ und der Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland.

 

Auflistung der Helfer und Programmbeteiligte in Coesfeld

Moderation:

-          Salome Wellenbrock (HardChor Coesfeld) und

-          Christian Overhage (Sparkasse Westmünsterland)

Programm auf AZ-Bühne:

-          Eibergs Mannenkoor, Gospel & Glory, Männerchor Stadtlohn, HardChor Coesfeld und der Gesangverein Billerbeck-Aulendorf

-          Duo Dorothee Stenneken und Georg Hallekamp

-          Duo Anna Voigt und Henry Traves

Schmiede (St. Lamberti):

-          Georg Veit und Barbara Marzian

-          Daniel Gewand (Lamberti-Kirchengemeinde)

Flusswanderung „Berkel Down Under“:

-          Anne Grütters

Malaktion Mini-Badende:

-          Kunstverein Münsterland, Frau Salm-Horstmar

-          IBP – Forum BildungsBerkel, Martin Althoff und Thomas Bücking

Berkel-Staffellauf:

-          DJK Coesfeld, Michael Laukamp

Thema Windkraft trifft Wasserkraft am Pictorius Berufskolleg:

-          Herr Herbert Thesing

-          Burkhard Hoppe

-          Gottfried Wolf

Kulinarisches:

-          Seniorennetzwerk Coesfeld e.V., Manfred Holters und Mitglieder

-          Kleine Honigmanufaktur, Denise Brasch

-          JoJo Poffertjes, Josefine van den Berg

-          Café Central, Uschi Aupers und Team

Begleitung der Berkelradtour Stadtlohn-Billerbeck:

-          ADFC, Gerd Bischoff und Team

Rent-a-Abiturient Heriburg

Team berkeln

Doris Röckinghausen, Doris Vogt, Hartmut Levermann, Silke Florijn, Alexander Jägers

Regionale 2016 Agentur:

-          Uta Schneider

-          Daniel Fühner

Lars

26.06.17: Der Berkelspielplatz im Schlosspark

Nicht nur die Berkel selbst, sondern auch die neuen Spielelemente im Schlosspark bieten neue Möglichkeiten den Park zu entdecken. Da ist für jeden etwas dabei, ob groß oder klein.

Angefangen hat alles im Mai 2015 mit einem Kinderworkshop, bei dem rund 40 Kinder Spielideen für den Schlosspark entwickelten. Bereits hier standen die Themen "Berkelzompen" und "Klostergarten" im Vordergrund. Die Ideen der Kinder wurden von dem Planungsbüro SWUP GmbH weiterentwickelt und so entstand der Berkelspielplatz nach einer Spielidee von Matthias Franke (SWUP GmbH). Hauptrolle der Geschichte spielt "Opa Berkelbonk", die Figur aus dem Kinderbuch "Berkelboot vermisst!" von Evelien van Dort.

Was "Opa Berkelbonk" mit dem Schlosspark und seinen neuen Spielelementen zu tun hat, lesen Sie hier:

25.06.17: Grünes Herz von Coesfeld schlägt

Begeisterte Coesfelder bei der Eröffnungsfeier

Nach fast einjähriger Bauzeit wurde der Schlosspark am 25.06.17 wieder eröffnet. Die Allgemeine Zeitung betitelte das Eröffnungsprogramm und den Park mit lobenden Worten: "Begeisterung über Schlosspark", "Ein Park der Vielfalt", "Applaus für Eröffnungsprogramm" und "Eine Oase für die Seele".

Das bunte Eröffnungsprogramm zog, trotz anfänglichem Schauer, mehrere hundert Besucher an. Zusammen mit seinen Ehrengästen (Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller, Landrat Dr. Christian Schulze-Pellengahr, Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schner und Fachplaner Matthias Franke von SWUP GmbH) übergab Bürgermeister Heinz Öhmann den Schlosspark an die Coesfelder Bürger/innen. In einem anschließendem Rundgang mit der Moderatorin Silke Florijn wurden die vielen Facetten des Parks für alle Generationen verdeutlicht. So wurde zusammen mit Rolf Müller (Riga-Komitee) die Gedenkstele für die deportierten jüdischen Coesfelder enthüllt und der öffentliche Bücherschrank (gesponsert vom Seniorennetzwerk Coesfeld e.V.) eingeweiht.

Anschließend führte das Berkel-Kindertheater auf die Bühne direkt über dem Flüssschen das Stück "Alles im Fluss - Abenteuer Berkel" auf. Hier waren insgesamt 16 Kinder und Jugendliche beteiligt, die das Stück während des Osterferienprogramms der Stadt mit Hilfe der Theaterpädagogin Gabriele Jasper und der Musicaldarstellerin Sandra Döring entwickelten. Für ihre Darstellung ernteten die Kinder von den Besuchern viel Applaus.

Den Abschluss des Programm bildete die Kick-Off-Veranstaltung zum neuen Projekt "Sport im Park" des Kreissportbundes Coesfeld. Über mehrere Wochen bieten die örtlichen Vereine Sportkurse im Schlosspark an - kostenfrei und ohne Anmeldung.

Der umgestaltete Schlosspark kam bei den Coesfelder Bürgerinnen und Bürgern gut an. Der Park als "Grünes Herz von Coesfeld" wurde zum Schlagen gebracht.

 

01.06.17: Aufruf zur Nutzung der BerkelBühne im Schlosspark

Liebe Kulturschaffende und Berkelaner,

die Schlossparkeröffnung naht und damit auch neue Möglichkeiten diesen zu nutzen, wie z.B. mit der temporären Bühne über der Berkel.

Aus diesem Grund möchte ich Sie gerne auf den Aufruf der Stadt Coesfeld hinweisen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

> Aufruf zur Nutzung der BerkelBühne

> Meldebogen für die Anmeldung

 

01.06.17: Programm zur Eröffnung des Schlossparks am 25. Juni 2017

Herzlich willkommen im Schlosspark!
„Die Berkel soll erlebbar werden: Man soll sie wieder wahrnehmen und auch mal bis ans Wasser herangehen können“ – dieser Wunsch kam vor über vier Jahren aus der Coesfelder Bürgerschaft. Und so war 2013 die Auftaktveranstaltung zum integrierten Handlungskonzept Innenstadt in der Coesfelder Bürgerhalle mit über 250 Personen Anstoß für ein großes Projekt, das jetzt seinen Abschluss gefunden hat:

Der neu gestaltete Schlosspark wird eröffnet und lädt ein zum Erleben und Verweilen an der Berkel. Viele Akteure haben sich aktiv mit eingebracht und sorgen dafür, dass der Schlosspark ein lebendiger Bürgerpark wird, mitten in der Stadt. Er ist das Herzstück des Projekts „UrbaneBERKEL“, das mit Hilfe der Regionale 2016 umgesetzt werden konnte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Park für sich neu oder wieder entdecken: Als einen Ort der Erholung und der Begegnung, als Geschichtsort oder einfach nur, um den Blick auf die Berkel zu genießen.
Der Schlosspark hat viel zu bieten, kommen Sie und erleben Sie ihn!

Ihr
Heinz Öhmann
Bürgermeister

 

19.04.2017: Mein Berkelblick - Lieblingsorte am Fluss zeigen

Berkelland, 19.04.17 (PM). Wasser blubbert aus dem Boden oder plätschert in seichten Wellen. Vögel zwitschern ihren Gesang aus den Bäumen. Natürliche Idylle und Entspannung pur. Unweit der eigenen Haustür liegen diese Rückzugsräume. Davon gibt es viele entlang der Berkel, bekannte aber auch geheimnisvolle und versteckte. Manchem sind sie aus der Kindheit in Erinnerung geblieben, andere durch Zufall entdeckt. Diese Lokalitäten will das Team ‚berkeln’ mit der Aktion „Mein Berkelblick im Rahmen“ zwischen Billerbeck und dem niederländischen Eibergen sichtbar machen.

Jeder kann mitmachen, die Spielregeln sind einfach: Ab Montag, 24. April 2017 bis zum 4. Juni 2017 ein Foto von seinem Lieblingsort an der Berkel auf www.facebook.com/wirberkeln posten. Jeweils zwei Favoriten pro Stadt, das sind diejenigen mit den meisten Links, kommen in die enge Auswahl.

An den realen Orten in der Natur werden diese insgesamt zwölf Stellen, von denen man den schönsten Blick auf die Berkel erhaschen kann, mit einer Schablone sichtbar und in Anlehnung an die Regionale2016 magentafarben markiert. Aus diesen Orten wählt eine Jury die sechs Gewinner aus. Den Blick auf diese Lieblingsorte umrahmt dann dauerhaft ein Rahmen, den die jeweilige Stadt individuell gestaltet und installiert.

Für viele schöne Berkelblicke im heimischen Wohnzimmer gibt es dafür für jeden der sechs Gewinner den zweisprachigen Geschichten- und Bildband ‚Berkel – Mein Leben als Fluss / Mijn leven als rivier‘ geschenkt.

Das ist bisher passiert (Archiv):

18.04.2017: Abgeordnete der Provinz Gelderland informieren sich über die "BerkelSTADT Coesfeld"

Am 18.04.2017 besuchten die Abgeordneten der Provinz Gelderland Projekte aus dem Regionale 2016 Gebiet. Nachmittags machten Sie in Coesfeld halt, um das Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ näher kennenzulernen. Die Besucher entschuldigten den Königlichen Kommissar Clemens Cornielje, der aufgrund einer Erkrankung leider nicht teilnehmen konnte. Herr Öhmann begrüßte die Niederländische Delegation und führte sie über den Marktplatz in den Schlosspark. Hier erläuterte ihnen Ludger Schmitz (FB 60) das BerkelSTADT Coesfeld-Projekt und stellte die Zusammenhänge der Teilprojekte „NaturBERKEL“ und „UrbaneBERKEL“ dar. Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie stelle auch in der Provinz Gelderland eine wichtige Aufgabe dar, so die Delegation. Beeindruckt waren sie außerdem von der bisher umfangreichen Beteiligung und den verschiedenen Aktionen rund um die Berkel. Es sei wichtig, die Berkel auch aus neuen Blickwinkeln, wie z.B. bei der Berkelführung oder am Berkelaktionstag, kennenzulernen, so Uta Schneider von der Regionale 2016-Agentur, die die NL-Delegation begleitete. Nach dem kurzen Besuch ging es für die Gruppe weiter Richtung Bocholt, wo sie das KuBAai-Projekt besichtigten.

