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Bürgermeisterin besucht Krampe Fahrzeugbau nach der Firmenerweiterung

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zwei Männer und eine Frau vor einer offenen Industriehalle
Krampe Fahrzeugbau hat jetzt erweitert: Geschäftsführer Robin Krampe (links,) führte Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg und den Ersten Beigeordneten Philipp Hänsel durch den Betrieb. Fotos: © Krampe Fahrzeugbau GmbH

Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg hat gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Philipp Hänsel die Firma Krampe Fahrzeugbau im Industriepark Nord.Westfalen (IPNW) besucht. Im Mittelpunkt des Termins stand die jetzt fertiggestellte große Erweiterung des Unternehmens.  Geschäftsführer Robin Krampe empfing die Gäste und führte sie durch die neuen Fertigungshallen.

Bei einem Rundgang vor Ort verschafften sich Diekmann-Cloppenburg und Hänsel einen Eindruck davon, wie sich die Produktionsprozesse durch die Erweiterung verändert haben. Besonders im Bereich des Schweißens setzt Krampe inzwischen in erheblichem Umfang auf Automatisierung durch Roboter. So können Mitarbeiter von ermüdenden und wiederholenden Tätigkeiten entlastet und gleichzeitig für abwechslungsreichere Aufgaben eingesetzt werden.

„Wir haben diesen Erweiterungsprozess als Stadt von Anfang an sehr intensiv begleitet“, erklärte Bürgermeisterin Diekmann-Cloppenburg. „Auch darüber hinaus stehen wir in permanentem Austausch darüber, wie sich die Unternehmensentwicklung weiter gestaltet und welche Bedarfe künftig entstehen. Über diese vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit freuen wir uns sehr.“

Krampe Fahrzeugbau zählt zu den ersten Unternehmen, die sich im IPNW an der alten Kaserne angesiedelt haben, und prägt das Industriegebiet bis heute maßgeblich mit. Das Unternehmen setzt bereits seit einiger Zeit auf nachhaltige Energieversorgung, etwa durch die Kooperation mit einer benachbarten Biogasanlage. Die Abwärme wird durch ein eigenes Fernwärmenetz zum Beheizen der gesamten Fertigungshallen genutzt. Beim jüngst fertiggestellten Neubau kommt eine weitere Ausbaustufe hinzu: Mittels Absorptions-Kälteanlage wird aus dem Warmwasser der Biogasanlage Kaltwasser zur Klimatisierung der Hallen erzeugt. „Das zeigt für uns eine sehr vorausschauende Unternehmensentwicklung und macht uns stolz, ein solches Unternehmen bei uns in Coesfeld ansässig zu haben“, so Diekmann-Cloppenburg weiter.

Zum Thema: Krampe Fahrzeugbau

Krampe Fahrzeugbau ist im Bereich Muldenkipper sowie mit weiteren Produkten mittlerweile europäischer Marktführer und entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Grund dafür ist zum einen die Erschließung neuer Märkte, zum anderen die Erweiterung auf zusätzliche Branchen: Neben der Landwirtschaft zählen inzwischen auch Bauunternehmen und Industriekunden zu den Abnehmerbranchen des Unternehmens. Auch das Produktportfolio wurde deutlich ausgeweitet – neben den klassischen Krampe-Kippern gibt es heute zahlreiche weitere Produkte. Diese Ausweitung verschafft dem Unternehmen zusätzliche Stabilität bei Marktschwankungen.

Mit den neuen Fertigungskapazitäten schafft Krampe die Voraussetzungen für die Serienproduktion der zwei neuen Produktbaureihen FlexBody und Radium, welche 2025 vorgestellt wurden und setzt gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Coesfeld. „Hinter diesem Projekt steckt eine enorme Teamleistung. Innerhalb kurzer Zeit ist hier eine hochmoderne Fertigung entstanden, die nicht nur Platz für neue Produkte schafft, sondern auch Perspektiven für neue Kolleginnen und Kollegen am Standort Coesfeld bietet“, betont Robin Krampe.

Allein im vergangenen Jahr sind am Standort in Flamschen 60 weitere Arbeitsplätze entstanden und mittlerweile wurde die Marke von 300 Mitarbeitern überschritten. „Wir freuen uns, dass sich diese positive Entwicklung mit weiteren Erweiterungen fortsetzt, und darüber, mit Krampe einen starken Arbeitgeber vor Ort zu haben“, betonte Erster Beigeordneter Philipp Hänsel. Gerade familiengeführte Unternehmen wie Krampe seien häufig besonders stark am Standort verwurzelt. „Wir erleben die Zusammenarbeit mit der Firma Krampe in der Stadtgesellschaft Coesfeld als sehr positiv.“