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Wie gefährdet ist unsere Jugend?

Team Jugendförderung lädt ein zur Podiumsdiskussion über Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus am Montag (23.02.)

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drei Personen mit Plakat in der Mensa
Plakat zur Veranstaltung mit einer Hexenhaus-Szene
Sie laden am Montag (23.02.) ein zu einem Infoabend mit Podiumsdiskussion (vl.) Lukas Hilkenbach (Gymnasium Nepomucenum) zusammen mit Kathrin Hoffmann und Gabriele Kaudewitz (Team Jugendförderung der Stadt Coesfeld) Foto: © Gymnasium Nepomucenum

Diskriminierung, ausgrenzende Sprache und radikale Haltungen gehören für viele Kinder und Jugendliche heute leider zum Alltag – in der Schule, im Freundeskreis und insbesondere in digitalen Räumen. Neben offenen Meinungsäußerungen stoßen junge Menschen dabei zunehmend auf gezielt platzierte Inhalte und Akteur:innen, die versuchen, sie anzusprechen, zu binden und zu beeinflussen.

Diese Entwicklungen sorgen bei Eltern und pädagogischen Fachkräften für wachsende Verunsicherung. Wie entstehen solche Haltungen? Warum können sie für Jugendliche attraktiv sein? Und wie viel davon dringt – oft unbemerkt – in den eigenen Alltag vor?

Diesen Fragen geht auch das Organteam aus Mitarbeitenden aus städtischer Jugendförderung und vom Gymnasium Nepomucenum nach. Es bietet jetzt gemeinsam mit anderen Initiatoren ein „Stadtgespräch“ an: Die Podiumsdiskussion mit Expert:innen aus Wissenschaft, Journalismus und Praxis will am Montag (23.02.) beleuchten, wie gesellschaftliche Polarisierung, digitale Räume und konkrete Anwerbestrategien zusammenspielen und welche Auswirkungen dies auf die Entwicklung junger Menschen hat. Ziel der Veranstaltung ist es, Mechanismen verständlich zu machen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden zu lassen und konkrete Handlungsoptionen für Eltern und Fachkräfte zu erörtern. Beginn ist um 19 Uhr, um Anmeldung wird gebeten, E-Mail: kathrin.hoffmann@coesfeld.de

 

Auf dem Podium diskutieren:

  • Andreas Stahl, Leiter der Anlaufstelle Antisemitismus, Universität Münster
  • Miriam Bunjes, CORRECTIV | Reporterfabrik
  • Nurhan Atabey, angehende Lehrerin für Deutsch und islamische Religionslehre, Mutter

Moderation:
Oliver Kottmann, Regionalkoordinator Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Begleitend zur Diskussion präsentieren sich Fachstellen, Initiativen und Projekte mit Infoständen und stellen ihre Arbeit vor. Ziel ist es, Vernetzung zu ermöglichen und bestehende Unterstützungsangebote sichtbar zu machen.

Infoabend „Wie gefährdet ist unsere Jugend?“: Montag (23.02.), 19 bis 21 Uhr, Mensa im Schulzentrum, Holtwicker Straße 8, kostenlos, um Anmeldung (kathrin.hoffmann@cosfeld.de) wird gebeten

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