 

12.04.2017: Berkelkindertheater besichtigt Schlosspark-Baustelle

In der ersten Ferienwoche haben 17 Kinder und Jugendliche (zwischen 8 und 12 Jahren) an dem Theaterprojekt "Alles im Fluss - Abenteuer Berkel" teilgenommen. Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Gabriele Jasper aus Münster und Sandra Döring aus Coesfeld (ausgebildete Musicaldarstellerin), haben die Teilnehmer gemeinsam ein Theaterstück entwickelt, welches am 25.06.2017 zur Eröffnung des Schlossparks aufgeführt wird.

Bei einer Baustellenbesichtigung haben die Kinder und Jugendlichen die Berkel und den Schlosspark erkundet, um zu sehen, wo sie zu der Eröffnungsfeier das Theaterstück aufführen werden. Dabei haben sie die neue Furt an der Liebfrauenschule ausprobiert und sind mutig in die Berkel  gestiegen.

Die Gruppe wurde von Alfred Richters (FB 70) und Larissa Bomkamp (FB 60) durch die Baustelle geführt.

 

01.04.2017: Zweiter Newsletter zur BerkelSTADT Coesfeld

Am 01.04.2017 ist der zweite Newsletter zum Projekt BerkelSTADT Coesfeld als Beilage in der Allgemeinen Zeitung erschienen. Hier finden Sie aktuelle Infos zum Projekt, sowie Fotos zum aktuellen Stand der Maßnahmen als auch zu den weiteren Planungen.

23.02.17: Alles im Fluss - Abenteuer Berkel

Theaterprojekt in den Osterferien rund um das Thema Wasser für Kinder und Jugendliche von 8 – 14 Jahren

Noch sieht es wüst aus, im Schlosspark… Bagger, Erdhaufen, Zäune…doch wenn man genau hinsieht, kann man es schon erkennen: die Berkel wird bespielbar!

Noch bevor alles fertig ist, können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 14 Jahren das im Rahmen eines Theaterprojektes in den Osterferien testen.

In ihrem glitzernden Gewand erzählt die Berkel ihr Leben als Fluss in der Stadt! Und das hält jede Menge Abenteuer und Überraschungen bereit. Unter anderem als Berkelschiffer, Klosterschwestern, Waschfrauen oder Wassergeister begeben sich die Teilnehmer/innen auf Entdeckungsreise. Sie entwickeln Spiel- und Tanzszenen, erfinden Geschichten und lassen alte Legenden rund um die Berkel Wirklichkeit werden.

In der ersten Osterferienwoche, vom 10.04. – 13.04.2017 wird jeweils von 08.00 – 16.00 Uhr im Schulzentrum an der Holtwicker Straße gespielt, geprobt und gearbeitet. Begleitet und angeleitet werden die Nachwuchsschauspieler/innen von der erfahrenen Theaterpädagogin Gabriele Jasper aus Münster, die auch das Gesamtkonzept des Projektes konzipiert hat. Unterstützt wird sie von der ausgebildeten Musicaldarstellerin Sandra Döring.

Mit Kennenlern- und Aufwärmspielen werden die Kinder und Jugendlichen an das Theaterspiel herangeführt. Die Teilnehmer/innen schlüpfen in unterschiedliche Rollen und entwickeln skurrile Szenen und spannende Geschichten, die um die Berkel und das Thema Wasser kreisen. Fantasie und Kreativität sind also gefragt, denn das Theaterstück steht noch nicht fest, sondern wird gemeinsam geschrieben und ausgestaltet. Wie heißt meine Figur in diesem Stück, wie sieht sie aus, was ist ihre Aufgabe, was ihr größter Wunsch? Wem begegnet sie? Wird es gefährlich? Und ist das Ende glücklich, dramatisch oder einfach urkomisch?

„Wir lassen uns von der wunderbaren Kulisse im Schlosspark inspirieren und werden daher auch noch in der Bauphase hin und wieder unsere zukünftige Bühne aufsuchen, um Geschichten zu finden und Figuren entstehen zu lassen“, erklärt Gabriele Jasper das Konzept. „Wasser, Treppen, Bäume und Brücken beziehen wir in unser Stück ein, sie bilden unser Bühnenbild.“

Auch die Kostüme werden bei diesem Projekt fantasievoll und einzigartig sein. Jede Figur wird individuell ausstaffiert von der erfahrenen Kostümbildnerin Heike Hedwig aus Münster. Im szenischen Spiel der fantastischen Figuren dienen Regenschirme, Gummistiefel, aber vielleicht auch Teekannen, Spitzenhandschuhe oder Opernglas als Requisiten - die spielerische Entdeckungsreise nach dem Motto „Alles im Fluss- Abenteuer Berkel“ kann beginnen.

Am Ende des Projektes steht eine ca. 45-minütige Inszenierung im Coesfelder Schlosspark, die das Publikum in Coesfeld zum Schmunzeln, Staunen und zu spannenden Begegnungen einladen wird.

„Wir freuen uns, dass es dank der finanziellen Förderung im Rahmen des Regionale Projektes „BerkelSTADT Coesfeld“ gelungen ist, zusammen mit dem Fachbereich Jugend, Familie, Bildung und Freizeit das Thema auch für Kinder und Jugendliche auf spielerischer Art erfahrbar zu machen“ erklärt Larissa Bomkamp, Koordinatorin des UrbaneBERKEL-Projekts bei der Stadt Coesfeld, die Entstehung dieses besonderen Ferienangebotes.

Das erarbeitete Stück, wird am Sonntag, den 25.06. um 15.30 Uhr im Rahmen der Eröffnung des neu gestalteten Schlossparks uraufgeführt. Zwischen der Projektwoche in den Osterferien und der Aufführung werden weitere Spiel- und Probentermine an mehreren Samstagnachmittagen nach Vereinbarung, jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr stattfinden.

Generalprobe ist am Samstag, 24.06. von 14.00 bis 16.30 Uhr, Stellprobe am Sonntag, 25.06. von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Die Teilnahme an dem Projekt kostet insgesamt 50 € (inkl. Mittagessen), für Geschwisterkinder werden 30 € erhoben. Für Empfänger von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II reduzieren sich die jeweiligen Beträge nochmals um 50 %. Anmeldungen werden von Sabine Wessels, Tel. 02541 – 939 2229 oder per Mail über sabine.wessels(at)coesfeld.de entgegengenommen.

Das Ferienprojekt „Alles im Fluss“ wird im Rahmen des Regionale-Projektes „BerkelSTADT Coesfeld“ unterstützt von der Stadt Coesfeld, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, dem Ministerium für Bauen, Wohnen Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus Mitteln der Städtebauförderung.

03.02.2017: Schlosspark wird am 25. Juni 2017 eröffnet

Einweihungsfeier mit Kindertheater und Café zum Endspurt der Regionale 2016

Mit einer großen Eröffnungsfeier wird der neu gestaltete Schlosspark in der Coesfelder Innenstadt am Sonntag (25.06.) wieder allen Besuchern zugänglich gemacht.

Die Regionale 2016 befindet sich im Endspurt und auch die Bauarbeiten im Rahmen des Regionale 2016-Projektes UrbaneBERKEL schreiten weiter voran. Neben dem Schlosspark haben nun auch die Bauarbeiten am Wiemannweg begonnen. Weitere Abschnitte, wie die Bernhard-von-Galen-Straße und der Bereich südlich der Berkelresidenz sollen ebenfalls in diesem Jahr begonnen werden.

Der Schlosspark wird der erste abgeschlossene Teilbereich der Gesamtmaßnahme werden. Er stellt, als neugestalteter „Park für alle“, das Herzstück des UrbaneBERKEL-Projektes dar. Die Eröffnung möchte die Stadt Coesfeld am 25. Juni 2017 mit allen beteiligten Akteuren und Bürgern feiern.

Neben einem offiziellen Teil wird es ein atmosphärisches Café im Park sowie die Aufführung des Berkel-Kindertheaters geben. Das Theater wird gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in einem Workshop des Osterferienprogramms der Stadt Coesfeld entwickelt. Weitere Programmpunkte sind in Planung und werden im Vorfeld bekanntgegeben.

Die Veranstaltung wird somit in eines der Finalwochenenden vor Abschluss der Regionale 2016 (30. Juni 2017) eingebunden. An den drei Wochenenden im Juni werden vielfältige große und kleine Aktivitäten an den Projektorten in der ganzen Region stattfinden.

 

09.01.17: Baubeginn Wiemannweg und Halbzeit im Schlosspark

Seit Sommer 2014 wurde an der Planung für den Teilbereich Wiemannweg gearbeitet. Am 09.01.2017 haben nun die Bauarbeiten zur Umsetzung des zweiten Teilbereiches im Rahmen des Regionale-Projektes "UrbaneBERKEL" begonnen. Es wird ein neuer Fuß- und Radweg auf zwei Ebenen entlang der Berkel entstehen, wobei der Fußweg zum Gewässer leicht abgesenkt wird. Hier wird man die Berkel zukünftig besser erleben können. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Der Wiemannweg und auch Teile des Katthagens werden während dieser Zeit gesperrt. Die Stadt bittet insbesondere die Anlieger um Verständnis. Mit der Umsetzung ist die Billerbecker Firma M & O Garten- und Landschaftsbau beauftragt.

Die Firma setzt ebenfalls die Planungen im Schlosspark um. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange und mittlerweile sind mit der neuen Uferböschung und den Sitzpodesten die ersten Ergebnisse zu sehen. Elemente wie die zwei neuen Brücken, der Pavillon am Parkeingang, die neue Wegeführung sowie Staudenbeete werden in den nächsten Wochen und Monaten ergänzt.

 

10.11.16: Wir berkeln munter weiter - Berkelaktionstag 2017

Mitte November fand im Rathaus in Gescher der Auftakt zum ersten grenzüberschreitenden Berkeltalfest 2017 statt.

Eingeladen ins Rathaus Gescher hatte das Team ‚berkeln‘ die Hauptakteure des diesjährigen Berkelaktionstages und Gäste aus den Niederlanden von der Waterschap Rijn en IJssel, der 3. Berkelcompagnie sowie vom Achterhoek-Toerisme.

