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Festival „Musik und Kultur der Synagoge“

Am 21. Juni wieder zu Gast in Coesfeld

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Bild von der Fassade der Synagoge in Coesfeld
Eingangstür der alten Synagoge Coesfeld Foto. © Stadt Coesfeld.

Zum zweiten Mal nach 2021 gastiert das Festival zur jüdischen Kultur am 21. Juni 2026 in Coesfeld. Die von der Evangelischen Stadtakademie Bochum und Partnern organisierte Veranstaltungsreihe bietet vom 24. Mai bis 6. September Konzerte, Lesungen und Führungen in Bochum und ehemaligen Landsynagogen in Westfalen. „Das Kaleidoskop jüdischer Musik und Kultur solle den Weg für Verständigung und Dialog mit unseren jüdischen Nachbarn ebnen,“ so Festival-Leiter Dr. Manfred Keller. Jede Veranstaltung umfasst eine Lesung, Einblicke in das jüdische Leben vor Ort und ein Konzert.

In Coesfeld startet das Programm am Sonntag (21.06.)um 14 Uhr im Forum der Volkshochschule (Osterwicker Str. 29) mit einer Lesung von Andrea Behnke. Sie stellt ihr Buch „Der Duft von Apfelkuchen“ vor, die Geschichte eines jüdischen Mädchens, das zum Schutz vor den Nationalsozialisten 1939 mit einem sogenannten Kindertransport nach England geschickt wurde. 

Um 15.30 Uhrstartet am Stadtmuseum DAS TOR (Walkenbrückentor) eine Führung zu jüdischen Spuren in der Stadt. Mit der Besichtigung der alten Synagoge bildet dies den lokalen Part der Veranstaltung.

Um 17 Uhr findet dann das Konzert „Shabbat HaMalka – Die Königin des Sabbats“ in der Aula der Liebfrauenschule (Kuchenstr. 18) statt. Kantor Baruch Chauskin (Osnabrück) und sein Ensemble geben darin Einblick in die musikalische Tradition des Schabbats. Einen Schwerpunkt des Programms bilden die Werke des deutsch-amerikanischen Kantors Erich Mendel. 

„Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Keller für das diesjährige Festival „Musik und Kultur der Synagoge“ wieder an die Stadt Coesfeld gedacht und für uns so hochkarätige Beiträge vorgesehen und organisiert hat“, berichtet Johanna Wittling, Leiterin der Volkshochschule Coesfeld. „Sehr dankbar sind wir, dass wir von der Wolfgang Suwelack-Stiftung großzügig finanziell bei der Durchführung der Veranstaltung unterstützt werden und auch, dass die bewährte Kooperation zwischen Stadt und Liebfrauenschule in einem so wunderbaren Rahmen wieder zum Tragen kommt“, ergänzt Museumsleiterin Dr. Kristina Sievers-Fleer. 

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Die Veranstalter bitten aber wegen steigender Kosten und rückläufiger Fördermittel um eine Spende. Eine Anmeldung für das Veranstaltungspaket unter vhs@coesfeld.de ist notwendig. Das Konzert in der Liebfrauenschule kann auch unabhängig von den anderen Veranstaltungen besucht werden.

Das vollständige Programm findet sich im Internet unter www.stadtakademie.de.