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Themenführung im Stadtmuseum: Coesfeld als Wirtschaftsstandort durch die Jahrhunderte

Am Mittwoch (03.09.) um 18 Uhr im Tor

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historische Aufnahme mit etwa dreißig Personen in mehreren Reihen vor einem Fabriktor, im Hintergrund ein Schlot
Coesfeld als Wirtschaftsstandort, dazu gibt es am Mittwoch (03.09.) eine Themenführung im Stadtmuseum DAS TOR, im Bild die Belegschaft der Firma Vissing in Coesfeld von 1910 Foto: Stadtarchiv Coesfeld, C07.01, Allgemeine Fotosammlung, 4187.

In der nächsten Themenführung im Stadtmuseum „Das Tor“ wird Coesfeld am Mittwoch (03.09.) mit den Themen Marktrecht, Hanse, Industrialisierung als Wirtschaftsstandort vorgestellt. Coesfeld war schon im Mittelalter ein wichtiger Handelsstandort im Münsterland. Die Stadt lag an den wirtschaftlichen Haupthandelswegen der Zeit. Schon 1246 gehörte Coesfeld dem Ladbergener Bund an, dem ersten aller mittelalterlichen Städtebünde in der Region. Ab 1300 war die Stadt Mitglied der Hanse. Bekannt sind Verbindungen nach Bremen als Ausgangspunkt für die Bergenfahrer und über Rheine Richtung Emden als mittelbarer Seezugang. 

Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte Coesfeld einen wirtschaftlichen Niedergang. In der Zeit der Frühindustrialisierung erlebte die Stadt dann zahlreiche Neugründungen: Textil-, Papier- und eine Lederfabrik siedelten sich an. Nach 1900 lag Coesfeld im Kreis an der Spitze der Textilproduktion, stieg aber ebenfalls in anderen Branchen zum interessanten Industriestandort auf. Dies hatte unter anderem auch Folgen für die Bevölkerungsstruktur der Stadt.

Alle diese Themen finden sich in der Ausstellung des Stadtmuseums wieder. Die Führung startet um 18 Uhr, Treffpunkt ist im Walkenbrückentor, der Eintritt ist frei.