Der große Sitzungssaal im Rathaus Gescher war voll besetzt, als Bürgermeister Thomas Kerkhoff die Teilnehmer begrüßte. Zu den Themen Natur, Kultur und Sport ging es nun darum, Ideen für 2017 zu sammeln. „Die Chancen, dass wir beim nächsten Berkeltag einige Aktionen und Projekte gemeinsam mit unseren niederländischen Nachbarn realisieren werden, stehen gut“, freute sich Röckinghausen, Koordinatorin des Teams berkeln.“

Silke Florijn hatte den Workshop Sport moderiert und war von der Fülle der Ideen zum Thema Sport begeistert: „Besonders wichtig war es allen, die Jugend für Mitmachaktionen auf dem und im Wasser zu begeistern. Hier bietet sich die niederländische Berkel hervorragend an. Louisa Remesal und Francien Westendorp von der Waterschap Rhijn en IJssel schlugen vor, Wettbewerbe im Schwimmen und Stand-Up-Paddling, z.B. zwischen Zutphen und Almen anzubieten. Da die große überregionale Fahrradtour in diesem Jahr sehr gut angekommen ist, wurde hier weiter und auch über die Grenze gedacht. Es könnten mehrere Radtouren entweder als Sterntour oder in beide Richtungen stattfinden oder als Staffel zu unterschiedlichen Startzeiten und für sportlich Ambitionierte eine Mountain-Bike-Tour. Bei Oldenkott an der Grenze könnte ein Umstieg ins Kanu mit Rastmöglichkeit beim ‚Kanoverhuur‘ angeboten werden. Ein Staffellauf, eine Nordic-Walking-Route sowie Spazier- bzw. Wanderangebote sind ebenfalls gewünscht.“

Hartmut Levermann stellte beim Workshop Natur fest: „Das Leben in der Berkel sollte haptisches Erlebnis werden. Ein weiteres Anliegen ist es, das Element Wasser zur nachhaltigen Energie-gewinnung darzustellen. Auch wurde vorgeschlagen, Brücken und andere Bauwerke mit auffälliger Dekoration zu einem Hingucker zu machen, um den Blick auf spannende Naturräume zu lenken.“

„Die kulturellen Programm-Ideen reichten von einer Bus- und Vespatour entlang der Berkel mit dem Ziel, besondere kulturelle oder spirituelle Orte zu besuchen oder an Vorträgen, beispielsweise zu historischen Schmuggelwegen, teilzunehmen“, resümierte Daniel Stenkamp. „Ebenso könnte an die Berkel als Hanseroute im Rahmen einer Präsentation erinnert oder im Flussbett eigens angefertigte Skulpturen platziert werden. Die Schüler eines Berufskollegs möchten ihre Wasserräder, die sie im Rahmen einer Unterrichtsreihe zur alternativen Energiegewinnung bauen, am 23. Juli präsentieren und ausprobieren. So entstand auch eine Idee zu ‚Berkel in Flammen‘.“

Das Team wird nun aus den Ideen ein erstes Konzept schmieden: „Anschließend stellen wir den kommunalen Vertretern unsere Vorschläge vor. Sobald wir grünes Licht haben, werden wir entlang der gesamten Berkel über die Printmedien informieren und zu einem weiteren zentralen Treffen einladen.“ Bis Ende April können noch Vorschläge für lokale und überregionale Aktionen von den Interessenten, Gruppen und Vereinen längs der Berkel eingereicht werden, Kontakt über info(at)berkeln.eu.

Berkeltasche vorgestellt

Das Team berkeln stellte auch die Berkel-Tasche vor, mit allen Zutaten für ein gemütliches berkeln vor dem Kamin: „Wir möchten die schönen Erinnerungen an das vergangene Berkeljahr und das neue grenzüberschreitende Erleben des heimischen Flusses in die ruhigere Zeit hineintragen. Vor allem jetzt, wo auch die Badende bis nach Zutphen hin am Ufer lächelt.“

Die Tasche hält Berkelprodukte für alle Sinne bereit, die Spaß machen. Mit dabei ist das Buch ‚Berkel – Mijn leven als rivier‘, das die Leser mitnimmt auf eine liebevolle Treibholz-Reise am Ende des 18. Jahrhunderts, eine Backmischung für ein knuspriges Löwenzahn-Berkelbrot, eine Flasche Berkelbitter aus Eibergen sowie schokoladige Berkel-Cookies aus Billerbeck. Eine Schriftrolle mit einer wundersamen Geschichte, die sich in Grenznähe im Nebel auf der Berkel zugetragen hat und von den unterschiedlichen Bräuchen zu Sinterklaas, Nikolaus und Weihnachten erzählt, liegt ebenfalls bei.

Ebenso sind ab 5 Taschen Bestellungen möglich über info@berkeln.eu. Die Abholung einzelner Taschen ist außerdem am 3. Dezember zwischen 16.00 und 19.00 Uhr am Bauernhofcafé Schulze-Scholle zwischen Gescher und Coesfeld möglich. Doris Röckinghausen lädt hierher alle Flussfreunde zur ‚Kleinen Berkelreise‘ ein - mit Lesung, Musik, Kulinarischem und Lagerfeuer. Bei gutem Wetter werden die Kinder mit dem Planwagen an die Berkel gefahren.

Die Tasche ist ab sofort für 39,50 Euro bei den lokalen Stadtmarketing-Vereinen erhältlich, im Domkontor Billerbeck sowie in den Buchhandlungen Heuermann (Coesfeld), Ihr Buchladen (Gescher), BücherZeit und Buchhandlung Wüllner (beide Stadtlohn) und Nova Buch (Vreden).

 

23.09.16: Regionale 2016-Kommunen erhalten 7,7 Millionen Euro

NRW-Bauminister Michael Groschek hat heute Förderbescheide in Höhe von 7,7 Millionen Euro für Innenstadtmaßnahmen im Rahmen der Regionale 2016 übergeben. Die Mittel kommen aus der Städtebauförderung. Die Übergabe fand im Kreishaus in Coesfeld statt.

Zuwendungsbescheide erhielten die Städte Borken (521.000 Euro), Coesfeld (1.309.000 Euro), Lüdinghausen (615.000 Euro), Haltern am See (452.400 Euro), Vreden (1.015.000 Euro), die Gemeinden Nordkirchen (315.000 Euro), Schöppingen (1.469.000 Euro), Senden (1.480.000 Euro) sowie der Kreis Coesfeld (553.000 Euro).

NRW-Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Das Westliche Münsterland ist nicht nur das Land der Fahrradwege und Wasserburgen, sondern auch das ZukunftsLAND schlechthin – das zeigt die REGIONALE 2016 ganz eindeutig. Ob beim Thema Stadtentwicklung, Mobilität oder neue Pendlerverflechtungen – im Westlichen Münsterland gibt es innovative Antworten und Konzepte. So finden die Menschen Heimat vor der Haustür: heute und in Zukunft.“

Für die Umgestaltung der Bernhard-von-Galen-Straße sowie für städtebauliche Planungen und Wettbewerbe erhielt die Stadt Coesfeld einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.309.000 Euro. Die Maßnahmen sind Teil des Regionale 2016-Projekts „BerkelSTADT Coesfeld“, mit dem der Fluss Berkel an zentralen Punkten in der Innenstadt wieder erlebbar und gleichzeitig Flussökologie und Hochwasserschutz verbessert werden.

Außerdem erhielt die Stadt Vreden, stellvertretend für alle deutschen Berkel-Anrainerkommunen, einen Zuwendungsbescheid über 48.000 Euro für die gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit der Berkel-Anrainerkommunen.

13.09.16: Japanische Delegation informiert sich über Regionale-Projekte

COESFELD. Über das Projekt Regionale 2016 haben sich jetzt Wissenschaftler aus der japanischen Chubu-Region informiert. Bürgermeister Heinz Öhmann begrüßte die Delegation im Coesfelder Bahnhof und stellte den Teilnehmern vor Ort das Projekt BahnLandLust vor. Bei einem anschließenden Stadtrundgang erläuterten Holger Ludorf und Larissa Bomkamp (Stadtverwaltung) zudem die Planungen des Regionale-Projekts „BerkelStadt“. Die Forschungsgruppe hatte bereits im vorigen Jahr einige Regionale-Projekte besucht und sich nun über die Coesfelder Projekte BahnLandLust und BerkelStadt Coesfeld informiert. Die Gruppe interessierte sich insbesondere für die Projektstrukturen, welche Akteure an den Projekten beteiligt sind und wie die Zusammenarbeit mit der Regionale-Agentur funktioniert sowie welche Bedeutung das Format der Regionalen für die beiden Projekte hat. Das geht aus dem Pressebericht der Stadt hervor. Hintergrund und Ziele der Forschungsgruppe: Das Institut für Sozial- und Wirtschaftsforschung der Chubu-Region (Chubu Region Institute for Social and Economic Research: CRISER) ist ein unabhängiges, Themenfeld übergreifendes Forschungsinstitut für die Chubu-Region in Japan, die neun Präfekturen (mit circa 21 Millionen Einwohnern) umfasst. Nordrhein-Westfalen besitzt eine ähnliche Wirtschaftsstruktur mit stark industrieller Prägung wie die Chubu-Region. Ebenfalls sind die städtischen Strukturen durch hohe Interkonnektivität bei gleichzeitiger Polarisierung gekennzeichnet, sowie reiche Naturräume vorhanden. Darüber hinaus ist das Land mit innovativen und modellhaften Ansätzen auf verschiedenen räumlichen Ebenen hervorgetreten, zum Beispiel dem Iba Emscherpark, den Regionalen und dem Ansatz der Metropolregion. Im diesjährigen Forschungsvorhaben von CRISER in NRW wird angestrebt, die selbst entwickelten, kreativen Ansätze des Zusammenwirkens in dieser Region genauer zu betrachten und erzielte Erfolge und mögliche Herausforderungen zu erfassen. Die Erkenntnisse daraus wollen die Japaner in den Entwicklungsprozess der Chubu-Region einfließen lassen. Dazu wird beabsichtigt, Organisationen in NRW zu besuchen und Diskussionen mit Beteiligten zu führen.

 

09. bis 11. September 2016: Veranstaltungsreihe "BerkelEventRaum: Drunter & Drüber" und "Berkelaktionstag"

Wir möchten Sie ganz herzlich zu den Veranstaltungen “BerkelEventRaum: Drunter & Drüber” (Berkelgasse) und "Berkelaktionstag" (Walkenbrückentor) einladen.

