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Mit Betonsystemen Regenwasser vor Ort nutzbar machen

Bürgermeisterin und Wirtschaftsförderung zu Gast bei Mall Umweltsysteme

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fünf Personen auf einem gepflasterten Firmengelände, einer zeigt in seiner ausgestreckten Hand ein grobes Pulver
Informierten sich vor Ort über Produkte und Betrieb von Mall Umweltsysteme: Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg (2.v.l.) und Erster Beigeordneter Philipp Hänsel (Mitte). Foto: © Stadt Coesfeld

Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Philipp Hänsel und Manfred Deitmer von der Wirtschaftsförderung der Stadt Coesfeld das Unternehmen Mall Umweltsysteme am Standort Coesfeld besucht.

„Der direkte Kontakt zu den Unternehmen vor Ort ist mir sehr wichtig. Unternehmensbesuche gehören daher zu einem regelmäßigen Turnus, damit wir die Betriebe kennenlernen, Einblicke in ihre Arbeit erhalten und über aktuelle Themen und Herausforderungen ins Gespräch kommen. Gleichzeitig überlegen wir gemeinsam, wie wir als Stadt Coesfeld die Unternehmen bei ihrer positiven Entwicklung vor Ort unterstützen können", erklärte Bürgermeisterin Diekmann-Cloppenburg.

Ein zentrales Thema des Austauschs war die Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften. Mall Umweltsysteme ist seit zwei Jahren auf der CoeMBO, der Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse der Stadt Coesfeld, vertreten und bewertet die daraus entstandenen Kontakte positiv. Dennoch bleibt es für das Unternehmen weiterhin eine Herausforderung, Ausbildungsplätze zu besetzen.

Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs standen zudem die Produkte des Unternehmens: Mit Betonsystemen und darauf abgestimmter Technik sorgt Mall dafür, dass Niederschlagswasser vor Ort gehalten, gespeichert und genutzt werden kann – ein Ansatz, der unter dem Begriff Schwammstadt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Angesichts von Starkregenereignissen und Hitzeperioden wird der verantwortungsvolle Umgang mit Regenwasser immer wichtiger, sei es durch Regenzisternen im privaten Bereich, in Kommunen oder in Unternehmen. Auch bei Gewerbebauten wie Logistikzentren spielt das Thema Niederschlagswasser eine wachsende Rolle. Aktuell rücken zudem kommunale Projekte und Investitionen in den Fokus, bei denen neu gedacht wird, wie Regenwasser vor Ort gehalten und nutzbar gemacht werden kann.

„Es war ein fachlich und inhaltlich sehr spannender Austausch – gerade auch mit Blick auf die Umgestaltung der Stadt Coesfeld und die Anwendung des Schwammstadt-Prinzips. Wir werden die Zusammenarbeit und den kurzen Draht zu Mall Umweltsysteme weiter pflegen und uns dazu auch künftig intensiv austauschen", so Diekmann-Cloppenburg abschließend.

 

Zum Thema: Mall Umweltsysteme

Mall Umweltsysteme ist Spezialist für dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, Abscheidetechnik, Kleinkläranlagen sowie Pumpen- und Anlagentechnik. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Donaueschingen wurde 1952 als Betonwerk gegründet und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeitende. Neben dem Standort in Coesfeld unterhält Mall eine Niederlassung in Nottuln sowie weitere Produktionsstätten deutschlandweit und in Österreich, ergänzt durch Vertriebsniederlassungen in ganz Europa. Bereits seit den 1980er-Jahren entwickelt Mall Lösungen zur Regenwassernutzung und zählt damit zu den Vorreitern im Bereich der sogenannten Schwammstadt.