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Kolping übernimmt soziale Betreuung Geflüchteter in Coesfeld

Anbieterwechsel nach elf Jahren zum 1. Oktober 2026

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fünf Personen vor der Fassade vom Stadtschloss
Das Team für Geflüchtete und Obdachlosigkeit der Stadt Coesfeld begrüßt Frau Birkmann vom Kolping-Bildungswerk Foto: © Stadt Coesfeld

Die soziale Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen in den städtischen Unterkünften wird ab dem 1. Oktober 2026 von der Kolping-Bildungswerk Diözesanverband Münster GmbH übernommen. Damit wechselt nach rund elf Jahren der Anbieter der sozialen Betreuung, nachdem sich das Kolping-Bildungswerk in einer europaweiten Ausschreibung der Stadt Coesfeld durchsetzen konnte.

Die Betreuung umfasst insbesondere die Unterstützung beim Ankommen, Hilfen im Alltag sowie die Vermittlung zu Behörden, Beratungsstellen, Schulen, Kitas, Sprachkursen und weiteren Unterstützungsangeboten. Auch bei Konflikten in den Unterkünften sowie bei der Wohnungssuche und der Integration in den regulären Wohnungsmarkt steht die soziale Betreuung den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Seite.

Derzeit leben rund 600 Menschen in etwa 50 städtischen Unterkünften im gesamten Stadtgebiet. Für die Betreuung sind künftig vier Vollzeitstellen vorgesehen. Die Beratung findet überwiegend direkt vor Ort in den Unterkünften statt.

„Uns ist wichtig, dass die soziale Betreuung auch beim Wechsel des Anbieters verlässlich fortgeführt wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen weiterhin feste und gut erreichbare Ansprechpersonen haben“, erklärt Michael Vogt, Fachbereichsleiter Soziales und Wohnen der Stadt Coesfeld. 

Das Kolping-Bildungswerk wird dabei eng mit der Stadt und den bestehenden Einrichtungen und Beratungsangeboten zusammenarbeiten. Ziel ist es, vorhandene Strukturen zu nutzen und die Bewohnerinnen und Bewohner gezielt an die jeweils zuständigen Stellen weiterzuvermitteln.