09.-11.09.2016: BerkelEventRaum: Drunter & Drüber (Berkelgasse)

In Kooperation mit Michael Banneyer geht es am Freitag den 09. September in der Berkelgasse mit der Veranstaltungsreihe "BerkelEventRaum: Drunter & Drüber" los. Nachdem sich die Reihe im Mai mit der „Drunter“-Berkel beschäftigt hat, liegt der Fokus beim zweiten Teil im September nun „Drüber“. Aber was geschieht „Drüber“ – also über der Berkel?
Die Coesfelder Innenstadtberkel schlängelt sich trostlos und unterirdisch, teilweise direkt unter der Fußgängerzone durch die Stadt. Ohne bemerkt zu werden laufen wir tagtäglich über sie hinweg. Überdeckelt, überbaut und als Hinterhof genutzt ist der Fluss in der City nicht wahrzunehmen. Das geht auch anders: Vorhang auf für die Berkel!
Mit der „Drüber“-Veranstaltung setzen wir die Berkelgasse in Szene und hauchen ihr neues Leben ein. Die Berkel wird symbolisch wieder mitten durch die Einkaufsstraße fließen und auf der Berkelbühne warten spannende Unterhaltung und Musik.
Neben dem Bühnenprogramm gibt es vor Ort aktuelle Informationen zum Projekt "BerkelSTADT Coesfeld".

 

11.09.2016: Berkelaktionstag (Walkenbrückentor)

Am Sonntag den 11. September 2016 findet der jährliche kommunenübergreifende Berkelaktionstag statt. Erstmalig werden eine geführte Radtour und ein Staffellauf entlang der Berkel von Billerbeck bis Vreden angeboten. Außerdem wird ein Shuttlebus eingerichtet, damit sich die "Berkelbürger" bequem zwischen den Städten fortbewegen können. Die regionale Veranstaltung wird jeweils in den fünf deutschen Berkelstädten mit lokalen Veranstaltungen begleitet. In Coesfeld sind einige Aktionen rund um das Walkenbrückentor geplant. Dafür konnten verschiedene Vereine und Akteure aus Coesfeld gewonnen werden, wie z.B. das Seniorennetzwerk, der Sportfischereiverein oder die Kanu-Abteilung der DJK. (Weitere Infos zum Programm folgen bald)

Enden werden die beiden Veranstaltungen am 11.09.2016 mit einem Abschlusskonzert in der Berkelgasse durch das BERKELBAROCK Ensemble.

07.07.16: Erster Spatenstich Schlosspark und Wiemannweg

Es geht los im Schlosspark!

Es ist nun fünf Jahre her, dass die Stadt Coesfeld ihre Projektidee „BerkelSTADT Coesfeld“ bei der Regionale 2016 Agentur eingereicht hat. Ausgehend hiervon folgte ein intensiver Planungsprozess, der mit Hilfe von vielen Akteuren und Coesfelder Bürgern aktiv mitgestaltet wurde. Dadurch wurde die anfängliche Idee immer weiter konkretisiert und u.a. zum Teilprojekt „UrbaneBERKEL“ entwickelt. Mittlerweile ist das Projekt soweit, dass die zwei Teilbereiche Schlosspark und Wiemannweg umgesetzt werden können. Dies war Grund genug, um mit allen beteiligten Planern, Behörden, Politikern, engagierten Bürgern, Anliegern und Unterstützern den ersten Spatenstich zu feiern.

Am 07. Juli 2016 nahmen Bürgermeister Heinz Öhmann, Frau Dr. Wies (Bezirksregierung), Frau Schneider (Regionale 2016 Agentur), Herr Franke (Planungsbüro SWUP) und Herr Dreinemann (Firma M&O) den ersten Spatenstich vor. Anschließend waren alle Akteure sowie die Coesfelder Bürger in das Café am Park, betrieben durch das Café Central, eingeladen. Bei gutem Wetter genossen die Gäste nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch die schöne Atmosphäre im Park.

Ab dem 11.07.2016 beginnen die Bauarbeiten im Schlosspark. Der Umbau am Wiemannweg wird wenige Wochen später in Angriff genommen.

08.06.16: ZukunftsLAND zu Gast im NRW-Landtag

Regionale 2016 stellt vier Projekte, darunter die BerkelSTADT Coesfeld im Düsseldorfer Landtag vor

Düsseldorf/Westliches Münsterland. Viel Zuspruch und Unterstützung hat die Regionale 2016 ZukunftsLAND an diesem Mittwoch in Düsseldorf erfahren. Vier Projekte des Strukturförderprogramms für das westliche Münsterland präsentierten sich im Landtag NRW. Zu den Gästen am Stand gehörten neben  Landtagspräsidentin Carina Gödecke, NRW-Bauminister Michael Groschek und NRW-Umweltminister Johannes Remmel zahlreiche Landtagsabgeordnete aus dem Münsterland und aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gemeinsam mit der Regionale 2016 Agentur warben Projektträger aus der Region in Düsseldorf für ihre Vorhaben. Vier ausgewählte Projekte standen dabei im Fokus: 2Stromland, kubaai Bocholt (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße), WALDband und BerkelSTADT Coesfeld.

Sehr zufrieden mit der Präsentation im Landtag war die Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider: „Das große Interesse und die positive Resonanz hier in Düsseldorf stellt einmal mehr unter Beweis, dass das Land hinter der Regionale 2016 steht.“

19.05.16: Neuer Flyer zur BerkelSTADT Coesfeld

Passend zum Präsentationsjahr hat die Stadt Coesfeld einen neuen Flyer für das Regionale-Projekt "BerkelSTADT Coesfeld" erstellen lassen. Hierin finden Sie allgemeine Informationen zum Projekt. Außerdem finden Sie hier nun auch den aktuellen Newsletter zur BerkelSTADT, mit Informationen zum aktuellen Stand des Projektes.

Den Flyer und Newsletter finden Sie im Bürgerbüro der Stadt Coesfeld oder hier als Download:

Infoflyer BerkelSTADT Coesfeld

Newsletter BerkelSTADT Coesfeld

06. bis 08. Mai 2016: Veranstaltungsreihe BerkelEventRaum: Drunter & Drüber

Wir möchten Sie ganz herzlich zur Veranstaltungsreihe “BerkelEventRaum: Drunter und Drüber” einladen. Starten werden wir im Mai mit der “Drunter”-Veranstaltung. Erleben Sie während der drei Tage den Zugang zur unterirdischen Berkel.

Das Alleinstellungsmerkmal der Coesfelder Berkel wird in den Fokus gerückt: Die überdeckelte Berkel. Hier fließt die Berkel mitten durch die Innenstadt, aber man sieht sie nicht. Sie ist mit einem Betondeckel überbaut. Wir möchten Einblick geben in einen skurrilen Ort in Coesfeld: Am Parkplatz der Liebfrauenschule geht es über eine Treppe durch den Lichtschacht in die „Berkel-Katakomben“. Trockenen Fußes landet man auf einer Bühne oberhalb der Berkel. Was erwartet einen hier unten? Der spannende Raum „unterhalb“ von Coesfeld wird durch Illuminierungen, Fotos und Videos in Szene gesetzt.

Während der drei Tage gibt es in dem Regionale 2016-Pavillon einen Informationsstand zum Projekt "BerkelSTADT Coesfeld". Hier können Sie sich über den aktuellen Stand zum Projekt informieren.

 

An allen drei Tagen: Filmprojekt "Von Wien nach Coesfeld - Jagd durch die Berkel" von Michael Banneyer und Lucas Hirtz

Die überdeckelte Berkel in der Coesfelder Innenstadt ist einmalig.

Straßen, eine Schule und sogar ein Einkaufszentrum werden unterflutet.

Im ganzen Verlauf der Berkel bis zur Mündung in Zutphen gibt es diese urbane Situation nicht wieder. Allerhöchste Zeit daraus was zu drehen:

In Anlehnung an den Film "Der dritte Mann", der im Wien der Nachkriegszeit spielt, drehten Michael Banneyer und Lucas Hirtz einen originellen Kurzfilm. Elemente des Klassikers wie Ausschnitte der finalen Verfolgungsjagd, Geräuschkulissen und die weltbekannte und eingängige Zithermelodie werden in dem Kurzfilm übernommen.

In der Innenstadt verschwindet der Gejagte durch einen Gullideckel in der weitläufigen Wiener Kanalisation und wird dort von seinen Verfolgern weiter durch Kanäle und Gänge gejagt. Eine spannende Hatz durch die Unterwelt der Großstadt.

Allerdings wird fast unbemerkt in diesem Filmclip die Verfolgung in der Coesfelder Berkelunterwelt fortgesetzt. Hier gibt es weitere Spielszenen unter dem Berkeldeckel bis der Verfolgte mitten in der Coesfelder Innenstadt der unterirdischen Berkel entsteigt und sich im Getümmel der heutigen Fußgängerzone verflüchtigt.

In einem Anhang werden historische Fotos vom Bau der Kanlisation und Überdeckelung der Berkel in der Innenstadt visuell neu betrachtet. Es sind Fotos der Anwohnerin Anna Maria Möllers, die sie als junge Frau vor ihrem Elternhaus, dem Wirtshaus Möllers an der Kuchenstraße, machte.

 

Projektfilm: schwarz weiß, ca. 4 Min.

Der Kurzfilm wird während den drei Veranstaltungstagen immer halbstündig präsentiert.

 

06. Mai 2016, 20.00 Uhr und 21.00 Uhr: Lesung "Berkelbuch - Mein Leben als Fluss / Mijn leven als rivier" mit Doris Röckinghausen

Ein erstes Mal traut sich das Hölzchen, das die Berkel Ende des 18. Jahrhunderts entlang getrieben ist, ans Tageslicht, oder besser gesagt ins Zwielicht der unterirdischen Berkel. Es erzählt von Leben, Lust und Last an / mit der Berkel. Es hat viel zu erzählen. Zu der Zeit, als die alten Holzschiffe bis nach Coesfeld fuhren, um hier im Hafen Sandstein und Holz für Zutphen zu laden oder holländische Kolonialwaren anzuliefern, stritten Müller und Schiffer um das Wasser der Berkel, sträubten sich die Bauern, die Berkelbrücken höher zu bauen und freuten sich die Leute auf Neuigkeiten aus den Nachbardörfern, die Flößer, Bootsmänner und der Berkelbote mitbrachten. Doris Röckinghausen und Sander Grootendorst lesen an dem Abend die Geschichte des Treibholzes in zwei Sprachen.

Dazu werden Kunstfotograf Martin Timm und Grafik-Designerin Doris Vogt auf einer Leinwand Malerei und Fotografie präsentieren und dazu kleine Geschichten und Gedichte vortragen. Die Berkel wird zu sehen sein, wie sie im Aquarell weibliche Konturen annimmt, wie sie nass ist, wie sie sich schüchtern versteckt und wie sie in der Sonne glitzert - untermalt mit persönlich sinnlichen Versen.

