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Was sich in der Innenstadt neu entwickelt und bereits getan hat

Stadt-Dialog im Austausch über Süringstraße, Markt und Co.

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geöffnete Ladentür am Markt mit dem Schaufenster des neu eröffneten Ladens
Mit der Geschenkemanufaktur „SeelenAllerlei“ ist jetzt auch die frühere Post-Filiale am Markt wieder genutzt, damit sind alle Läden rund um den Marktplatz wieder vermietet. Foto: © Stadt Coesfeld

Beim Stadt-Dialog ging es im Mai um das Thema „Innenstadt“. Citymanagerin Nicole Bodem berichete im neuen Café Brunchtime an der Süringstraße über die Geschäfte, die sich dort in den vergangenen Wochen neu angesiedelt haben und warf auch einen Blick in die benachbarten Geschäftsstraßen.

Süringstraße

Die Entwicklung in der Süringstraße wurde positiv gesehen. Mit dem Geschäft „Von Freunden“ und den beiden Gastrobetrieben „It´s fresh“ und „Brunchtime“ biete die Süringstraße nun ein noch attraktiveres Angebot, das die Menschen in die Straße ziehe. Die Teilnehmenden regten an, öffentliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen und mehr Außengastronomie, für mehr Aufenthaltsqualität und Verweilmöglichkeiten in der Süringstraße.

Jakobikirche und Umfeld

Das Umfeld der Jakobikirche wurde in den letzten Jahren durch verschiedene Veranstaltungen belebt und rückt dadurch stärker ins Bewusstsein. Die Aufwertung des Spielbereiches an der Jakobikirche trägt ebenfalls dazu bei. Ein Teilnehmer berichtete, dass sich die Kirchengemeinde eine intensivere Nutzung des Paradieses der Jakobikirche durch die Stadtgesellschaft, beispielsweise für kulturelle Zwecke, vorstellen könne.

Kupferstraße

Schwieriger wird die Vermietungssituation in der Kupferstraße gesehen. Anwesende Eigentümer:innen schilderten, dass es kaum seriöse Flächengesuche gibt, die zu einem abwechslungsreichen Branchenmix beitragen. Dies nimmt auch Citymanagerin Nicole Bodem für die Kupferstraße wahr. Diskutiert wurde darüber, ob Pop-Up-Stores als temporäre Nutzungen helfen können. Als Qualität der Kupferstraße wird herausgestellt, dass sie von vielen Fußgänger:innen genutzt wird, um vom Bahnhof und den vielen in der Nähe befindlichen PKW-Stellplätzen in die Coesfelder Innenstadt zu gelangen. Laufkundschaft ist demnach reichlich vorhanden. Als unschön wird das häufig durch Vogelkot verschmutzte Umfeld der großen Platane an der Ecke Kupferstraße/Poststraße wahrgenommen.

Marktplatz

Die Ladenlokale rund um den Marktplatz sind erstmals seit einigen Jahren nun wieder vollständig vermietet. Dabei ist die Ansiedlung von zusätzlicher Gastronomie und attraktivem Einzelhandel gelungen.

Einig waren sich die Teilnehmenden, dass sich der Marktplatz zu einem lebendigen Zentrum entwickelt hat. Er ist zu einem beliebten Treffpunkt, auch am Wochenende, geworden. Positiv fand die Runde die Prägung durch Gastronomie.

Erst in diesen Tagen neu eröffnet hat die Geschenkemanufaktur „SeelenAllerlei“. Sie ist von der Kleinen Viehstraße umgezogen und nutzt jetzt die frühere Filiale der Postbank am Markt mit bekannten und neuen Angeboten rund um Geschenkekultur und Wohlfühlmomente. Die bereits im März eröffnete Restobar Rendez-Vous bietet einen neuen gastronomischen Anlaufpunkt im Herzen der Stadt.

Citymanagerin Nicole Bodem zieht insgesamt eine positive Bilanz der Innenstadt-Entwicklung: „Die Leute, die zum Stadt-Dialog gekommen waren, stellten einmütig fest, dass viele Auswärtige die Qualitäten unserer Coesfelder Innenstadt sehr schätzen. Die Teilnehmenden appellierten nun an die hiesigen Coesfelderinnen und Coesfelder, öfter mal aktiv Positives aus unserer Stadt weiterzuerzählen, um so das Image der Innenstadt auch bei der eigenen Stadtbevölkerung zu verbessern.“