Was gibt's Neues?

Vor den Schulferien noch schnell Probe sitzen in der neuen Klasse

Maria-Frieden-Grundschule bezieht den Schulneubau

Veröffentlicht am

Kinder und Erwachsene in einem Foyer
Sie stehen in den Startlöchern, die Kinder der Klasse 2 a mit ihrer Lehrerin Kristin Eikeland und Schulleiter Benedikt Wachsmann, zusammen mit Architekt Dominik Bodem, Karin Feldmann (Bauleitung Stadt), Architektin Wibke Evert (Lindner Lohse Architekten) und Bauleiter Gregor Heming. Foto: (c) Stadt Coesfeld

Ruckzuck hatten die Kinder der Klasse 2a die Regalfächer in ihrem neuen Klassenraum gefunden, ihre Boxen eingeräumt und selbst Platz genommen: Am letzten Tag vor den Osterferien nahm die Schulgemeinschaft der Maria-Frieden-Grundschule „ihren“ Schulneubau zumindest schon mal probeweise in Beschlag – was für eine Freude!

Die hell eingerichteten Klassenräume, die Differenzierungsbereiche und der neue Teamraum im Erdgeschoss, wo nach den Osterferien alle, die an der Maria-Frieden-Grundschule arbeiten, eine gemeinsame Anlaufstelle haben, sind soweit hergestellt. Überall lassen große Fensterflächen viel Licht in die hell ausgestatteten Räumlichkeiten. „Und wir merken hier jetzt schon die gute Akustik“, sagt Schulleiter Benedikt Wachsmann, der den Umzug in den Neubau begleitete, zusammen mit den beteiligten Architekten und der Bauleitung. 

Während die Kinder nun die wohlverdienten Osterferien genießen können, widmen sich die Handwerker den Restarbeiten und letzten Kleinigkeiten, damit zum ersten Schultag alle sieben Klassen, die Lehrer:innen, das Sekretariat und die OGS ihre neuen Räume gut nutzen können. 

Zum Thema: Maria-Frieden-Grundschule

Nachdem der Neubau an der Maria-Frieden-Grundschule jetzt fertiggestellt wurde, werden im nächsten Bauabschnitt die Turnhalle und der alte Schulbau aus den 1970er Jahren modernisiert. Hier steht neben der energetischen Sanierung, die das alte Schulhaus nahezu auf den energetischen Standard eines Neubaus bringen soll, auch im Vordergrund, dass beide Bauteile, Alt- und Neubau, künftig eine räumlich-funktionale Einheit bilden. Neue pädagogische Konzepte werden dadurch möglich, Schulunterricht und Ganztag werden verbunden, das Miteinander gestärkt. 

Voraussichtlich im Sommer 2027 soll das Großprojekt insgesamt abgeschlossen sein. Der Zeit- und Kostenrahmen von etwa 19,6 Mio Euro werden voraussichtlich eingehalten. Gefördert werden die Erweiterung und Sanierung von der KfW, und die Errichtung der Photovoltaik-Dachanlage vom Land NRW, Programmbereich Klimaschutztechnik.

Zurück