07. Mai 2016, 15.00 Uhr: Naturkundliche Berkelführung mit Hartmut Levermann (Anmeldung erforderlich)

Als Gewässerbiologe, der auch den geschichtlichen Hintergrund der Berkel mit seinen Zuflüssen kennt, bietet Hartmut Levermann am 07. Mai 2016 eine Führung durch die innerstädtische Gewässerlandschaft Coesfelds an. Sie beginnt um 15.00 Uhr im Schlosspark und führt durch die UrbaneBERKEL flussabwärts. Eine kleine Untersuchung des Flussbetts in Höhe des Pictorius Berufskollegs öffnet den Teilnehmern den Blick für die Vielfalt der Tiere im Gewässer. Denn um die geht es bei der Umgestaltung der NaturBERKEL, die bei einer Wanderung entlang der Promenade vorgestellt wird. In Höhe des Zuflusses der Fegetasche steigt die Gruppe wieder in das Flussbett und arbeitet sich bis zum Kreishaus durch das Nebengewässer. Parallel zum Gewässerbett verläuft die Wanderung und endet im Stadtpark.

Die Führung dauert ca. zwei bis drei Stunden und ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene gedacht. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Anmeldungen nimmt Herr Levermann unter 02541/926898 oder hartmut-levermann(at)t-online.de entgegen. Die Teilnehmer werden gebeten Gummistiefel mitzubringen.

07. Mai 2016, 18.00 und 19.00 Uhr: Präsentation Film-Projekt "To Flow" Willem Kootstra und Anna Schlottbohm

Zusammen mit der Filmwerkstatt Münster arbeiten die Filmemacher Anna Schlottbohm und Willem Kootstra an einem crossmedialen Projekt über den deutsch-niederländischen Fluss 'Berkel'. Sie fragen nach der Bedeutung des Flusses für die Region und Menschen, gehen auf Reise von der Quelle bis zur Mündung, suchen nach dem richtigen Flow irgendwo zwischen Heimat und Fremde. Neben einem langen Dokumentarfilm fürs Kino soll eine interaktive Website gestaltet werden: Interessierte, Anwohner und Touristen sollen auf ihr Fundstücke, Erinnerungen, Fotos, Zitate, Gedichte, Rezepte oder Videos entlang des virtuellen Flusslaufes der Berkel verorten können. Außerdem soll es auch eine APP geben: sie navigiert Reisende entlang des Flusses auch offline sicher und macht Historisches über Stadt, Land und Fluss erlebbar.

Am 07. Mai 2016 stellen Anna Schlottbohm und Willem Kootstra jeweils um 18.00 und 19.00 Uhr ihr crossmediales Projekt vor. Die beiden präsentieren ihren Trailer zum geplanten Film "To Flow". Der Film soll voraussichtlich dieses Jahr gedreht werden.

Link:

https://www.facebook.com/berkelfilm/info/?tab=page_info

08. Mai 2016, ab 11.00 Uhr: Infostand Forum BildungsBerkel und Berkelspaziergang e. V.

Neben dem Projekt "BerkelSTADT Coesfeld" präsentieren sich am Sonntag der Verein Berkelspaziergang e. V. aus Billerbeck sowie das Regionale-Projekt "Forum BildungsBerkel". Informieren Sie sich am 08. Mai was hinter den beiden Projekten steckt.

Links Forum BildungsBerkel:

www.bszwillbrock.de
www.vhs-aktuellesforum.de
www.ibp-ev.de
www.regionale2016.de

Link Berkelspaziergang e. V.:

http://www.berkelspaziergang.de/

 

08. Mai 2016, 15.00 - 16.30 Uhr: "Drüber und Drunter" - Fotoimpressionen zum Berkelverlauf (VHS-Fotoausstellungsprojekt)

Die VHS Coesfeld präsentiert die ersten Ergebnisse aus drei Fotoworkshopkursen.Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fotoprojekte haben die Berkel in ihrem Naturraum außerhalb der Stadt sowie ihren Flussbettlauf innerhalb der Stadt bei verschiedenen Ausflügen fotografisch festgehalten. Eine Auswahl der Fotos wird an diesem Tag vorab als "LOOP" gezeigt. Der Einstieg hierzu ist jederzeit möglich. Die Ansprechpartner und Kursleiter Frau Zimmermann, Herr Losing und Herr Müller sowie die VHS- Fachbereichsleiterin Frau Kenning geben Informationen zur VHS-Fotoausstellung, die ab dem 21. September 2016 als abschließende Präsentation im Rahmen des Regionale-Projektes "BerkelSTADT Coesfeld" an drei verschiedenen Ausstellungsstandorten zur Regionale 2016 gezeigt wird.

Ein Durchgang des Foto-Loops dauert ca. 5 Minuten.

09.03. und 17.03.16: Ausbauplanung und Folgekosten Schlosspark und Wiemannweg

Am 09. März 2016 berät der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen über die Ausbauplanung und Folgekosten für die beiden Teilprojekte Schlosspark und Wiemannweg (UrbaneBERKEL) vor. Am 17.03.2016 folgt die Entscheidung durch den Rat der Stadt Coesfeld.

Die Unterlagen zur Vorlage können Sie HIER einsehen.

 

04.02.16: Berkelprojekt wird vorbereitet – Bäume im Schlosspark und am Wiemannweg werden gefällt und im Zuge der Umbauarbeiten durch Neuanpflanzungen an anderer Stelle ersetzt

In Vorbereitung auf die Umsetzung des Berkelprojektes lässt die Stadt vor der Wachstumsphase die Bäume fällen, die mit den Planungen nicht vereinbar sind. Sie setzt damit den Beschluss des Planungsausschusses aus Oktober 2015 um. Für jeden gefällten Baum gibt es mindestens eine Ersatzanpflanzung im Rahmen der Umgestaltung, so dass es dort später sogar mehr Bäume geben wird als vorher.

Coesfeld. In den nächsten Tagen werden Bäume im Schlosspark und am Wiemannweg gefällt. Das teilt die Stadt Coesfeld mit. Damit werden in Vorbereitung auf die Umsetzung des Berkelprojektes die mit den Plänen nicht vereinbaren Bäume gefällt. Dabei handelt es sich um vier Bäume im Schlosspark: Drei Eiben und die Magnolie, die an der Holzbrücke steht. Die vier gefällten Bäume werden durch Neuanpflanzungen im Bereich des Parks entlang der Beguinenstraße ersetzt werden.

Grün wird auch am Wiemannweg, der „Beamtenlaufbahn“ zwischen der Bäckerei Schapmann und Strickmode Buddenkotte bis zum Katthagen, entfernt. Dort fallen 9 Bäume, die später durch 14 neu gepflanzte Bäume ersetzt werden. So wird es möglich, einen Teil des heutigen Böschungsraums in einen zusätzlichen Gehwegbereich umzuwandeln. Radfahrer werden später extra geführt. Passanten können so näher an die Berkel heran und das Gesamtbild wird aufgewertet.

Zum Thema: Schlosspark-Umgestaltung

Ziel der Pläne, die im Rahmen des Regionale-Vorhabens zur Berkel umgesetzt werden sollen, ist es, den Fluss erlebbarer zu machen. Im Bereich zwischen der jetzigen Brücke und dem Liebfrauenschulgebäude soll man später durch die Berkel gehen könne. Es soll dort eine Furt entstehen. Daneben ist eine temporäre Bühne geplant, auf die man auch direkt von einer der beiden neu angelegten Brücken schauen kann. Der jetzige Weg bleibt als Pättchen, ein neuer verläuft künftig als Oval am Rand des Parks.

 

23.12.2015: 17 Millionen Euro Förderung für Projekte im westlichen Münsterland

Velen / Westliches Münsterland. Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin aus Münster, hat heute Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 17 Millionen Euro an Empfänger aus dem westlichen Münsterland übergeben. Die Fördergelder sind für die Umsetzung von Regionale 2016-Projekten und damit verbundenen Innenstadtmaßnahmen vorgesehen.

Einen Zuwendungsbescheid erhielten die Städte Bocholt (4.690.000 Euro), Borken (3.056.000 Euro), Coesfeld (2.916.000 Euro), Dorsten (2.216.000 Euro), Lüdinghausen (2.207.000 Euro), Vreden (60.000 Euro), die Gemeinden Senden (724.000 Euro) und Schöppingen (955.000 Euro) sowie der Kreis Borken (240.000 Euro) und die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (280.000 Euro).

„Ich freue mich, heute stellvertretend für das Land weitere Förderbescheide für das Regionale-Gebiet übergeben zu können“, sagte Dorothee Feller in Velen. „Im bevorstehenden Präsentationsjahr 2016 können das Westmünsterland und seine Anrainerkommunen zeigen, an welchen zukunftweisenden Projekten in den vergangenen Jahren gearbeitet wurde und wie durch gute regionale Zusammenarbeit die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigt werden können.“ Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, fügte hinzu: „Die Projektträger haben in den vergangenen Jahren intensiv an ihren Vorhaben gearbeitet. Es sind qualitativ herausragende Projekte entstanden. Ich freue mich, dass das Land diese Arbeit heute ausgezeichnet hat und fördert.“

Die Stadt Bocholt erhält 4,69 Millionen Euro aus dem NRW-Programm „Lebendige Gewässer“ für die ökologische Aufwertung der Bocholter Aa. Die geplanten Maßnahmen werden im Zuge des Regionale 2016-Projekts „KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“ umgesetzt und bilden das Rückgrat der neuen Freiraumspange zwischen Innenstadt und Aasee. Im bislang stark versiegelten Industrieareal wird der Fluss aufgeweitet, seine Ufer ökologisch neu gestaltet und naturnahe Auenzonen geschaffen. Diese Förderung ist ein weiterer wichtiger Baustein für das Gesamtprojekt KuBAaI neben den bereits bewilligten 10,4 Mio. Euro aus Städtebaumitteln.

Erst in der vergangenen Woche hatte das Projekt „Altes Rathaus Borken“ den A-Stempel der Regionale 2016 erhalten. Das Alte Rathaus wird zu einem Forum für Kunst und Kultur, zu einem Haus für Geschichte und Gegenwart weiterentwickelt. Die Stadt erhielt heute für den Hochbau, die Inneneinrichtung und die Gestaltung des Umfeldes einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,056 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Städtebauförderung.

Mit 240.000 Euro Förderung aus dem NRW-Programm „Nahmobilität“ wird die Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt von Bocholt nach Rhede des Radschnellweges „Regio.Velo“ gefördert. Empfänger des Zuwendungsbescheids ist der Kreis Borken. Die 60 Kilometer lange „Radautobahn“ soll zwischen Isselburg und Coesfeld entstehen und vor allem für Berufspendler eine Alternative zum PKW sein.

