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Blindgänger-Verdachtspunkte:

UltraTem-Untersuchung am Schützenring Ende September

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offene Pflasterung zur Straße hin abgesperrt am Schützenring
Die beiden Verdachtspunkte am Schützenring werden Ende September weiter auf mögliche Blindgänger hin untersucht. Foto: © Stadt Coesfeld

Die beiden Blindgänger-Verdachtspunkte am Schützenring sollen nun Ende September noch einmal genauer untersucht werden, und zwar mit dem sogenannten UltraTEM-Verfahren, das auch in anderen Städten schon erfolgreich eingesetzt worden ist. Es bringt genauere Ergebnisse über die Art und Größe im Boden liegender metallischer Gegenstände. „Wir sind dabei in enger Abstimmung mit den Fachleuten der Kampfmittelbeseitigung“, sagt Beigeordneter Christoph Thies. Ziel ist es, verlässliche Informationen über das zu bekommen, was die Verdachtspunkte begründet hat. Sollten die Funde im Boden harmlos sein, könnte sich ein größerer Bergungs-Einsatz womöglich erübrigen.

Die Bereinigung der Verdachtspunkte, die in unmittelbarer Nähe zum Pulverturm und zur Lambertischule liegen, ist eine Voraussetzung dafür, dass auf dem Schulhof neue Klassenraum-Container aufgestellt werden können. Diese sollen in den Herbstferien platziert werden, um Raum zu schaffen, der für Unterricht und Offenen Ganztag dringend benötigt wird. Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, wird sich frühestens Ende September entscheiden, wenn die Ergebnisse der UltraTEM-Untersuchungen vorliegen. 

Zur Vorgeschichte:

Im April wurden zwei Blindgänger-Verdachtspunkte in der Nähe der Lambertischule am Schützenring sondiert. Diese sollten abgeklärt sein, bevor Container für den Schulbetrieb aufgestellt werden. Bei der Sondierung hatte sich herausgestellt, dass zunächst weitere Untersuchungen notwendig sind.