In Coesfeld soll mit der „BerkelSTADT“ der Fluss Berkel an zentralen Punkten wieder erlebbar und zugänglich werden. Zudem werden die beiden künstlich angelegten Flussarme „Umflut“ und „Fegetasche“ naturnaher gestaltet und der Hochwasserschutz verbessert. Den Zuwendungsbescheid über 2,916 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhielt Bürgermeister Heinz Öhmann heute für die Umgestaltung des Schlossparks und des Wiemannwegs sowie für weitere ergänzende Maßnahmen in der Innenstadt.

Die Stadt Dorsten erhält 2,216 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Hiermit wird unter anderem die Machbarkeitsstudie für die Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes im Rahmen des Projekts „BahnLandLust“ unterstützt. Zudem wird neben weiteren Innenstadtmaßnahmen wie einem Hof- und Fassadenprogramm ein Stadtteilbüro für die Dauer von drei Jahren eingerichtet.

Mit dem Regionale 2016-Projekt „WasserBurgenWelt“ wird in Lüdinghausen der Landschaftsraum zwischen der Burgen Vischering, der Burg Lüdinghausen und der Altstadt neu gestaltet und bessere Wegeverbindungen geschaffen. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen Aufenthalts- und Erholungsflächen. Die Burg Vischering wird zudem zu einem zeitgemäßen Wissens- und Erlebnismuseum aufgewertet. 2,207 Millionen Euro aus der Städtebauförderung wurden für die Neugestaltung des Marktplatzes Lüdinghausen sowie des Landschaftsraums bewilligt.

Bereits im Bau befindet sich seit Anfang 2015 das „Kult“ in Vreden (ehemaliger Titel: Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland). Für begleitende Maßnahmen wie den städtebaulichen Planungsprozess „Domhof“ sowie die weitere Belebung der Innenstadt erhielt Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch einen Förderbescheid in Höhe von 60.000 Euro.

Das interkommunale Projekt „WasserWege – Stever“ umfasst ein Bündel an Maßnahmen entlang der Stever und ihrer Nebenflüsse – unter anderem zur Renaturierung, zur Veranschaulichung der Gewässerentwicklung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Fluss. Die Gemeinde Senden als einer von mehreren Projektpartnern hat heute eine Förderung in Höhe von 724.000 Euro erhalten. Mit diesen Mitteln aus der Städtebauförderung werden die Planungen für eine neue Platz- und Ufergestaltung entlang des Dortmund-Ems-Kanals sowie eine bessere Anbindung an die Innenstadt unterstützt. Zudem werden Arbeiten an der Edith-Stein-Schule gefördert.

Die Gemeinde Schöppingen hat eine Förderung in Höhe von 955.000 Euro für das Projekt „Kraftwerk Künstlerdorf“ erhalten. Hierfür kann auf dem Gelände des Künstlerdorfes Schöppingen die Kulturhalle umgebaut und eine Hackschnitzelheizung mit Wärmenetz errichtet werden. Zudem wird ein integriertes Handlungskonzept gefördert. Energietechnik, Kunst und nachhaltiges Denken sollen im Zuge der Regionale 2016 im Künstlerdorf zusammengebracht werden.

280.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V des Bundes hat die „Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung“ erhalten. Mit diesen Mitteln können Sanierungsmaßnahmen an der Vorburg, der Gräftenmauer, dem Kapellenturm, dem Balkon am Haupthaus und dem Teehaus vorgenommen werden. Die Burg Hülshoff in Havixbeck soll im Zuge der Regionale 2016 zu einem „Droste-Kulturzentrum– Zukunftsort Literatur“ ausgebaut.

 

09.12.2015 Ausschuss UPB: Beleuchtungskonzept UrbaneBERKEL und Bericht zur NaturBERKEL

Am 09.12.2015 hat das Büro switch.on dem Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen das Beleuchtungskonzept zum Projekt "UrbaneBERKEL" vorgestellt.

Die Präsentation zum Beleuchtungskonzept finden Sie hier:

Beleuchtungskonzept UrbaneBERKEL (PDF 2,2 MB)

 

Außerdem hat Herr Hackling (Abwasserwerk Coesfeld) den aktuellen Stand der Planung zum Projekt "NaturBERKEL" vorgestellt und die Ergebnisse aus der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zusammengefasst.

Die Präsentation zum aktuellen Planungsstand der NaturBERKEL finden Sie hier:

Bericht zur Umsetzung der EU-WRRL NaturBERKEL (PDF 5,2 MB)

 

 

12.11.2015: Trickfilm erklärt "BerkelSTADT"

16 Schüler der Martin-Luther-Schule haben im Rathaussaal Eltern, Stadt- und Regionale-Vertretern ihren Film "Die schöne Berkel" präsentiert. In weniger als drei Minuten, in bunten Bildern und mit den Worten der Dritt- und Viertklässler bringt der Trickfilm auf den Punkt, was mit dem Regionale 2016-Projekt erreicht werden soll.

Coesfeld. Da wurde der Rathaussaal zum Kino, als die Mädchen und Jungen ihr Filmprojekt „Die neue schöne Berkel“ der Öffentlichkeit vorstellten. „Auf den Plätzen, auf denen sonst eure politischen Vertreter sitzen, nehmt ihr gerade Platz“, heißt Ludger Schmitz, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt, Planen und Bauen, das Filmteam herzlich willkommen.

In einem Trickfilm erklären die Schüler der Martin-Luther-Schule Gleichgesinnten und Erwachsenen ihre Sichtweise und Ideen zum Umbau der Berkel. Dabei wurden sie von der Nottulner Filmemacherin und Medienpädagogin Gaby Schlüter angeleitet. Mit ihr haben sie sich den Verlauf des Coesfelder Flusses erarbeitet und überlegt wie sich die Ziele des Regionale 2016-Projektes bildhaft erzählen lassen.  So entstand  ein liebevoll gemachter Trickfilm in Stop Motion Technik, der die wesentlichen Elemente des Regionale-Projekts erfasst.

Das Ergebnis beeindruckt die Erwachsenenwelt. Oder wie es Michael Führs von der Regionalen 2016 auf den Punkt bringt: „Kinder können das so erklären, dass andere Kinder und die Erwachsenenwelt das verstehen.“

Trickfilm ansehen!

 

28.10.2015 Ausschuss UPB: Überarbeitete Entwurfspläne

Am 28.10.2015 wurden dem Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen die nach dem Beschluss vom 23.09.2015 überarbeiteten Pläne (Schlosspark, Bernhard-von-Galen-Straße, Wiemannweg, Mauer) vorgestellt.

Vorlage 248/2015

Anlage zur Vorlage

Präsentation SWUP GmbH 28.10.2015

 

Die Niederschrift zur Sitzung liegt noch nicht vor.

 

23.09.2015 Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen - Unterlagen

Ergänzungsgutachten zur weitergehenden Baumuntersuchung online

Grundlage für die weitergehende Baumuntersuchung im Schlosspark ist das Gutachten vom September 2014. Ausgehend von diesem Gutachten wurden bei einem Ortstermin am 11.08.2015 fünf Bäume für eine weitere vertiefende Untersuchung identifiziert.

Das Ergänzungsgutachten können Sie unter der Registerkarte: UrbaneBERKEL einsehen.

 

30.08.2015 - Berkel-Aktionstag "BerkelBrücken"

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UPDATE: Aus aktuellem Anlass bieten wir am 30.08.15 um 13.00 Uhr (Ort: Schlosspark) einen Sondertermin zum Thema Baumentwicklung des Schlossparks an.

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Die Innenstadtberkel – oder UrbaneBerkel – zerschneidet die Coesfelder Innenstadt in zwei Teile, eine Nord- und eine Südhälfte. Nur durch die Berkelbrücken, welche wir täglich nutzen, sind die Stadtteile miteinander verbunden. Dabei sind manche Brücken gut sichtbar und manche versteckt – oder wussten Sie, dass die Berkel unter der Fußgängerzone fließt? Am Berkel-Aktionstag heben wir die Brücken in der Coesfelder Innenstadt hervor und laden zu einem Spaziergang entlang der UrbanenBerkel ein. Ein roter Faden zeigt den Weg und verbindet die verschiedenen Aktionsräume: Walkenbrückentor, Schlosspark, Berkelgasse und Davidstraße. Neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstands zum Projekt UrbaneBerkel, wird es verschiedene Aktionen und Programmpunkte geben. So können Kinder ab 11 Uhr den Berkeldeckel in der Berkelgasse bemalen (Malkittel nicht vergessen!) oder sich an den vier Aktionsräumen ihren Brückenpass für eine Überraschung abstempeln lassen.

Weitere Veranstaltungen in der Coesfelder Innenstadt:

  • Gemeindetag St. Lamberti unter dem Motto „Wasser und Musik“ (Marktplatz)
  • „Coesfeld bewegt sich“ DJK Eintracht Coesfeld (Walkenbrückentor)

 

Programmkarte "BerkelBrücken" (30.08.2015)

Info zur Lesung mit Helga Streffing (30.08.2015, 15.30 Uhr, Stadtmuseum)

Anmeldung zur Berkelführung über die VHS Coesfeld 02541/94810 oder vhs@coesfeld.de

Beteiligte Akteure und Mitwirkende:
Michael Banneyer, Anne Grütters (Stadtführerin), Seniorennetzwerk Coesfeld e.V., Riga-Komitee, Interkulturelle Begegnungsprojekte (IBP) e.V., ForumBildungsBerkel, Seebauer | Wefers und Partner GbR, Stadt Coesfeld FB 51 - Jugendarbeit, Stadt Coesfeld FB 43 - Kultur und Weiterbildung, Stadt Coesfeld FB 60 - Planung, Bauordnung, Verkehr, Abwasserwerk Stadt Coesfeld

 

Rat Stadt Coesfeld: Beschluss zur Entwurfsfassung UrbaneBerkel

In der Ratssitzung vom 25.06.2015 erfolgte die Freigabe der Entwurfsplanung für die vier Teilbereiche Schlosspark, Bernhard-von-Galen-Straße, Berkelpromenade Davidstraße und Berkelpromenade Wiemannweg durch den Rat der Stadt Coesfeld.

Hier können Sie die Unterlagen zur Sitzung einsehen:

Vorlage 134/2015

Niederschrift Sitzung 25.06.2015 (TOP 7 - UrbaneBerkel)

Die Planungen werden am 30.08.2015 zum Berkel-Aktionstag „BerkelBrücken“ der Öffentlichkeit zur erneuten Beteiligung und Information präsentiert.

 

Arbeitskreis Riga-Komitee beteiligt sich am Aktionstag Berkel am 30. August

Modell „Schlosspark“ mit der Stelen-Skulptur wird ausgestellt / Heriburg-Gymnasium gestaltet den Holocaust-Gedenktag

Coesfeld, 02.07.2015. Auf der jährlichen Tagung des Arbeitskreises Riga-Komitee beschlossen die Mitglieder, sich aktiv am Aktionstag Berkel am 30. August zu beteiligen. Unter dem Slogan „BerkelBrücken“  werden Coesfeld und die Anrainerkommunen an diesem Sonntag von 11 bis 17 Uhr informieren  und u.a. die Planungen zum Schlosspark präsentieren. „Ein Element ist die Stelen –Skulptur, die an die Geschichte des Ortes als Deportationsstätte erinnert“, erklärte Bürgermeister Öhmann. Am 12.Dezember 1941 wurden die in Coesfeld verbliebenen, noch transportfähigen jüdischen Mitbürger gezwungen, sich im Schlosspark einzufinden, von wo aus sie über Münster, Bielefeld nach Riga deportiert wurden.

Während der Sitzung stellte Matthias Franke vom Planungsbüro Seebauer, Wefers und Partner GbR das Stelen-Projekt vor. „Es soll keine Rückseite, sondern zwei Vorderseiten haben. Das bekräftigt den konzeptionellen Gedankens des Gehens und Wiederkommens“, erklärte er. Während des Berkel-Aktionstages werden die Mitglieder des Arbeitskreises Riga Komitee interessierte Bürger und Besucher informieren und Fragen beantworten.

Dieses herausragende Projekt, die Schaffung einer Erinnerungsskulptur zum Gedenken an die jüdischen Coesfelder im Rahmen des Regionale Projektes „Urbane Berkel – Berkelstadt Coesfeld“,  wurde auch in Münster beim bundesweiten Treffen des 2. Riga-Komitee-Symposiums am 17./18. April zusammen mit anderen – auch Schulprojekten durch die sechs Coesfelder Teilnehmer vorgestellt, die ihre Stadt hervorragend repräsentierten, wie Claudia Haßkamp, Geschichts- und Deutschlehrerin  an der Theodor-Heuss-Realschule, ausführte. Sie berichtete, dass die Coesfelder Projekte auf großes Interesse und Wertschätzung stießen. Haßkamp stellte in Münster den aus der ganzen Bundesrepublik angereisten Teilnehmern die Aktivitäten des AK Coesfeld vor, der unter Leitung von Herrn Öhmann seit 2006 überdurchschnittlich  engagiert Erinnerungsarbeit leistet,  unter anderem mit der Gestaltung der Gedenktage am 9. November und 27. Januar. Den 9. November gestaltet seit vielen Jahren in der ehemaligen Synagoge die Pax Christi Gruppe, seit letztem Jahr zusammen mit interessierten anderen Coesfeldern , den 9. November organisieren Coesfelder Schüler/Innen  von Klasse 7 bis 13 sehr kreativ und engagiert. Christian Krahl, neuer Schulleiter des Heriburg-Gymnasiums, erklärte sich bereit, das Gedenken im Januar 2016 zu gestalten.

Außerdem arbeiten im Coesfelder  Arbeitskreis Riga Komitee mit: Theodor Hinricher und Rolf-Dieter Müller (beide Pax Christi), Bernd Ostendorf (Pius-Gymnasium), Dieter Westendorf (Autor), Christina Arndt (Freiherr-vom-Stein-Realschule), Manfred Jung (ehem. Schulleiter Freiherr-vom-Stein-RS), Jens Effkemann (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Claudia Haßkamp und Natascha Kaulingfrecks (beide Theodor-Heuss-Realschule), sowie Bürgermeister Heinz Öhmann, Kerstin Zimmermann (FB Kultur und Weiterbildung) und Ulrike Schneider – Müller (Fachleiterin  - Erziehung nach Auschwitz- Bezirksregierung Münster).

 

26.05.2015 - Über die Berkel rutschen - Kinderwerkstatt "Spielen im Schlosspark" endet mit tollen Spielideen

Coesfeld, 26.05.15 (hlm). Was lässt sich aus Wrackteilen eines Berkelzomp im Schlosspark gestalten? Fragende Gesichter bei gut 50 Kindern in der Turnhalle der Lamberti-Schule: „Was ist ein Zomp!“ Bei der Kinderwerkstatt, zu der Grundschüler eingeladen wurden, dreht Landschaftsarchitekt Martin Seebauer vom Planungsbüro Seebauer, Wefers und Partner (SWuP) eine Stellwand um. Die Antwort liegt parat: ein Segelboot. Na ja, nicht ganz. Die Berkelzompen waren was Besonderes. Speziell gebaute Boote mit einer Länge von neun bis zwölf Metern. Für den Lastentransport auf der Berkel schifften sie vom niederländischen Zutphen bis nach Vreden und bisweilen sogar bis zur Coesfelder Ölmühle (Ahlers Mühle). Das ist aber längst Geschichte. Nun könnte ein Exemplar in den Schlosspark – so ein Gedanke von SWuP. Aber nicht als Ganzes. Eher in Einzelteilen. Und was machen Kinderköpfe und Kinderhände aus diesen Fragmenten? Da sprudeln die Ideen: Der Segelmast wird zum Kletterbaum. Eine lange Rutsche führt über die Berkel. Eichenfässer werden zu Klettertürmen und Höhlen gestapelt. Wippen und viele andere Spielgeräte entstehen aus Schiffsteilen und Ladungen. Sehr zufrieden mit den Ergebnissen zeigt sich Seebauer: „Tolle Ideen und jede Menge Spaß.“ Kopfnicken von Ludger Schmitz, vom Fachbereich Planung, Bauordnung, Verkehr der Stadt. Nicht alle, aber einige Einfälle werden bei der weiteren Planung zur Umgestaltung des Schlossparks berücksichtigt.

Zur Kinderwerkstatt „Spielen im Schlosspark“ kommen Kinder aus der Martin-Luther-, Maria-Frieden- und Lamberti-Grundschule. Gezielt haben sich die Organisatoren an Grundschulen mit offenem Ganztag gewendet Sozialpädagoge Michael Walter: „Wir wollten eine gute Beteiligung sicherstellen. Das wäre über eine offene Einladung ungewiss gewesen.“ Er lobt die gute Zusammenarbeit mit den Beteiligten. Alle haben an einem Strang gezogen, um den Erfolg der Veranstaltung zu ebnen. Schulen, Betreuungspersonal des Ganztages, Eltern, das Planungsbüro und das Jugendamt als Koordinationsstelle. Und natürlich die beteiligten Kinder.

Martin Seebauer bedankt sich bei der jungen Generation für den bereichernden Vormittag. Als Abschiedsgeschenk darf jedes Kind ein Exemplar des Jugendbuches „Berkelboot vermisst“ mit nach Hause nehmen. Und noch ein Geschenk gibt es später, wenn das eine oder andere Kind seine Idee im Spielbereich wiederfindet. Mit der Umgestaltung des Schlossparks könnte es im nächsten Jahr los gehen, als Teil des Regionale - Projekts BerkelStadt.

 

21.05.2015 - Coesfeld bekommt den Stempel aufgedrückt - Es kann losgehen

Coesfeld, 21.05.2015 (hlm). Es gibt Stempel, da wartet man sehnsüchtig drauf, dass er einem aufgedrückt wird. Coesfelds Politik und Verwaltung saß lange auf der Wartebank. Aber nicht untätig mit den Füßen wippend und den Däumchen drehend. Eine aktive und bürgernahe Phase liegt zurück. Am letzten Donnerstag (21.05.15) gab es von der Regionale 2016 den A-Stempel für das Projekt BerkelStadt Coesfeld. Kurz zuvor hatte Bürgermeister Heinz Öhmann gemeinsam mit Hermann Pennekamp, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Berkelaue, in einem Festakt der „Badenden“ am Walkenbrückentor das weiße Tuch vom Kopf gezogen. Die Skulptur, ein Replikat der Badenden aus Billerbeck, hat die Bezirksregierung Münster als Geschenk überreicht. „Als Hinterlassenschaft für den Abschluss der Flurbereinigung Berkelaue II“, witzelt Frank Nießen, Dezernent für ländliche Entwicklung und Bodenordnung der Bezirksregierung Münster. Den Prozess beschreibt er in seiner Laudatio als langwierig. Unterschiedliche Interessen prallten aufeinander, Kompromisse mussten gefunden werden, Grundstücke getauscht und Austauschflächen geschaffen werden, um am Ende eine durchgängige Berkelaue zu haben. Pennekamp, der über 30 Jahre ehrenamtlich die Interessen unterschiedlicher Anlieger vertreten hat, klingt sich in die warmen Worte mit ein und lobt die Bezirksregierung als Koordinator der Interessengemeinschaften mit dem Ziel vor Augen einen Kompromiss für alle Teilnehmer zu finden.

Der Festtag findet damit nicht das Ende, sondern geht im Valkenhof weiter. Geschäftsführerin der Regionale 2016, Uta Schneider, packt den den A-Stempel für das Regionale-Projekt BerkelStadt Coesfeld aus. Dafür hat Coesfeld lange am Konzept gefeilt. Stets im Auge, die Erlebbarkeit der Berkel und die städtebauliche Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Bürgermeister Heinz Öhmann blickt über den Tellerrand hinaus. Er sieht darin das strategische Ziel, Coesfeld als führendes Mittelzentrum im Münsterland zu positionieren. „Die Regionale 2016 hat uns dabei einen entscheidenden Schritt vorwärts gebracht“, betont er die effiziente Zusammenarbeit mit der Regionale-Agentur. Uta Schneider stimmt mit ein: „Der Prozess wurde zur richtigen Zeit angestoßen.“ In einer Phase, in der sich durch den demographischen Wandel die Anforderungen an die Gesellschaft ändern, hat sich Coesfeld auf den Weg gemacht, Lösungen zu finden.

Vor allem die Kooperation und Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessensgruppen und Gremien bei dem Entwicklungsprozess, von der Idee bis zum klaren Projektdossier, hat die Regionale beeindruckt. Zur Überraschung des Bürgermeisters überreicht Schneider eine Holztafel mit der Aufschrift „Bin an der Berkel“. „Für die Tür des Bürgermeisterzimmers“, lacht sie und drückt ihm den passenden Picknickkorb in die Hand. Inklusive Kescher, als Symbol für die Durchgängigkeit der Berkel für Fische und andere Wasserbewohner. Den Kescher gibt Öhmann an die richtige Adresse direkt weiter – zu Rolf Hackling, Betriebsleiter des Abwasserwerkes, zuständig für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie.

Ein halbes Jahr liegt zurück, da fasste Thomas Backes, erster Beigeordneter der Stadt und Regionale-Beauftragter, im YouTube Film „Die Projektfamilie Flusslandschaft“ die Beweggründe für das Projekt zusammen: „Wir möchten das wahr machen, von dem wir vor 20 Jahren noch geglaubt haben, das geht nicht: Die Berkel in Coesfeld ökologisch aufwerten und in der Stadt ans Tageslicht holen. Sie zu einem lebendigen Element der Stadt machen.“

Vor vier Jahren legten die Initiatoren die Projektskizze für die Gestaltung einer „NaturBerkel“ und einer „Urbanen Berkel“ der Regionalen 2016 vor. Das Grundgerüst: Das eine geht nicht ohne das andere. Sprich: Funktioniert die Einhaltung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Umflut und Fegetasche als NaturBerkel, kann die Urbane Berkel eine neue Wertigkeit in der Innenstadtarchitektur erhalten. In vielen weiteren Einzelschritten, mit Beteiligung der Bürger, hat sich aus der Idee ein konkreter Plan herausgearbeitet. Rückblickend betrachtet war es ein wichtiger Prozess, der Unklarheiten beseitigte. Aber auch kontroverse Diskussionen aushalten musste und dadurch Erwachsen wurde.

Mit dem A-Stempel kann der Traum der Coesfelder, den Backes aussprach, real werden. Die Arbeiten zur Umgestaltung können beginnen. Auf der Liste ganz oben steht der Hochwasserschutzraum an den Fürstenwiesen, Bestandteil der Berkelaue. Parallel dazu kann in den nächsten Jahren mit der Modifizierung des Schlossparks begonnen werden.

 

 

20.05.2015 - UPB: Vorstellung aktueller Planungsstand UrbaneBERKEL

Am 20.05.2015 hat Herr Matthias Franke vom Planungsbüro Seebauer | Wefers und Partner den aktuellen Planungsstand zur UrbanenBERKEL vorgestellt.

Die dazugehörige Präsentation können Sie sich hier herunter laden:

 Präsentation UPB 20.05.2015

 

20.03.2015 - A-Stempel für den Fluss mit zwei Gesichtern

Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 hat das Projekt BERKELStadt Coesfeld auf die Stufe A gehoben. Besonders die Bürgerbeteiligung und die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Kommunen hoben die Entscheider hervor. Der Weg für die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln für die Umgestaltung der Berkel und der zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt ist geöffnet.

Coesfeld. Zwei Jahre liegen zurück: Auf Einladung der Stadt trafen sich in der Bürgerhalle Menschen zur Auftaktveranstaltung zum Integrierten Handlung- und Maßnahmenkonzept (InHK). Sie hinterließen auf Wandtafeln ihre Notizzettel mit kreativen Gedanken und Wünsche für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt. Sie schufen damit eine Grundlage für die wenige Wochen später stattfindende Bürgerwerkstatt und Jugendworkshops. In Arbeitsgruppen diskutierten und konkretisierten aktive Coesfelder gemeinsam mit Fachleuten die Ideen zu Entwicklungszielen. Der gesamte Prozess erreichte im Oktober 2013 einen Meilenstein. Der Rat beschloss das InHK. Es wurde zu einem Baustein für den Zukunftsweg der Innenstadt und es öffnete den Weg für städtebauliche Förderungen.


Ein wesentlicher und identitätsstiftender Charakter Coesfelds arbeitete sich bei der Bürgerbeteiligung ans Tageslicht: der Fluss mit den zwei Gesichtern – eine verbaute Innenstadt-Berkel und eine Natur-Berkel. Gerade die Innenstadt-Berkel haben viele Coesfelder in ihrer Kindheitserinnerung verankert, bevor der Fluss vor über 30 Jahren unter der Kupferpassage ins Unsichtbare verschwand – ins nicht mehr Wahrnehmbare. Ein Wunsch der Menschen: Die Berkel in der Stadt wieder erlebbar machen. Das wollte und sollte aber nicht getrennt vom Refugium der Natur-Berkel betrachtet werden. Vereint wurde es bereits 2011 unter dem Regionale-Projekt BerkelSTADT Coesfeld. Am Donnerstag, 19.03.2015, gab es dazu grünes Licht. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 hat das Projekt auf die Stufe A gehoben. Besonders die Bürgerbeteiligung und die Zusammenarbeit mit den angrenzenden Kommunen hoben die Entscheider hervor. Der Weg für die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln für die Umgestaltung der Berkel und der zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt ist geöffnet.

„Damit stehen wir vorne in der Schlange und nicht hinten“, betont Geografin Larissa Bomkamp von der Stadtverwaltung die Wichtigkeit des Regionale-Projektes BerkelSTADT Coesfeld für die Beantragung von Finanzmitteln aus der öffentlichen Hand. Es bietet jetzt die einmalige Chance, ein urban geprägtes Fließgewässer mit den Aspekten der Ökologie zu verknüpfen. „Aber nicht nur das, sondern auch ein über die Grenzen von Coesfeld strahlender Leuchtturm“, ist sich Bürgermeister Heinz Öhmann sicher. Es soll Zweiflern zeigen, dass Unmögliches doch realisierbar ist und es soll Nachahmer finden.

Das Regionale-Projekt BerkelSTADT Coesfeld ist das Dach unter dem sich die Projekte UrbaneBERKEL und NaturBERKEL befinden. Insgesamt fließt ein Volumen von rund 21,5 Millionen Euro in die Zukunft der Stadt. Fast 14 Millionen kommen der Entwicklung der Innenstadt zugute. Und da sind sie wieder, die Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Sie finden sich unter anderem in Maßnahmen zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität im Bereich der Kapuzinerstraße, der Attraktivitätssteigerung des kleinen Parks am Letter Tor, der Parkraumgestaltung an der Davidstraße und einer intuitiven Wegkennzeichnung in der Innenstadt. Das sind nur einige Beispiele, wie die Bürgerbeteiligung erfolgreich eingeflossen ist. Neben dem Projekt UrbaneBERKEL wurden sieben weitere Maßnahmen aus dem InHK in den Antrag für die Städtebauförderung aufgenommen und bei der Bezirksregierung Münster eingereicht. Die Förderung von Bund und Land beläuft sich auf 50 Prozent.  

Mit dem städtebaulichen Fördertopf lässt sich die NaturBERKEL nicht realisieren. Dazu sind andere Hähne zu öffnen. „Eine Finanzierung über Fördermittel ist, wie eine gute Suppe kochen. Es bedarf der Zugabe der richtigen Zutaten, sonst schmeckt es keinem“, vergleicht Öhmann das komplexe Gebilde. Eine gute Grundlage hat die Stadt mit BerkelSTADT Coesfeld in der Hand. Mit einer Förderung von bis zu 80 Prozent können die Maßnahmen aus dem Programm zur „Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen des Wasserbaus einschließlich der Talsperren“ zum ökologischen Ausbau umgesetzt werden. Sie lassen sich in vier große Teilbereiche untergliedern: Hochwasserschutz an der Fürstenwiese, naturnaher Ausbau der Fegetasche, die Umflut zwischen Zulauf Fegetasche und Gerichtsring (Voss) und von der Vereinigung der Innenstadt-Berkel mit der Umflut (Höhe der Eisenbahnbrücke) bis zur Neuen Mühle. Und in einigen Jahren wird vielleicht schon der Wunsch aus der Bürgerbeteiligung real: Von der Innenstadt über einen Verbindungsweg zum Naherholungsraum „Fürstenwiese“ wandern und die Schönheit der Natur vor der Stadt entspannend auf sich wirken lassen.

06.12.2014 - Projektdossier „BerkelSTADT Coesfeld“ bei der Regionale 2016 Agentur eingereicht

Das Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ steht am 19. März 2015 auf der Tagesordnung des Regionale-Lenkungsausschusses. „Wir haben zum Stichtag Anfang Dezember ein Dossier eingereicht“, erklärt Bürgermeister Heinz Öhmann. Damit kann das Vorhaben zum A-Projekt der Regionale 2016 werden und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.

Ziel ist es, die Berkel in der Innenstadt wieder zugänglich und erlebbar machen. Zudem sollen die Uferbereiche der künstlich angelegten Flussbetten „Umflut“ und „Fegetasche“ naturnah weiterentwickelt und Maßnahmen für den Umwelt- und Hochwasserschutz umgesetzt werden. Das Projekt hat bislang die B-Stufe innerhalb des Regionale 2016-Prozesses erreicht, am 19. März wird dann über die finale Wertung entschieden.

Das Projektdossier können Sie sich hier runterladen: BerkelSTADT Coesfeld

01.10.2014 - Planungswerkstatt UrbaneBerkel

Am 01. Oktober 2014 fand eine öffentliche Planungswerkstatt zur Rahmenplanung der UrbanenBerkel Coesfeld statt. In der Veranstaltung wurden Informationen zum aktuellen Stand des Projektes, die wasserrechtlichen Rahmenbedingungen sowie der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Anschließend wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit den vier verschiedenen Projekträumen (Bereich Davidstraße und Berkeltrog, Berkelgasse, Schlosspark/Bernhard-von-Galen-Str., Wiemannweg) auseinandergesetzt hat. Die Bürgerschaft hatte somit die Möglichkeit direkt zu den einzelnen Projekträumen Fragen an das Planungsbüro Seebauer | Wefers und Partner GbR zu stellen und gleichzeitig auch weitere Hinweise, Kritik und Ideen zu äußern. Alle Anregungen wurden vom Planungsbüro aufgeschrieben und für den Planungsprozess geprüft.

 

Alle Präsentationen und Vorentwürfe finden Sie zu Ihrer Information auch nachfolgend im PDF-Format.

Präsentationen:

1. Einführung durch die Stadt Coesfeld zum aktuellen Stand des Projektes: Präsentation Stadt Coesfeld.

2. Informationen zu den Rahmenbedingungen und zum Wasserrecht: Präsentation Büro Koenzen.

3. Vorstellung der aktuellen Planungen (Vorentwürfe): Präsentation Büro SWUP (Seebauer | Wefers und Partner GbR).


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